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Sydney ist wieder in Rauch gehüllt
Aus News-Clip vom 06.12.2019.
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Feuerwehr ist machtlos Buschfeuer verschmelzen zu «Mega-Brand»

  • Nördlich von Sydney haben sich mehrere Buschfeuer zu einem riesigen Flächenbrand vereint, dem die Feuerwehr machtlos gegenüber steht.
  • Eine Gesamtfläche von 300.000 Hektar steht in Flammen.
  • Die rund eine Autostunde von dem Brand entfernte grösste Stadt Australiens wird erneut von einer giftigen Rauchwolke eingehüllt.

Die Feuerwehr könne nichts mehr unternehmen, um die Brände zu löschen, sagte Rob Rogers, der stellvertretende Brandschutzbeauftragte des Bundesstaats New South Wales. «Sie werden so lange brennen, bis sich die Bedingungen verbessern, dann werden wir wieder unser Bestmögliches tun, um sie unter Kontrolle zu bekommen.» Die Feuerwehr tue aber alles, um wenigstens Menschenleben und Privateigentum zu schützen.

Nach Angaben des Vize-Brandschutzbeauftragten seien mindestens acht kleinere Feuer zu dem «Mega-Brand» zusammengewachsen. Aus dem Walkabout Wildlife Park wurden vorsorglich 300 Tiere in Sicherheit gebracht, darunter Eidechsen, Pfauen, Beuteltiere und Australische Wildhunde.

Frühe Brände und extrem trockene Monate

Buschbrände sind in Australien an der Tagesordnung. Allerdings setzte die Brandsaison in diesem Jahr früher ein als sonst. Der oberste Brandschützer von New South Wales, Shane Fitzsimmons, warnte vor den Folgen einer «weitreichenden Dürre».

Der vollständige Mangel an Feuchtigkeit führe dazu, dass Brände schnell entstünden und sich «extrem schnell» ausbreiteten. Seit dem Beginn der Brandsaison im September wurden mehr als 600 Häuser verwüstet, sechs Menschen kamen ums Leben.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es ist wichtig, dass die Menschheit mehr und mehr für Umwelt- und Klimaschutz zusammensteht. Denn Extremverhältnisse wie Trockenheit häufen sich. Parallel wäre folgendes wichtig: Es wird gesagt- ich kann es nicht belegen- dass bis 90% der Waldbrände durch Brandstifung entstehen. So wäre es m. E. eine Aufgabe der Polizei und des Militärs, gefährdete Wälder strikte zu bewachen. Es ist scheusslich, wie sehr Geld vor Erbarmen vor der Tierwelt und den Mitmenschen für eine beherrschende Rolle spielt.
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  • Kommentar von Christa Ledergerber  (lederburger)
    Die Australische Regierung hat die bestehenden Wasservorräte (unterirdische Seen) an Indische Baumwollkonzerne verkauft für ein paar Milliarden. Nun trocknen die ehem. bewässerten Landwirtschaftsfelder / Gebiete aus. Natürlich auch die 3 extreme Trockenperiode, aber trotzdem. Die Steigerung ist hausgemacht.
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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Mit tun alle Wildtiere leid, die jämmerlich verbrennen. Die Tierwelt weist in Australien eine ganz besondere Artenvielfalt auf. Buschbrände in Australien sind wie auch Klimawandel und Wassermangel ein ökologisches Problem, das nicht zu unterschätzen ist. Die Phänomene Klimawandel, Wassermangel und Brandgefahr stehen dabei im unmittelbaren Zusammenhang. Der Klimawandel sorgt für steigende Temperaturen und die Vedunstungsrate steigt an. Hinzu kommen zurückgehende Niederschläge.
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    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Die Niederschläge sind, wenn schon, heftiger und können nicht vom ausgetrockneten Boden (mehr Dürreperioden) aufgenommen werden. Erosion oder Ueberschwemmungen sind weltweit die Folgen.
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