Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Flucht von Oppositionellen Lukaschenko erschwert Ausreise aus Belarus weiter

  • Auf dem Landweg kann Belarus künftig nur noch verlassen, wer nachweislich über eine permanente Aufenthaltsberechtigung in einem anderen Staat verfügt
  • Das teilte der belarussische Grenzschutz über den Onlinedienst Telegram mit.
  • Da es seit der erzwungenen Landung der Ryanair-Maschine mit dem Regierungskritiker Roman Protassewitsch an Board nur noch sehr wenige Flüge gibt, wird die Flucht von Oppositionellen deutlich schwieriger.
Video
Aus dem Archiv: Scharfe Reaktion auf erzwungene Landung
Aus Tagesschau vom 25.05.2021.
abspielen

Die belarussische Opposition prangerte die neuen Ausreiserestriktionen als absoluten Gesetzesbruch an. Die Verfassung des Landes nenne keine Bedingungen für die Ausreise auf dem Landweg, schrieb Waleri Kowalewski, der aussenpolitische Berater von Oppositionschefin Swetlana Tichanowskaja, auf Twitter. Tichanowskaja lebt im Exil in Litauen.

In den vergangenen Monaten war eine Reihe bekannter Oppositioneller angesichts des rigorosen Vorgehens der Behörden und Sicherheitskräfte gegen Regierungskritiker ins Ausland geflüchtet.

Ausreisen mit Flugzeug bleibt theoretisch erlaubt

Ausreisen mit dem Flugzeug bleiben zwar generell erlaubt. Allerdings sind die Flugziele seit kurzem stark reduziert, da die EU als Reaktion auf die Festnahme des Regierungskritikers Roman Protassewitsch Start- und Landeverbote für belarussische Fluggesellschaften verhängt hat.

Bereits im Dezember hatte die Regierung von Staatschef Alexander Lukaschenko die Ausreise der Bürger erschwert, wofür sie als Begründung die Corona-Pandemie anführte. Seither ist es nicht erlaubt, das Staatsgebiet auf dem Landweg mehr als ein Mal in einem Zeitraum von sechs Monaten zu verlassen.

SRF 4 News, 02.06.2021, 07.00 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

18 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Sicherheitskräfte, räumt mit L. auf (gewaltlos, aber nachhaltig)!
  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Grosses Eigentor der EU. Das war sehr absehbar. Keine Einzelperson ist es Wert, dass die Reisemöglichkeiten für 9 Mio. Belarussen dermassen eingeschränkt werden. Die Regierung trifft das nicht. Die fliegen dann ab Moskau oder St. Petersburg.
    1. Antwort von Mike Pünt  (Scientist)
      In diesem Fall war ein ganzes Linienflugzeug betroffen. Zudem werden Opositionelle in Belarus systematisch unterdrückt.
      Aber auch sonst käme es bei Verbrechen einer Regierung nicht darauf an, ob es ein Opfer gibt oder tausend.
    2. Antwort von Hans Peter Auer  (Ural620)
      @ (Elbrus):Gemaess neuestem und ratifiziertem Gesetz vom 01.06.2021 koennen Belarussen/innen auch auf dem Landweg das Land nicht mehr verlassen. Ausgenommen sind jene, welche einen gueltigen Aufenthaltstitel eines anderen Staates vorweisen koennen und jene, welche eine Arbeitsgenehmigung in einem Anrainerland inne haben. Teilweise ausreisen koennen auch noch jene, welche aus familiaeren und gesundheitlichen Gruenden einen Auslandaufenthalt bestaetigen koennen. Beschaemend! Quelle; Belsat Belarus
  • Kommentar von Ueli Feuz  („Üeu“)
    Hab ich doch gesagt - wer genau wurde da vor 10 Tagen vom Himmel in Belarus geholt? genau - keine Sau weiss das noch. Der Journalist Roman Protasevich ist längstens vergessen und aus den Medien vergessen und verrottet in einem Kerker in Weissrussland
    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Oben im Beitrag steht aber der Name. Sie müssen nur etwas genauer lesen.