Zum Inhalt springen

Header

Video
Impfpflicht für Frankreichs Pflegepersonal
Aus Tagesschau vom 13.07.2021.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 17 Sekunden.
Inhalt

Coronavirus weltweit Die internationale Lage in der Übersicht

Mit der Grafik lässt sich die Verbreitung des Coronavirus in bis zu sechs Ländern vergleichen – so gut, wie es die Datenbestände erlauben. Um die Vergleichbarkeit zu verbessern, werden sowohl gemeldete Infektionszahlen als auch Todesfälle im Durchschnitt über sieben Tage dargestellt. Die logarithmische Skala ermöglicht einen besseren Vergleich der Trendlinien – wer die lineare Skala bevorzugt, kann diese auswählen.

Europa

Schweiz: In zahlreichen Kantonen haben die Schul- und Sommerferien begonnen. Für Fernweh-Geplagte wird das Reisen durch das Covid-Zertifikat wieder erleichtert. Die EU-Kommission hat am Donnerstag das Schweizer Covid-Zertifikat anerkannt und die EU-Mitgliedstaaten haben zugestimmt.

Deutschland: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hält einen neuen Lockdown bei einer vierten Welle im Herbst nicht für zwingend. «Wir tun natürlich alles, um das zu verhindern», sagt Merkel bei einem Besuch des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Daher sei es wichtig, auch bei einer steigenden Impfquote die Hygieneregeln weiter einzuhalten und Innenräume regelmässig zu lüften. Auch das Testen sei weiterhin wichtig. Die Entwicklung sei generell zwar positiv, «aber die Pandemie ist nicht vorbei», betont die Kanzlerin.

Eine Impfpflicht wie in Frankreich ist in Deutschland nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht geplant. Sie glaube nicht, dass durch eine Veränderung dieser Aussage Vertrauen gewonnen werden könne. Das könne man gewinnen, indem man für das Impfen werbe.

Im Land ist die besonders ansteckende Delta-Variante zur vorherrschenden Mutante geworden. Sie dominiere erstmals mit einem Anteil von 59 Prozent, hiess es am Mittwoch vom Robert Koch-Institut.

Video
In diesen europäischen Ländern ist Delta weit verbreitet
Aus Tagesschau vom 07.07.2021.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 12 Sekunden.

Österreich: Bundeskanzler Sebastian Kurz will trotz steigender Corona-Infektionen nun auf Eigenverantwortung statt auf staatliche Kontrolle setzen. Kurz sieht die Krise an einem Wendepunkt: «Sie wandelt sich von einer akuten gesamtgesellschaftlichen Herausforderung zu einem individuellen medizinischen Problem», sagte er mehreren Regionalmedien am Wochenende.

Man müsse den noch nicht Geimpften klarmachen, dass sie sich früher oder später anstecken würden, sagte Kurz. Dennoch gebe es in einer liberalen Demokratie «das Recht, rechtskonform unvernünftig zu handeln.»

Sebastian Kurz
Legende: «Man kann am Tag zehn Schnitzel essen oder mit 140 Kilo die Felswand hinaufklettern, ohne dass der Staat unten steht und das Seil sichert.» Auch mit Blick auf die Coronakrise müsse sich der Staat wieder auf seine Kernaufgaben zurückziehen, so Kanzler Kurz. Keystone

In Österreich wurden Anfang Juli die Abstandsregeln aufgehoben und die Nachtgastronomie wieder geöffnet. Seitdem ist die 7-Tage-Inzidenz von 7 auf 10 gestiegen. Laut Kanzler Kurz sei dank des Fortschritts bei Impfungen, des Tragens von Masken und dank Massentests die Lage nicht mit dem Sommer 2020 vergleichbar.

Frankreich: Wegen der ansteckenderen Delta-Variante hat Präsident Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache neue Massnahmen verkündet. So gilt neu eine Impfpflicht für das Pflegepersonal. Angestellte mit Kontakt zu gefährdeten Patienten müssen bis 15. September geimpft sein. Es werde Kontrollen und Sanktionen geben, sagte Macron. Er erwähnte zudem einen «Gesundheits-Pass», mit dem ab 21. Juli bei Freizeit- und Kulturstätten mit über 50 Anwesenden der Zutritt geregelt werde. Anfang August soll dieser auch für Restaurants, Einkaufszentren und weitere öffentliche Orte gelten.

