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Feierlichkeiten trotz Hitze 250 Jahre USA: Paraden und Feiern im ganzen Land

  • Die Vereinigten Staaten von Amerika feiern Geburtstag: Vor 250 Jahren unterschrieben die Gründerväter der USA die Unabhängigkeitserklärung.
  • Wegen einer Hitzewelle mussten jedoch bereits mehrere Veranstaltungen abgesagt werden.
  • In New York fand eine Militärparade mit Flugzeugen und Schiffen statt. Am Abend wird ein grosses Feuerwerk und eine Rede des US-Präsidenten Donald Trump erwartet.

Der heutige Samstag ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten. Was die Feierlaune vieler Menschen wohl beeinträchtigt: Seit Tagen ächzt die US-Hauptstadt unter sengender Hitze um die 40 Grad. Am Vormittag war bereits eine grosse Parade in der Stadt wegen der extremen Hitze abgeblasen worden.

Putin und Selenski gratulieren

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Kremlchef Wladimir Putin hat den USA zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit gratuliert. «Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Donald», leitete Putin sein Glückwunschtelegramm ein, das vom russischen Aussenministerium in Moskau veröffentlicht wurde. Die Unabhängigkeitserklärung der USA habe nicht nur den Beginn des Staates markiert, sondern sei auch ein wichtiger Meilenstein in der Weltgeschichte gewesen. Russland, damals noch unter den Zaren, habe die nordamerikanischen Kolonisten unterstützt. Auch der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat den USA gratuliert und einen historischen Vergleich gezogen. So wie die Amerikaner ihre Unabhängigkeit erkämpft und verteidigt hätten, so kämpfe nunmehr die Ukraine um ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und um das Recht ihrer Bürger auf Glück.

Trump hält die Hitze jedoch nicht ab – im Gegenteil: Er will «eine richtig lange Rede halten, nur um zu zeigen, dass ich alles schaffen kann», hatte er in dieser Woche angekündigt. Sein Auftritt ist für 21.45 Uhr US-Ostküstenzeit (Sonntag, 03:.45 Uhr MESZ) geplant.

Das wochenlange Jubiläumsprogramm umfasst religiöse Veranstaltungen mit vorwiegend konservativen christlichen Rednern sowie Sportereignisse, darunter Kampfsport-Wettbewerbe auf dem Gelände des Weissen Hauses anlässlich von Trumps 80. Geburtstag.

Kritiker werfen den Organisatoren vor, mit so genannten «Freedom Trucks» eine übermässig religiöse Version der US-Geschichte zu verbreiten und Themen wie Sklaverei und rassistische Ungerechtigkeit auszublenden.

Trump nutzt Feiern als Plattform

Trump steht aktuell innenpolitisch massiv unter Druck. Vor allem am Iran-Krieg stossen sich viele Menschen im Land. Seine Zustimmungswerte sind schon lange niedrig. Viele Amerikaner sind kriegsmüde, während die US-Regierung das Kriegerethos beschwört.

Der Präsident trat in den vergangenen Tagen verstärkt rund um die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag auf und nutzte seine Reden auch dazu, um die aus seiner Sicht Erfolge seiner zweiten Amtszeit hervorzuheben.

Trump beschwört ein Amerika der Gläubigen

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Mann in Anzug auf Bühne mit blauer und roter Kulisse.
Legende: Keystone/AP Photo/Alex Brandon

US-Präsident Donald Trump hat anlässlich des 250. Geburtstags der USA seine Landsleute vor kommunistischem Gedankengut gewarnt. «Man kann Kommunist sein oder Patriot», sagte der Republikaner vor Anhängern im US-Bundesstaat South Dakota. Trump verwendet den Begriff Kommunismus seit einiger Zeit häufiger, um auch linke innenpolitische Gegner und deren Positionen zu attackieren.

Zugleich zeichnete Trump in seiner Rede vor der Kulisse des berühmten Mount Rushmore am Vorabend des Unabhängigkeitstags das Bild von den USA als Nation, die sich auf Gott berufe. Trump sagte: «Unsere Rechte» seien von Gott verliehen worden, «der uns erschaffen hat.» Der 80-Jährige betonte ausserdem: «Kein anderes Land hat dieser Welt mehr Gutes gebracht als die Vereinigten Staaten von Amerika.»

SRF 4 News, 4.7.2026, 17 Uhr ; 

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