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Festgesetzter Öltanker Briten schicken Vermittler in den Iran

  • Die britische Regierung hat einen Vermittler in den Iran geschickt, um die Regierung davon zu überzeugen, den festgehaltenen britischen Tanker freizugeben.
  • Das teilt das Büro von Ajatollah Ali Chamenei, dem geistlichen und politischen Oberhaupt der Islamischen Republik, mit.
Legende: Video Aus dem Archiv: Iran setzt britischen Tanker fest abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
Aus 10vor10 vom 19.07.2019.

Zur Beilegung des Tankerstreits mit Grossbritannien hat der iranische Präsident Hassan Ruhani einen Austausch der festgesetzten Öltanker beider Länder angeregt. «Wir wollen keine Spannungen», sagte Ruhani bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch. Der Iran sei nicht stur und wolle keinen Konflikt mit den Briten und Europäern am Persischen Golf. Wenn sich die Briten auch in Gibraltar an die Vorschriften hielten, würden sie eine angemessene erhalten.

Die iranische Revolutionsgarde hatte den britischen Tanker am Freitag in der Strasse von Hormus gestoppt. Die Begründung: Der Tanker sei in einen Unfall mit einem Fischerboot verwickelt gewesen.

Allerdings hatte Teheran bereits zuvor mehrmals mit Vergeltung gedroht. Seit Anfang Juli halten die britischen Behörden nämlich ihrerseits in Gibraltar einen iranischen Tanker fest. Der Tanker habe iranisches
Öl nach Syrien transportieren wollen und damit gegen EU-Auflagen
verstossen, begründet Grossbritannien die Aktion.

Man sieht eine Karte auf der die Strasse von Hormus und der Hafen von Bandar Abbas eingezeichnet ist.
Legende: Der festgesetzte britische Öltanker «Stena Impero» befindet sich derzeit im Hafen von Bandar Abbas. SRF

Kontakt mit der Besatzung

Die Reederei der «Stena Impero» teilte mit, sie habe am Dienstagabend erstmals mit der Besatzung sprechen können. Der Kapitän habe erklärt, dass die Besatzung in Sicherheit sei und dass gut mit den an Bord gegangenen Iranern kooperiert werde.

Angesichts der Eskalation hatte der britische Aussenminister Jeremy Hunt einen europäischen Militäreinsatz zum Schutz der Handelsschiffe in der Strasse von Hormus angeregt. Die Reaktionen darauf waren zurückhaltend.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Sivan Delavar-Strauss  (ReformJew)
    Gibts mal einen Tag ohne News über den Iran ? 80% ist übrigens kein Witz der Iraner wollen sterben, weil es keine Hoffnung gibt. Niemand kann die Regierung stürzen aber alle wollen, dass es wieder zu Persien wird. Einige hoffen sogar dass es zu einem Krieg kommt, weil dann steigt die Hoffnung wieder und die Regierung wäre Geschichte. Bis heute gedenkt man den letzten Shah von Iran Mohammad Reza Pahlavi. Seine erste Tochter Shahnaz Pahlavi lebt übrigens in der Schweiz falls sie noch lebt.
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    1. Antwort von Robert Frei  (RFrei)
      Bis heute gedenkt man den letzten Schah Reza Pahlevi? Kommt drauf an, wie.
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    2. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Fakten und Quellen dazu? Eher nicht!
      Die Reichen haben sich arrangiert und der Rest wurstelt sich durch.
      Es ist heiss da kann man mal auf 80% kommen die sterben möchten.
      Der grosse Teil der Bevölkerung hst nie unter dem Schah gelebt. Ergo auch keine Erinnerung. Und Nostalgie ist nett. Aber es war einfach nur eine US-Hörige Diktatur.
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  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Der britische Vermittler wird mit leeren Händen zureckkehren, wenn im Gegenzug nicht der in Gibraltar festgehaltene iranische Öltanker von der Kette kommt. Logisch und richtig.
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  • Kommentar von kurt trionfini  (kt)
    Festgesetzter Iranischer Tanker vor Gibraltar: Für mich nicht einschätzbare, rechtlich unklare Ausgangslage. Heikle Sache. Durch die Revolutionsgarden gestoppter Tanker in der Strasse von Hormus: Das Gute-Nacht-Gschichtli mit dem beschädigten Fischerboot hätten sich die Iraner sparen können. Das glaubt nur, wer es glauben will.
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