Die Delta-Variante sorgt in Frankreich für einen rapiden Anstieg der Infektionen. Der wissenschaftliche Beirat der Regierung geht davon aus, dass bis zu 95 Prozent der Franzosen immunisiert sein müssen, um die Epidemie in den Griff zu bekommen.

«Alpha, Beta, Gamma»: Die wichtigsten Coronavirus-Varianten

Box aufklappenBox zuklappen

Die WHO hat die Namensgebung der Coronavirus-Varianten angepasst. Die griechischen Buchstaben dienen der Vereinfachung und um rassistische Ressentiments zu vermeiden. SRF teilt die Meinung, dass kein Land für die Entdeckung und die Meldung von Varianten stigmatisiert werden soll und übernimmt diese Namensempfehlung.

WHO-Name

wissen-schaftlich

erstmals aufgetaucht

Alpha

B.1.1.7

Vereinigtes Königreich,
September 2020

Beta

B.1.351

Südafrika,
Mai 2020

Gamma

P.1

Brasilien,
November 2020

Delta

B.1.617.2

Indien,
Oktober 2020

Omikron

B.1.1.529

Verschiedene Länder,
November 2021

Links:

Italien: Mit steigenden Impfzahlen hat sich die Corona-Lage in den vergangenen Wochen und Monaten tendenziell entspannt. Die Regierung lockerte viele Beschränkungen und beendete die Pflicht zum Tragen einer Maske, solange man den Mindestabstand einhalten kann. Die Gastronomie, Museen und Kinos haben geöffnet. Lediglich Diskotheken kämpfen noch mit scharfen Einschränkungen.

Grossbritannien: Das britische Parlament hat einer Corona-Impfpflicht für das Pflegepersonal in Heimen zugestimmt. Ab Oktober müssen Heim-Mitarbeiter sich zweimal gegen das Virus impfen. Allerdings legten mehrere Mitglieder der Konservativen Partei von Premierminister Johnson am Dienstagabend ein Votum ein.

Britische Ärzte haben angesichts des weitgehenden Endes der Corona-Regeln in England vor «potenziell verheerenden Folgen» gewarnt. Johnson hatte am Vortag angekündigt, am 19. Juli fast alle verbliebenen Corona-Regeln in England aufzuheben. Damit fallen Abstandspflicht und Maskenpflicht, Nachtclubs dürfen wieder öffnen, und für Veranstaltungen gibt es keine Zuschauerbeschränkungen mehr. Wegen der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante war die Zahl der Corona-Neuinfektionen zuletzt landesweit deutlich gestiegen.

Video
London will Lockerungen trotz Delta-Variante
Aus Tagesschau vom 05.07.2021.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten.

Aktuelle Coronaregeln Grossbritannien

Website der britischen Regierung, Link öffnet in einem neuen Fenster

Griechenland: Die Regierung hat eine weitreichende Impfpflicht und neue Auflagen für den Freizeitbereich angekündigt. So müssen sich in den kommenden Wochen alle Beschäftigten im Pflege- und Gesundheitssektor verpflichtend impfen lassen – andernfalls werden sie ohne Gehalt von ihrer Arbeit freigestellt. Auch Touristen sind betroffen, denn in geschlossenen Räumen von Kinos, Theatern und Gastro dürfen künftig nur noch Geimpfte Platz nehmen. Ausserdem gilt bis mindestens Ende August landesweit ein Tanzverbot.

Man habe auf einen ruhigen Sommer gehofft, doch in den vergangenen zwei Wochen habe sich das Bild stark geändert, begründete Wirtschaftsminister Adonis Georgiadis die Massnahmen. Die griechische Gesundheitsbehörde hatte nach einer Phase sehr niedriger Fallzahlen zuletzt täglich rund 2000 Neuinfektionen für die rund 11 Millionen Einwohner des Landes gemeldet.

