Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Flüchtlinge in Griechenland Deutschland beschliesst Hilfe für Flüchtlingskinder

  • Angesichts der Not der Flüchtlinge in Griechenland einigten sich die Spitzen der Koalition auf die Aufnahme von 1000 bis 1500 besonders schutzbedürftiger Kinder.
  • Es handle sich um Kinder, die «entweder wegen einer schweren Erkrankung dringend behandlungsbedürftig oder aber unbegleitet und jünger als 14 Jahre alt sind».
Video
Aus dem Archiv: Flüchtlinge an der türkisch-griechischen Grenze
Aus Tagesschau vom 06.03.2020.
abspielen

Auf europäischer Ebene werde derzeit verhandelt, um in eine «Koalition der Willigen» die Übernahme dieser Kinder zu organisieren. «In diesem Rahmen steht Deutschland bereit, einen angemessenen Anteil zu übernehmen», teilte die Koalition mit. Das Bündnis geht auch auf die Kämpfe im syrischen Idlib ein. Dringend benötigte humanitäre Hilfe müsse vor Ort gebracht werden – Deutschland habe aktuell 125 Millionen Euro dafür zur Verfügung gestellt. SPD-Chefin Saskia Esken zeigte sich auf Twitter «froh», dass Deutschland sich nun an einer «EU-Koalition der Willigen» angemessen beteiligen werde.

Die Bundesregierung hatte einen Alleingang in der Flüchtlingsfrage abgelehnt. Umfragen zufolge ist die deutsche Bevölkerung bei dem Thema gespalten.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

20 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Urs Stäbler  (Stab)
    Ich hoffe dass sich die Schweiz ebenfalls für kranke und junge Kinder einsetzt und wenigstens 100 von diesen aufnimmt.
  • Kommentar von Beat. Mosimann  (AG)
    ich bin empört, Deutschland beschliesst Hilfe für Flüchtlingskinder, soo der TITEL, mein erster Gedanke und die ELTERN? was glauben denn die DE nur Kinder und JUNGE aufzunehmen, dass die überalterte DE sich verjüngen kann, mit Flüchtlinge?
    1. Antwort von Astrid Meier  (Swissmiss)
      Nach jahre- und im Fall von Afghanistan jahrzehntelangen Kriegen mit all ihrer Not und wiederholten Vertreibungen hat nicht mehr jedes Kind Eltern. In Lesbos sitzen 7-Jährige alleine fest.
    2. Antwort von Arthur Meili  (Arthur Meili)
      Frau Meier: Haben Sie eine Ahnung, wie ein 7-jaehriges Kind alleine nach Griechenland kommt?
  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Ich erinnere mich noch an die Szene, welche um die Welt ging, als Ungarn an der Südgrenze 2015 den Zaun errichtet hat. Es kam zu Revolten. Ein Flüchtling hat sein Baby glatt durch den Zaun geworfen und sich in die Masse zurückgezogen. Rechtlich sieht die Lage des Kindes so aus, dass es als unbegleiteter Minderjähriger registriert worden ist. Die Chance für mindestens eine vorläufige Aufnahme ist so viel grösser. Später, sollte der Vater auftauchen, ist das Kind ja schon da.