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USA: Biden trifft Tichanowskaja
Aus SRF 4 News aktuell vom 29.07.2021.
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Empfang im Weissen Haus Biden trifft die belarussische Oppositionsführerin Tichanowskaja

  • US-Präsident Joe Biden hat sich im Weissen Haus mit der belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja getroffen.
  • Die US-Regierung unterstütze die Menschen in Belarus bei ihrem Streben nach Demokratie und Menschenrechten, schrieb Biden am Mittwoch auf Twitter.
  • Biden empfängt in der Regierungszentrale normalerweise eher Regierungschefinnen und Staatsoberhäupter. Dieses Treffen dürfte daher als Zeichen der Unterstützung für die belarussische Opposition gesehen werden.
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Aus dem Archiv: Tichanowskaja fordert mehr Schweizer Sanktionen
Aus SRF News vom 09.03.2021.
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Tichanowskaja erklärte über Telegram, sie habe Biden um Unterstützung gebeten, damit Belarus ein «erfolgreiches Beispiel für einen gewaltfreien Übergang zu einer Demokratie» werden könne.

Zudem sei es für die USA eine «moralische Pflicht», dem belarussischen Volk zu helfen. Die 38-Jährige erinnerte ausserdem an zahlreiche politische Gefangene in ihrer Heimat – darunter ihren Mann Sergej Tichanowski.

Auf Blinken folgte Biden

Tichanowskaja hatte sich vergangene Woche im Rahmen eines Besuchs in Washington bereits mit Aussenminister Antony Blinken und Mitarbeitern der Regierungszentrale getroffen, darunter auch Bidens Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan.

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Archiv: Gredig direkt mit Swetlana Tichanowskaja
Aus Gredig direkt vom 19.03.2021.
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Tichanowskaja habe das Maximum aus ihrer USA-Reise herausgeholt, schrieb der ins Ausland geflüchtete belarussische Politologe Artjom Schraibman. Bei einem solchen Treffen gehe es zwar immer in erster Linie um Symbolismus. «Aber ein Symbolismus auf dieser Ebene ist mehr als ein Foto für Twitter.» Es sei auch ein «starker politischer Impuls».

Flucht nach den belarussischen Wahlen

Die nach Litauen geflohene Tichanowskaja wird von vielen als wahre Siegerin der belarussischen Präsidentenwahl vor rund einem Jahr angesehen. Den autoritären Machthaber Alexander Lukaschenko erkennt unter anderem die EU nicht mehr als Staatsoberhaupt an.

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Archiv: Lukaschenko schickt Einwanderer über Litauen in die EU
Aus Tagesschau vom 06.07.2021.
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Nach der weithin als gefälscht geltenden Abstimmung vom 9. August 2020 kam es monatelang zu Massenprotesten gegen den als «letzten Diktator Europas» kritisierten Lukaschenko. Zehntausende Menschen wurden vorübergehend festgenommen, Hunderte verletzt und mehrere getötet.

SRF 4 News aktuell. 29.07.2021, 01:0 0 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Meier  (FriMe)
    Eine außerordentlich wichtige und ermutigende Geste des US-Präsidenten. Wann machen wir es ihm in der Schweiz nach?
  • Kommentar von Markus Gasser  (Markus Gasser)
    Wenn Lukaschenko als letzter Diktator Europas bezeichnet wird, so heisst dies entweder, dass Putin kein Diktator ist oder dass Russland nicht zu Europa gehört. Mir erscheint das zweite als plausibler.
    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Plausibel ist, dass Russland bis zum Ural zu Europa gehört. Dazu noch
      mit einem Bevölkerungsreichsten Teil.
    2. Antwort von Markus Gasser  (Markus Gasser)
      @Ch. Wüstner: Demnach ist also Putin kein Diktator oder Lukaschenko ist nicht der einzige Diktator Europas. "Halbdiktatoren" wie Victor Orban oder Erdogan (Die Türkei ist ja auch ein bisschen Europa) seien mal ausgeklammert.
    3. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Ich habe nichts über die dazugehörigen Diktatoren geschrieben nur
      auf die geographische Lage aufmerksam gemacht. Die NATO steht
      In Europa an den europ. Grenzen Russlands. Enorm bewaffnet und kann zu einem schnellen nicht mehr zu beherrschenden Konflikt ausarten. Deshalb
      müssen Worte wie von Herrn Biden, nicht geäussert werden.