Spanien: Zur Eindämmung der schon seit Tagen rasant steigenden Infektionszahlen schränkt der spanische Corona-Hotspot Katalonien nächtliche Aktivitäten weiter ein. Restaurants, Bars, Kultur- und Sportlokale sowie alle anderen Betriebe müssen in der Region mit der Metropole Barcelona und einer knapp 600 Kilometer langen Küste künftig ab 0.30 Uhr schliessen. Die Massnahme werde «morgen oder übermorgen in Kraft treten», sagte die Sprecherin der Regionalregierung, Patricia Plaja am Montag.

So schlimm wie in der beliebten Urlaubsregion an der Grenze zu Frankreich ist die Corona-Lage derzeit nirgendwo sonst in Spanien. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner binnen sieben Tagen kletterte zuletzt auf gut 448.

Ein Polizist hält einen jungen Mann am Arm, um ihn wegzuweisen. Neben dem Mann ist eine Frau.
Legende: Ein Polizist verweist Feierende in der Innenstadt von Barcelona vom Platz. Keystone

Portugal: Die Zahl der Krankenhauspatienten mit Covid-19 ist deutlich angestiegen. Erstmals seit Ende März lag dieser Wert am Montag wieder über 700. Er sei innerhalb eines Tages um 57 auf 729 geklettert, teilten die Gesundheitsbehörden in Lissabon mit. Prozentual betrachtet seien die Zahlen der Covid-19-Patienten in Krankenhäusern sowie jenen auf Intensivstationen so stark angestiegen wie seit Februar nicht mehr.

Die Corona-Lage verschlechtert sich bereits seit vielen Wochen. Am Montag meldeten die Behörden in dem Land mit rund 10.3 Millionen Einwohnern 1782 Neuinfektionen und acht Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Die landesweite 14-Tage-Inzidenz, die vor gut einem Monat noch bei 55 lag, stieg den amtlichen Angaben zufolge innerhalb eines Tages von 272 auf 315.

Video
Lockerungen der Reisebeschränkungen für Portugal
Aus Tagesschau vom 07.07.2021.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 42 Sekunden.

Belgien: Nach Angaben von Wissenschaftlern ist bei einem Menschen erstmals eine Doppelinfektion mit zwei Covid-19-Varianten festgestellt worden. Eine 90-jährige Frau, die erkrankt und im März verstorben war, war mit den Virusvarianten Alpha und Beta infiziert. Das teilten die Veranstalter des European Congress on Clinical Microbiology & Infectious Diseases (ECCMID) mit.

Niederlande: Wegen der stark gestiegenen Zahl an Neuinfektionen hat die Regierung eine Reihe von Corona-Massnahmen wieder verschärft. Clubs und Discos müssen erneut schliessen. Für Gaststätten ist um Mitternacht Schluss, wie Ministerpräsident Mark Rutte am Freitag in Den Haag mitteilte. Nach nur knapp zwei Wochen bedeutet das wieder das vorläufige Aus fürs Nachtleben. Rutte hat sich derweil dafür entschuldigt, die Corona-Einschränkungen zu früh gelockert zu haben. «Was wir glaubten, dass es möglich wäre, hat sich als nicht möglich in der Praxis erwiesen», sagt er vor Reportern in Amsterdam.

Russland: Angesichts stark gestiegener Fallzahlen berichtet die Moskauer Tageszeitung «Nesawissimaja Gaseta» am Montag von einem Anstieg der Sterblichkeit im Coronajahr 2020: «Der natürliche Bevölkerungsrückgang in Russland hat sich im Vergleich zum Vor-Covid-Jahr 2019 und zum Pandemie-Jahr 2020 um das Anderthalb- bis Zweifache beschleunigt.» Angesichts der hochansteckenden Delta-Variante fordert das Präsidialamt die Russen dazu auf, sich impfen zu lassen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind erst knapp 30 Millionen der insgesamt 144 Millionen Russinnen und Russen einmal geimpft.

