- Die Vereinigten Staaten von Amerika feiern Geburtstag: Vor 250 Jahren unterschrieben die Gründerväter der USA die Unabhängigkeitserklärung.
- Wegen einer Hitzewelle mussten jedoch bereits mehrere Veranstaltungen abgesagt werden.
- In New York fand eine Militärparade mit Flugzeugen und Schiffen statt. Am Abend wird ein grosses Feuerwerk und eine Rede des US-Präsidenten Donald Trump erwartet.
Der heutige Samstag ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten. Was die Feierlaune vieler Menschen wohl beeinträchtigt: Seit Tagen ächzt die US-Hauptstadt unter sengender Hitze um die 40 Grad. Am Vormittag war bereits eine grosse Parade in der Stadt wegen der extremen Hitze abgeblasen worden.
Trump hält die Hitze jedoch nicht ab – im Gegenteil: Er will «eine richtig lange Rede halten, nur um zu zeigen, dass ich alles schaffen kann», hatte er in dieser Woche angekündigt. Sein Auftritt ist für 21.45 Uhr US-Ostküstenzeit (Sonntag, 03:.45 Uhr MESZ) geplant.
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Bild 1 von 4. Ein Schiff der Feuerwehr von New York lässt im Hafen von New York im Vorfeld von «Sail250» Wasserfontänen aufsteigen. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Frank Franklin II.
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Bild 2 von 4. Matrosen auf einem Boot im Hafen von New York. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Pamela Smith.
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Bild 3 von 4. Jets überfliegen die Freiheitsstatue während der Schiffsparade im Hafen von New York. Bildquelle: REUTERS/Adam Gray.
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Bild 4 von 4. In Washington wird wegen der Hitze Wasser an die Besucher verteilt. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Rahmat Gul.
Das wochenlange Jubiläumsprogramm umfasst religiöse Veranstaltungen mit vorwiegend konservativen christlichen Rednern sowie Sportereignisse, darunter Kampfsport-Wettbewerbe auf dem Gelände des Weissen Hauses anlässlich von Trumps 80. Geburtstag.
Kritiker werfen den Organisatoren vor, mit so genannten «Freedom Trucks» eine übermässig religiöse Version der US-Geschichte zu verbreiten und Themen wie Sklaverei und rassistische Ungerechtigkeit auszublenden.
Trump nutzt Feiern als Plattform
Trump steht aktuell innenpolitisch massiv unter Druck. Vor allem am Iran-Krieg stossen sich viele Menschen im Land. Seine Zustimmungswerte sind schon lange niedrig. Viele Amerikaner sind kriegsmüde, während die US-Regierung das Kriegerethos beschwört.
Der Präsident trat in den vergangenen Tagen verstärkt rund um die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag auf und nutzte seine Reden auch dazu, um die aus seiner Sicht Erfolge seiner zweiten Amtszeit hervorzuheben.