Zum Inhalt springen

Header

Video
Brandbekämpfung durch US-Militärhelikopter
Aus News-Clip vom 17.11.2018.
abspielen
Inhalt

Feuer in Kalifornien Nun werden schon über 1000 Menschen vermisst

Das Wichtigste in Kürze

  • In den Brandgebieten Kaliforniens steigt die Zahl der Vermissten von 631 auf 1011.
  • Im Katastrophengebiet um die Gemeinde Paradise wurden zudem acht weitere Leichen gefunden.
  • Die Behörden warnen vor steigenden und gesundheitsgefährdenden Luftbelastungen in den Städten Sacramento und San Francisco.
  • US-Präsident Donald Trump will heute einen Augenschein vom Katastrophengebiet nehmen.

Die Liste der bislang nicht gefundenen Personen werde kontinuierlich aktualisiert, sagte der zuständige Sheriff, Kory Honea, am Freitagabend (Ortszeit). Zugleich betonte er, es müsse nicht unbedingt bedeuten, dass die 1011 Personen tatsächlich vermisst würden. Es handle sich um eine vorläufige Aufstellung von Vermisstenmeldungen mit möglichen Dopplungen.

Er rief Anwohner in der Region auf, zu prüfen, ob ihre Namen aufgeführt seien und sich gegebenenfalls bei den Behörden zu melden.

58 Tote identifiziert

Die Zahl der Todesopfer durch das «Camp Fire» stieg mit dem Fund von acht Leichen auf 71. Das «Camp Fire» gilt als das tödlichste und zerstörerischste in der Geschichte des Bundesstaates.

Bisher fielen mehr als 8650 Häuser seinen Flammen zum Opfer. Nach Angaben der Feuerwehr wurden insgesamt knapp 57'000 Hektar Land zerstört. In dem kleineren «Woolsey Fire» nahe Malibu kamen drei weitere Menschen ums Leben. Fast 40'000 weitere Hektar brannten hier nieder. Unterdessen sind bei der Brandbekämpfung auch einige Helikopter der US-Streitkräfte im Einsatz.

In den Häuserruinen setzten Suchteams mit Spürhunden die Suche nach sterblichen Überresten fort. Viele der geborgenen Leichen sind bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. 58 der 71 Opfer seien bisher identifiziert worden, hiess es am Freitagabend.

Warnung vor gefährlicher Luftbelastung

Rauschschwaden zogen aus den Brandgebieten in Richtung Süden und führten in Sacramento und in der San Francisco Bay zu erhöhten und gesundheitsgefährdenden Schadstoffbelastungen.

Gesundheitsgefährdende Luftbelastung

Nach Ansicht von Umweltexperten sei die Luftbelastung in der betroffenen Region, rund 130 Kilometer von den Brandherden entfernt, auf die höchste Stufe seit Ausbruch der Waldbrände angestiegen.

Wegen der hohen Luftbelastung wurde der Unterricht für zehntausende Schüler in Nordkalifornien ausgesetzt.

Trump will Katastrophengebiet besuchen

Gut eine Woche nach dem Ausbruch der verheerenden Waldbrände will US-Präsident Donald Trump am heutigen Samstag in den Westküstenstaat reisen.

Nach Angaben des Weissen Hauses will er Betroffene der Katastrophe treffen. Einzelheiten des Besuchs waren zunächst nicht bekannt.

Karte Kaliforniens mit den Brandorten und Zahlen zu Opfern und Schäden

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Es ist schrecklich und ich hoffe, dass es nichts mit "Missmanagement" der linken Regierung in Kalifornien zu tun hat. Z.B. dass zu viel Geld den "Illegalen" zugute kam, und zu wenig der Brandbekämpfung!
  • Kommentar von Regula Gomaa  (RegulaG)
    Bitte spielen Sie momentan nicht mehr das Lied "It never rains in Southern California", welches an einem Morgen kurz nach den Nachrichten mit Berichten über eben diese Waldbrände lief. Ich fand das etwas kontrovers. Danke
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wir beneiden Kalifornien, weil es dort mehr schön ist als bei uns. Durch den Klimawandel wird dies jedoch verstärkt und es wird zu trocken. So gesehen ist das Abspielen eines Oldies , der das schöne Wetter in Kalifornien thematisiert nicht verwerflich.
    2. Antwort von Charles Dupond  (Egalite)
      Der Kreis schliesst sich; aber nicht wegen des Liedes. Die Spanier genozierten die oekologischen Indianer. Die Mexikaner erbten das Land von den Spaniern. Die USA klauten das Land den Mexikanern und futierten sich um Oekologie oder gar ECOPOP. Und jetzt schlaegt die Natur - wie immer frueher oder spaeter - zurueck....
    3. Antwort von M. Roe  (M. Roe)
      So viel für das Einfühlungsvermögen der "Jungen".