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Evelio Menjivar-Ayala Illegal Eingewanderter ist neu Bischof in Trump-Hochburg

  • Papst Leo XIV. hat einen ehemaligen Flüchtling, der einst ohne gültige Papiere in die USA gekommen war, in den Vereinigten Staaten zum Bischof gemacht.
  • Der katholische Geistliche Evelio Menjivar-Ayala aus dem mittelamerikanischen Staat El Salvador hatte sich 1990 illegal über die Grenze bringen lassen.

Das erste Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche aus den USA ernannte den heute 55-Jährigen nun zum Bischof der Diözese Wheeling-Charleston im US-Bundesstaat West Virginia, wie der Vatikan mitteilte. West Virginia gilt als tief republikanischer Bundesstaat und stimmte bei den Präsidentschaftswahlen deutlich für Donald Trump.

Mann spricht, vor religiösem Hintergrund.
Legende: Menjivar-Ayala war als 20-Jähriger illegal über die Grenze zwischen Mexiko und den USA ins Land gekommen. Keystone/Luis Andres Henao/Archiv

Die Ernennung wird von vielen auch als Zeichen gegen die Migrationspolitik von US-Präsident Trump gewertet. Die US-Regierung geht seit der Rückkehr des Republikaners ins Weisse Haus Anfang vergangenen Jahres äusserst hart gegen Migranten vor, von denen viele aus Mittel- und Südamerika stammen.

Im Kofferraum eines Autos über Mexiko in die USA

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Der neue Bischof Menjivar-Ayala war als 20-Jähriger illegal über die Grenze zwischen Mexiko und den USA ins Land gekommen, versteckt im Kofferraum eines Autos. In seiner Heimat gab es damals einen blutigen Bürgerkrieg. In den vergangenen Jahren war er als Weihbischof in der US-Hauptstadt Washington tätig.

Der heutige Papst, der selbst viele Jahre als Missionar und Bischof in Peru lebte, hatte dies schon in seiner Zeit als Kardinal heftig kritisiert. Auch jetzt plädiert er immer wieder für einen menschlichen Umgang mit Flüchtlingen.

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