Video
Corona Hotspot St. Petersburg
Aus Tagesschau vom 01.07.2021.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 34 Sekunden.

Israel: Die Quarantäne-Zeit wird in Israel von mindestens zehn auf sieben Tage verkürzt. So soll die Bevölkerung zur Einhaltung der Selbstisolation motiviert werden. Betroffene könnten am siebten Tag einen Corona-Test machen und bei negativem Test-Ergebnis die Isolation beenden, teilte das Büro von Ministerpräsident Naftali Bennett am Dienstagabend mit. Wer die Quarantäne allerdings nicht beachtet, muss laut Bennett mit Strafen von umgerechnet 1290 Euro rechnen.

Eine leere Hauptstrasse in Bnei Brak , Israel
Legende: Der Regierungschef Israels kündigte an, dass die Einhaltung der Quarantäne und das Maskentragen stärker kontrolliert würden. Keystone

Die Zahl der neuen Corona-Fälle ist in Israel auf den höchsten Stand seit Ende März geklettert. Auslöser dafür waren zunächst Rückkehrer aus dem Ausland, die ihre Quarantäne gebrochen hatten.

Die meisten der neuen Fälle stehen nach offiziellen Angaben in Verbindung mit der Delta-Variante des Virus. Unter den Neuinfizierten in Israel sind viele jüngere Menschen und auch zweifach Geimpfte. Immungeschwächten Israelis wird inzwischen bereits eine dritte Impfdosis verabreicht.

Nordamerika

USA: Das Gesundheitsministerium hält eine Corona-Auffrischimpfung bei vollständig Geimpften weiterhin nicht für nötig. Vertreter des Ministeriums trafen sich am Montag mit dem US-Pharmakonzern Pfizer, um Informationen über die neuesten vorläufigen Daten zu der Impfung zu erhalten und wollen mit dem Unternehmen im Gespräch bleiben, ob und wann künftig eine dritte Auffrischimpfung nötig ist, wie ein Sprecher sagte.

Inzwischen sind mehr als 159 Millionen Menschen vollständig geimpft, wie die Seuchenbehörde CDC mitteilt. Mehr als 184 Millionen Menschen seien mindestens einmal geimpft worden. In den USA leben 328 Millionen Menschen.

Lateinamerika

Brasilien: Das Land hat am Montag die niedrigste Zahl bei den täglichen Corona-Neuinfektionen seit mehr als einem halben Jahr registriert. Das Gesundheitsministerium in Brasília meldete 17’031 neue Fälle in den vergangenen 24 Stunden – zuletzt hatte es Anfang Januar mit 15’827 einen niedrigeren Tageswert gegeben.

Der rechtspopulistische Präsident Jair Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost, Schutzmassnahmen und Einschränkungen lehnte er – aus wirtschaftlichen Gründen – ab. Auch den Sinn von Impfungen zog Bolsonaro in Zweifel. Unlängst hatte die Justiz zudem Ermittlungen gegen den Staatspräsidenten im Zusammenhang mit mutmasslicher Korruption um Impfstofflieferungen zugelassen.

Video
Proteste gegen Präsident Jair Bolsonaro
Aus Tagesschau vom 04.07.2021.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 21 Sekunden.

Asien

China: Das bevölkerungsreichste Land der Welt mit rund 1.41 Milliarden Einwohnern hat vor drei Wochen die Marke von einer Milliarde Impfungen überschritten, mittlerweile ist der Wert auf 1.3 Milliarden gestiegen. Laut der Johns-Hopkins-Universität sind rund 16 Prozent der Chinesinnen und Chinesen doppelt geimpft. Vielerorts im Land gibt es Anreize, sich impfen zu lassen – wie etwa die Abgabe von Eiern oder Einkaufsgutscheinen.

Japan: Tokio meldet nur wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele die höchste Zahl an Neuinfektionen seit fast einem halben Jahr. Laut Angaben der Hauptstadt sind 1149 neue Fälle registriert worden, das sind so viele wie seit dem 22. Januar nicht mehr. Dieser Anstieg ist auf ansteckendere Varianten und eine relativ geringe Impfquote zurückzuführen. In Japan hat bislang 31 Prozent der Bevölkerung eine Impfung erhalten.

