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Forderung nach Steuerreform Easyjet-Chef will höhere Abgaben für Kerosin-Verbrauch

  • Easyjet-Chef Johan Lundgren fordert eine Steuerreform für die Flugbranche – mit höheren Abgaben für umweltschädliches Verhalten.
  • Ihm schwebt eine Abgabe vor, die nicht pro Ticket erhoben wird, sondern auf den Kerosinverbrauch und die Flugbewegungen.
  • Mit den Einnahmen sollen dann neue umweltfreundliche Technologien gefördert werden, eklärt Lundgren in der «Wirtschaftswoche».
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Aus dem Archiv: Easyjet will grüner werden
Aus Tagesschau vom 11.04.2019.
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«Ein Ansatz wäre eine Abgabe nicht auf Tickets pro Person, sondern auf den Kerosinverbrauch und Flugzeugbewegungen. Dann gibt es weniger Flüge, aber auf denen verkehren dann grössere, gut ausgelastete Maschinen», sagte Lundgren der «Wirtschaftswoche» (Ausgabe vom Freitag).

«Die Abgaben müssen, anders als heute, umweltschädliches Verhalten stärker belasten als umweltfreundliches.» Die britische Easyjet ist der zweitgrösste Billigflieger in Europa, hinter Branchenprimus Ryanair.

Die Einnahmen durch eine solche Steuerreform sollten aber nicht in die öffentlichen Haushalte fliessen, sagte Lundgren. «Diese Mittel müssen neue umweltfreundliche Technologien fördern.» Dafür seien auch höhere Steuern und Abgaben gerechtfertigt. «Ich bin kein Fan davon. Aber wenn wir nur damit genug Geld für Innovationen sammeln können, akzeptiere ich das», sagte der Easyjet-Chef.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Ogi  (TheDoctor)
    Gut für die Umwelt und gut für die Marktstellung von easyjet. Nichts desto dennoch, der Mann denkt mit und sein Vorschlag ist an sich super, auch wenn er klassische Airlines gegenüber seiner easyjet (vielleicht zu Recht) diskriminiert.

    Wie ich schon von Konzernchefs grösserer Konzerne an Podiumsdiskussionen gehört habe, ist man in der Wirtschaft nicht generell gegen zwingende Massnahmen zum Klimaschutz. Die braucht es aber aus der Politik, um Nachteile im Markt zu vermeiden.
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  • Kommentar von T. H. Isaak  (cuibono)
    Das so eingenommene Geld soll in den Aufbau eines europäischen (Nacht-)Bahn-Hochgeschwindigkeitsnetzes fliessen. Jede Hauptstadt Europas soll binnen 12 Stunden Zugfahrt aus dem Herzen Europas (Zürich/München/Wien) erreichbar sein. Beispiele: Abends in Zürich einsteigen, morgens in Lissabon aussteigen. Oder abends in Wien einsteigen, morgens in Athen aussteigen.
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  • Kommentar von Martin Egger  (Martin Egger)
    Das ist ein Ablenkungsmanöver. Der Mann will nicht, dass eine Flugticket-Abgabe eingeführt wird, und sagt deshalb, es gebe eine bessere Lösung. Es gibt möglicherweise wirklich eine bessere Lösung, aber man sollte nicht in die Falle des Perfektionismus tappen, sondern endlich handeln.
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