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Flucht vor Taliban USA errichten Luftbrücke für afghanische Mitarbeiter

  • Afghaninnen und Afghanen, die für die USA gearbeitet haben, wird der Anspruch auf spezielle Einwanderungsvisa (SIV) gewährt.
  • Damit können theoretisch über 50'000 Personen im Rahmen des «Unternehmens verbündete Flüchtlinge» in die USA ausgeflogen werden.
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Aus dem Archiv: Mit dem USA-Abzug wird Weg frei für die Taliban
08:45 min, aus SRF 4 News aktuell vom 26.07.2021.
abspielen. Laufzeit 08:45 Minuten.

Rund 200 ehemalige Helferinnen und Helfer der US-Armee und ihre Familienangehörigen werden im Stützpunkt Fort Lee im Bundesstaat Virginia erwartet, wie Regierungsmitarbeiter mitteilen. Würden sie in Afghanistan bleiben, könnten ihnen nach dem Abzug der US-Truppen Vergeltungsaktionen der Taliban drohen.«Diese Neuankömmlinge sind nur die ersten von vielen, da wir schnell daran arbeiten, SIV-berechtigte Afghanen in Sicherheit zu bringen», erklärt US-Präsident Joe Biden.

Diese Neuankömmlinge sind nur die ersten von vielen, da wir schnell daran arbeiten, SIV-berechtigte Afghanen in Sicherheit zu bringen.
Autor: Joe Biden Präsident USA

Sie sollten in die Vereinigten Staaten, in US-Einrichtungen im Ausland oder in Drittländer gebracht werden, damit sie in Sicherheit seien, während ihre Visumanträge bearbeitet würden. Bevor die Flüchtlinge die Flugzeuge besteigen dürften, würden sie auf Sicherheitsrisiken hin durchleuchtet sowie auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus getestet, hiess es. In Ford Lee sollten die Afghanen sieben Tage bleiben, bevor sie auf Verwandte oder Gastfamilien im ganzen Land verteilt werden.

Situation in Afghanistan

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Die USA marschierten in Afghanistan kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ein. Von 1996 bis zu ihrem Sturz durch die US-geführten Truppen 2001 hatten die Taliban Afghanistan beherrscht und die Menschenrechte massiv beschnitten. Derzeit ziehen die USA alle Truppen aus Afghanistan ab. Die Taliban haben bereits wieder viele Bezirke unter ihre Kontrolle gebracht.

SRF 4 News, 30.07.2021, 14:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Benny Schmid  (.Ben)
    Wer die Amerikaner als Verbündete hat braucht definitiv keine Feinde. Unglaublich und beschämend was da gerade abgeht. Wie kann man Verbündete derart im Stich lassen und einem Land so direkt den Stinkefinger zeigen? Traurigund wie ich denke ein riesengrosser Fehler den man später bereut.
    1. Antwort von Claudia Beutler  (Claudia)
      Ich verstehe Sie nicht? Im Bericht wird doch geschrieben , das Afghanen, die mit den USA zusammenarbeiten von dort rausgeholt werden und eine erleichterte Einbürgerung erhalten, oder habe ich den Artikel nicht verstanden.
      Die Deutschen lassen übrigens ihre afghanischen Mitarbeiter wirklich im Stich.
      Sie dürfen zwar in D einreisen, das Visum müssen sie sich aber selbst bei der deutschen Vertretung holen, die derzeit geschlossen ist, weil gefährlich. Das Ticket müssen sie auch selbst kaufen.
    2. Antwort von Drago Stanic  (Azra)
      Für 361 Menschen welche mit USA zusammen gearbeitet haben kommt jede Hilfe zu spät. Sie würden in letzte Woche umgebracht.
    3. Antwort von Manu Meier  (Manuel Meier)
      Der Afghanistaneinsatz dauert mittlerweile schon 20 Jahre ohne Aussicht auf Erfolg. Irgendwann ist auch genug. Ich finde es eine gute Aktion der USA, diesen Menschen zu helfen. Das sind halt die Konsequenzen, wenn man so etwas überhaupt macht.
    4. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Herr Stanic, Link zu Ihrer Aussage? Habe nichts gefunden.
  • Kommentar von Norbert Zeiner  (ZeN)
    Nach 20 Jahren so viel erreicht und "befriedet" in dem Land, dass sie nun Hals über Kopf verschwinden und offenbar Kriegsgerät einfach stehen lassen, das die Taliban als "Kriegsbeute" übernehmen und dann gegen deren frühere Besitzer richten. Eine zig-tausend Mia-USD teure politische und militärische "Erfolgsgeschichte".
  • Kommentar von Patrick Janssens  (patrickjanssens)
    Der Artikel erzeugt bei mir eine Erinnerung:
    Die letzten Minuten der USA in Saigon, ein Hubschrauber (der letzte) der vom Dach der US Botschaft aufsteigt wobei einige Verzweifelte versuchen noch an Bord zu kommen um dem was da kommt zu entfliehen.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Patrick Janssens: Hier stimme ich mit Ihnen überein. Hatten wir schon Mal im Vietnam. Die Lehre daraus: Soch nie vollständig auf die anderen verlassen. Bereit sein, sich selber zu helfen zu wissen. Gilt auch für die Schweiz.