Eine Absage der Sommerspiele sei laut IOC-Chef Thomas Bach aber nie in Erwägung gezogen worden. «Das war nie wirklich eine Option. Das IOC lässt die Athleten nicht im Stich», sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees am Mittwoch in einer Videoschalte mit internationalen Medien.

Weiter räumte Bach ein, in den vergangenen 15 Monaten «jeden Tag Zweifel» gehabt zu haben. Alle Entscheidungen seien stets von großer Ungewissheit begleitet worden. Der IOC-Präsident versichert, dass die Corona-Massnahmen funktionieren und die japanische Bevölkerung durch die Spiele keinem Risiko ausgesetzt würden.

Video
Japan-Korrespondent Stalder: «IOC verdient viel Geld, Japan kann nur verlieren»
Aus Tagesschau vom 08.07.2021.
abspielen. Laufzeit 39 Sekunden.

Ozeanien

Australien: Aufgrund der Ausbreitung der Delta-Variante wird der Lockdown in der Metropole Sydney um weitere zwei Wochen bis mindestens 30. Juli verlängert. Die Premierministerin des Bundesstaats New South Wales, Gladys Berejiklian, sagte, dass die Zahl der neuen Corona-Fälle immer noch zu hoch sei, um die Massnahmen lockern zu können. Am Mittwoch wurden 97 Neuinfektionen in der Region gemeldet. Sydney ist seit dem 26. Juni im Lockdown.

Australien ist es bisher gelungen, die Covid-19-Zahlen relativ niedrig zu halten. Seit Beginn der jüngsten Welle wurden in New South Wales 864 Infektionen verzeichnet. Doch nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung ist geimpft.

Afrika

Die internationale Impfstoff-Initiative Covax peilt für dieses Jahr die Lieferung von 520 Millionen Impfdosen nach Afrika an. Bislang sei man mit der Verteilung noch nicht zufrieden, aber ab September sollte mehr Impfstoff bereitgestellt werden, sagt Covax-Direktorin Aurelia Nguyen. Bislang seien 25 Millionen Dosen an 44 Länder in Afrika geliefert worden.

Im Kampf gegen das Coronavirus müsse aus afrikanischer Sicht auch die EU mehr tun, um globale Ungerechtigkeiten bei der Impfstoffverteilung aufzuheben. «Keine einzige Dosis hat die Produktionsstätten in der EU verlassen, die nach Afrika ging – wir wurden an Indien verwiesen», erklärte der Corona-Sonderbeauftragte der Afrikanischen Union (AU), Strive Masiyiwa.

Südafrika: Aufgrund kontinuierlich hoher Infektionszahlen werden die strikten Corona-Beschränkungen um weitere zwei Wochen verlängert. Die Ansteckungszahlen blieben angetrieben von der neuen Delta-Variante extrem hoch, begründete Präsident Cyril Ramaphosa die Entscheidung.

Die Restriktionen sehen neben nächtlichen Ausgangsbeschränkungen nach 21 Uhr auch ein Alkoholverbot sowie weitgehende Versammlungsverbote im Freien vor. Öffentliche Schulen sollen um eine weitere Woche bis zum 26. Juli geschlossen bleiben. Restaurants dürfen hingegen unter strengen Vorgaben wieder öffnen.

Südafrika ist zahlenmässig das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in Afrika. Bislang wurden fast 2.2 Millionen Fälle dokumentiert. Gut 64'000 Menschen starben an den Folgen einer Infektion. Geimpft sind nur knapp 3 Millionen der insgesamt rund 60 Millionen Einwohner.

Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

Box aufklappenBox zuklappen

Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

BAG Infoline Coronavirus, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

BAG Infoline Corona-Impfung, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Dureschnufe, Link öffnet in einem neuen Fenster: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Angst und Panikhilfe Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

Eltern-Notruf Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon, Link öffnet in einem neuen Fenster: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

10vor10, 12.07.2021, 22.50 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen