Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Shinzo Abe mahnt zu Kompromissbereitschaft abspielen. Laufzeit 01:08 Minuten.
Aus Tagesschau vom 28.06.2019.
Inhalt

Erfolg wird sich zeigen Was passiert am G20-Gipfel?

Handelskrieg, Klimawandel und die EU: Beim G20-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs konfliktgeladenen Gesprächsstoff. Die Highlights.

G20-Gipfel droht wegen Klima-Streits zu scheitern: Wegen tiefgreifender Differenzen beim Klimaschutz droht der G20-Gipfel in Japan zu scheitern. Die EU machte deutlich, dass sie keine Abschlusserklärung mittragen werde, die einen Rückschritt gegenüber früheren Gipfeln bedeutet. Aber die Gruppe strenger Klimaschutz-Gegner wächst: Neben den USA unter Trump gehören auch Brasilien, die Türkei, Saudi-Arabien und Australien dazu. Bei früheren Gipfeln war Trump mit der Ablehnung des UN-Klimaabkommens noch isoliert gewesen.

Putin und Trump wollen weiter über atomare Abrüstung reden: US-Präsident Donald Trump hat den russischen Staatschef Wladimir Putin getroffen. Trump nannte das Verhältnis zu Putin «sehr, sehr gut», auch wenn das Verhältnis zwischen Russland und den USA gemeinhin als sehr angespannt gilt. Sanktionen und Wirtschaftsgefechte nähren den Disput. Über Abrüstung wollen Putin und Trump aber weiter reden: «Beide Führungspersönlichkeiten stimmten überein, dass verbesserte Beziehungen zwischen den USA und Russland im gemeinsamen Interesse beider Länder sind und im Interesse der Welt», teilte das Weisse Haus nach dem Treffen mit.

Putin und Trump
Legende: Das Verhältnis der beiden Atommächte Russland und USA ist angespannt wie lange nicht. Reuters

May warnt Putin vor Verantwortungslosigkeit: Die britische Premierministerin Theresa May hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Beendigung von «verantwortungslosen und destabilisierenden» Aktivitäten aufgerufen. Andernfalls könne es keine Normalisierung in den Beziehungen zwischen London und Moskau geben, sagte May. Dazu gehörten feindliche Eingriffe in andere Länder, Desinformation und Cyber-Attacken.

EU hofft auf neuen riesigen Freihandelsvertrag: Die Gespräche über den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) sind auf der Zielgeraden. Beide Seiten arbeiteten hart daran, die noch verbliebenen offenen Punkte zu klären, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission. Aus Verhandlungskreisen hiess es, dass eventuell bereits am Rande des G20-Gipfels eine Grundsatzeinigung bekanntgegeben werden könnte.

Trump schmeichelt Merkel – Merkel bleibt nüchtern: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump haben sich über verschiedene internationale und nationale Themen wie die Entwicklungen in Lybien, und die Lage in der Ostukraine ausgetauscht. Während Trump die Kanzlerin eine «grossartige Freundin» nannte, sagte Merkel, es gebe eine Menge zu besprechen.

Trump - links in schwarzem Anzug - und Merkel - rechts im hellblauen Blazer - schütteln sich sitzend die Hand.
Legende: Trump zeigte sich beim Treffen mit Merkel von seiner freundlichen Seite: Er lobte die deutsche Kanzlerin als «fantastische Frau» und «Freundin». Keystone

Xi Jinping warnt vor Krieg in der Golfregion: Chinas Staatschef Xi Jinping hat alle Beteiligten in der Krise am Golf von Oman zur Zurückhaltung aufgerufen. Beim Treffen mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagte Xi, die Lage sei «sehr heikel». Die Golfregion stehe «am Scheideweg zwischen Krieg und Frieden». China stehe immer auf der Seite des Friedens und lehne Krieg ab.

Trump, Abe und Modi
Legende: Us-Präsident Donald Trump, Gipfel-Gastgeber Shinzo Abe und der indische Premierminister Narendra Modi beim Dreier-Fistbump. Reuters

Händeschütteln nach Trump: Wer schüttelt wem die Hand, wer ist zuerst an der Reihe und wie lange? Diesem medialen Polit-Spielchen wollte sich Trump gern entziehen. Beim Dreiertreffen mit Japans Premierminister Shinzo Abe und dem indischen Premierminister Narendra Modi posierten die drei Staatsmänner mit einem Dreier-Fistbump und stiessen die Fäuste zusammen – wie das etwa in den USA Sportler zur Begrüssung gerne tun.

Shinzo Abe spricht Xi Jinping auf Hong Kong an: Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe warnte den chinesischen Präsidenten Xi Jinping vor Menschenrechtsverletzungen in Peking und sprach seine Besorgnis über die jüngsten Unruhen in Hongkong aus. Laut dem japanischen Aussenministerium sagte Abe Xi, es sei wichtig, dass «ein freies und offenes Hongkong unter der Politik von 'einem Land, zwei Systemen' gedeihe.»

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

13 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    "May warnt Putin vor Verantwortungslosikeit": Dies ist eine reine Floskel ohne Wirkung. Bei Staaten, die von nur einer Person oder nur einer Partei regiert werden, hat nur Druck und nochmals Druck erzeugen, Erfolg. Ein andere Sprache kennen diese Damen und Herren nicht. Die Zeit mit gemeinsamen Spielchen ist wohl auch am G20 vorbei. Die Ursache hat einen Namen: TRUMP. Ob dies gut oder schlecht ist, wird sich erst in einigen Jahren oder Jahr10ten herausstellen!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hansruedi Elsener  (Haru)
    Sie fliegen wieder um die halbe Welt, verpesten die Luft, verprassen Steuergelder um sich zu sagen: da machen wir nicht mit, wir brauchen mehr Zeit, dieser und jener soll sich mässigen usw. Eine miserable Zirkusnummer, nicht einmal eine Videokonferenz wert.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Solange man noch redet wird nicht dreingeschlagen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Handelsstreit, Klimaschutz und die Lage in Nahost sind die Hauptthemen. Die Differenzen sind gross, es ist völlig offen, ob es überhaupt zu einer Schlusserklärung kommt. Klimaschützer und andere Aktivisten haben den grossen Wirtschaftsmächten vorgeworfen, viele ihrer Zusagen für soziale Entwicklung und Umweltschutz nicht einzuhalten. Klimaschützer appellierten an die Teilnehmer, nicht hinter frühere Zusagen im Kampf gegen die Erderwärmung zurückzufallen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen