- Der verheerende Waldbrand im Süden Spaniens breitet sich nicht weiter aus.
- Die Löscharbeiten würden durch deutlich schwächere Winde und eine höhere Luftfeuchtigkeit begünstigt, teilte Juanma Moreno, der Regierungschef der betroffenen Region Andalusien, mit.
- Mindestens zwölf Menschen kamen bei den Feuern ums Leben, 23 Menschen werden noch gesucht.
Im betroffenen Gebiet um die Gemeinden Los Gallardos und Bédar rund 70 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Almería sind weiterhin rund 500 Feuerwehrleute, Soldaten und andere Helfer im Einsatz. Man will den Brand schon in den nächsten Stunden komplett unter Kontrolle bringen. Insgesamt wurden nach amtlichen Angaben 7.000 Hektar Wald- und Buschfläche zerstört.
Die Suche nach möglichen weiteren Opfern ging derweil weiter. Einsatzkräfte und Freiwillige durchkämmten das Brandgebiet erneut, während Soldaten der Militärischen Nothilfeeinheit UME zusammen mit der Polizeieinheit Guardia Civil abgelegene Häuser und Zufahrtswege überprüften. Die Zahl der offiziellen Vermisstenanzeigen stieg zuletzt auf acht. Die Behörden sprechen aber weiterhin von 23 Menschen, die von Angehörigen oder Bekannten vorübergehend als nicht auffindbar gemeldet worden seien.
Waldbrand in Andalusien
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Bild 1 von 7. Einsatzkräfte bringen die Feuer allmählich unter Kontrolle. Bildquelle: Reuters/Loyola Perez de Villegas Muniz.
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Bild 2 von 7. Rauch steigt auf in de Hügeln von Los Gallardos. Bildquelle: Keystone/CARLOS BARBA.
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Bild 3 von 7. Das Feuer breitet sich im trockenen Gras aus. Bildquelle: EPA/CARLOS BARBA.
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Bild 4 von 7. Zurück bleibt verbrannte Erde. Bildquelle: Keystone/CARLOS BARBA .
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Bild 5 von 7. Nach Angaben des Gesundheitsministers sind derzeit rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Bildquelle: Reuters/@Plan_INFOCA via X.
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Bild 6 von 7. Die Einsatzkräfte kämpfen unter anderem mit Löschhelikoptern gegen die Flammen an. Bildquelle: EPA/CARLOS BARBA.
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Bild 7 von 7. Auch Notfall-Truppen der spanischen Armee unterstützen den Einsatz. Bildquelle: EPA/CARLOS BARBA.
Rund 1000 Menschen evakuiert
Dank der positiven Entwicklung durften inzwischen rund 600 zuvor evakuierte Menschen in ihre Häuser zurückkehren. Die übrigen rund 1000, die in den ersten Stunden des Feuers am Donnerstagabend ihre Häuser verlassen mussten, sind weiterhin unter anderem in Wohnungen von Angehörigen oder in Hotels untergebracht. Sie sollen aber ebenfalls bald wieder nach Hause dürfen.
In der Nacht zum Freitag waren in dem bei ausländischen Touristen beliebten Gebiet unweit mehrerer Mittelmeerstrände mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Sie wurden von den Flammen eingeschlossen, als sie in einem Fahrzeug oder zu Fuss zu fliehen versuchten. Acht Menschen wurden verletzt. Als Ursache des Brandes wird eine kaputte Stromleitung vermutet.