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Legende: Video Grossdemonstration in Hongkong (unkomm.) abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.07.2019.
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Erneute Proteste in Hongkong Gegner des Auslieferungsgesetzes lassen nicht locker

  • Erstmals seit der Besetzung des Hongkonger Parlaments und den Ausschreitungen vor einer Woche sind wieder Demonstranten auf die Strasse gegangen.
  • Der Protestmarsch im Bezirk Kowloon richtete sich erneut gegen das umstrittene Auslieferungsgesetz an China.
  • Das Gesetz hält die chinesische Sonderverwaltungszone seit Wochen in Atem. Es würde den Behörden Hongkongs erlauben, von China beschuldigte Personen an die Volksrepublik auszuliefern.

Der Marsch, an dem nach Angaben der Hongkonger Zeitung «South China Morning Post» Zehntausende Menschen teilnahmen, endete vor dem Schnellzugbahnhof für Verbindungen auf das chinesische Festland. Reisende mussten wegen der Proteste deutliche Verspätungen hinnehmen.

Die Organisatoren des Marsches wählten den Ort am Bahnhof nach eigenen Angaben, um chinesischen Touristen ihr Anliegen zu erklären. Anders als in Hongkong wird über die anhaltenden Proteste in China kaum berichtet, da dort die Medien streng zensiert sind.

In den vergangenen Wochen erlebte Hongkong wegen des Gesetzes die grössten Proteste seit drei Jahrzehnten. Immer wieder gingen die Hongkonger auf die Strasse, um gegen die Politik von Regierungschefin Carrie Lam zu protestieren.

Lam hatte das Auslieferungsgesetz nach dem Aufschrei in der Bevölkerung zwar auf Eis gelegt. Die Demonstranten fordern aber die offizielle Rücknahme des Gesetzes.

Rechte zunehmend eingeschränkt

Vergangenen Montag waren die Proteste eskaliert, als Hunderte Demonstranten das Parlament stürmten und den Plenarsaal für Stunden besetzt hielten.

Am 1. Juli 1997 hatte Grossbritannien seine Kronkolonie Hongkong an China zurückgegeben. Eigentlich stehen den Hongkongern nach dem Rückgabevertrag bis 2047 mehr Freiheiten zu als den Chinesen in der Volksrepublik. Doch immer mehr Hongkonger fühlen, dass Peking schon jetzt ihre Rechte beschneidet.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Ich fürchte, die Chinesen besetzen Hongkong irgendwann.:((
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  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Übrigens: CNN ist nicht zensiert in China, ebenso wenig LinkedIn. Wer sich über die Proteste informieren will, kann das tun. Nur gibt es für viele Chinesen wichtigere Themen als die Probleme der ohnehin schon privilegierten Hongkonger.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Und wenn unabhängige Medien lesbar wären, würde der Staat mitlesen und die "Fehlbaren" sofort identifizieren. In der heutigen Zeit kein Problem mehr. Und wie schnell man dann in einem Umerziehungslager steckt ist inzwischen auch bekannt. Klar gibt es für viele Chinesen wichtigeres. Die Umweltverschmutzung oder das tägliche Brot zum Beispiel. Das heisst aber noch lange nicht, dass das für alle gilt.
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  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Leuten grosse Verspätung bringen ist bestimmt nicht hilfreich, um Verständnis für die Proteste zu schaffen. Die Festlandchinesen sehen doch jetzt in Hongkong, dass es eben genau die Freiheiten zum Protestieren gibt. Sie sehen aber auch, wie das der Stadt schadet, wenn immer wieder der Verkehr zusammenbricht. Ich glaube nicht dass es viel Verständnis dafür gibt auf dem Festland. Es sind auch viele Kriminelle die korruptes Geld gestohlen haben in HK in Sicherheit.
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    1. Antwort von martin blättler  (bruggegumper)
      Sie müssen ein herzliches Verhältnis zum Kommunismus
      und seinen Gründervätern haben,insbesondere zum Vor-
      Vorgänger und Massenmörder,dem übelsten der Weltgeschichte,
      der jetzigen Regierung.
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