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EU will den Reiseverkehr eindämmen
Aus Tagesschau vom 22.01.2021.
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EU-Gipfel und Covid-Beschlüsse EU-Staaten wollen Reiseregeln verschärfen

Im Kampf gegen das mutierte Coronavirus hat die EU eine Reihe von gemeinsamen Vorgehen und Massnahmen beschlossen.

Reisen in Europa sollen weiter eingeschränkt werden. Darauf haben sich die 27 Staats- und Regierungschefs der EU an einem EU-Videogipfel verständigt. Auf diese Weise wollen die EU-Staaten die Ausbreitung der hoch ansteckenden Mutationen des Coronavirus eindämmen.

Dort, wo das Virus besonders verbreitet ist, will die Europäische Union dunkelrote Zonen einführen: Personen, die aus diesen Zonen ausreisen wollen, müssten vorgängig einen Coronatest machen und sich an ihrem Reiseziel zwingend in Quarantäne begeben.

Infektionsgeschehen im Farbschema

Bereits heute werden Regionen in Europa auf Grundlage gemeinsamer Kriterien je nach Infektionsgeschehen grün, orange oder rot markiert.

Landesgrenzen innerhalb der EU sollen aber offen bleiben, um den freien Warenverkehr innerhalb der EU nicht einzuschränken, erklärte Charles Michel, Präsident des Rates der EU-Mitgliedsländer. «Wir sind aber auch überzeugt, dass für alle nicht zwingenden Reisen weitere Einschränkungen möglich sein sollen», so Michel.

Die EU müsse insgesamt ihre Instrumente verbessern und Hochrisikozonen rascher und genauer identifizieren, mahnte die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen an.

Mehr Laboranalysen, mehr Kontrolle

Alle EU-Länder wollen darum ihre Laboranalysen des Covid-19-Virus um ein Vielfaches steigern, um allfälligen gefährlichen Mutationen des Virus früher auf die Spur zu kommen.

Einig ist man sich unter den EU-Staaten ebenfalls, dass ein europaweit einheitlicher Impfpass nötig sei. Vorerst gibt es aber etwa beim Reisen keine Vorteile für Geimpfte.

SRF 4 News, HeuteMorgen, 22.01.2021, 01:00 Uhr

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33 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Flueckiger  (Hpf)
    wieso nicht? Neuseeland und Australien zeigen wie es geht!
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Wer keinen negativen Covid Test vorweisen kann, sollte sowieso nicht einreisen dürfen!
    1. Antwort von Heinrich Müller  (Denesinteressiert)
      Sehe ich ganz anders: Wem nicht nachgewiesen werden kann, dass er ansteckend ist, der bewegt sich frei und reist wohin er möchte. Wer Risikopatient ist, muss dagegen eine Impfung nachweisen, egal wo er lebt oder er bleibt so lange zuhause, bis er geimpft / gesundet ist.
    2. Antwort von Thomas Schneebeli  (TS+LL)
      Solange die Grenzgänger täglich die Grenzen ohne Test passieren dürfen, ist diese Auflage nichts anderes als politische WILLKÜR.
  • Kommentar von Matt Frei  (sense against mainstream)
    Personenfreizügigkeit (Rahmenabkommen) ... scheint doch nicht so wichtig zu sein, wie immer behauptet.
    1. Antwort von Astrid Meier  (Swissmiss)
      Reisefreiheit betrifft nicht die Personenfreizügigkeit, sondern die Reisetätigkeit des Einzelnen. Sie können immer noch zuwandern, brauchen dafür einen negativen Test, und gehen eine Woche in Quarantäne.
    2. Antwort von Matt Frei  (sense against mainstream)
      @Meier
      Es kommt faktisch auf das gleiche heraus. Das Reiseverbot verunmöglicht den Antritt einer Stelle. Für den Einzelnen gilt ein Reiseverbot, für alle weiterhin die PFZ - ist ja ein Witz. Typisch Brüsseler Bürokratie Unsinn.
    3. Antwort von Astrid Meier  (Swissmiss)
      Das Reiseverbot betrifft nicht notwendige Reisen. Stellenantritt gilt garantiert als notwendig, wie ja auch Pendler frei verkehren dürfen. Der Mensch darf arbeiten, Steuern zahlen, und konsumieren. Letzteres bitte kontaktfrei über Internet. Aber Ferien, Reisen, Kultur und Freizeit sind abgeschafft. Dafür gibt es Breitbandverbindung und Streaming.
    4. Antwort von Hanspeter Flueckiger  (Hpf)
      Das ist Schönwetter-Politik, welche den Härtetest nicht zu bestehen scheint.