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Legende: Audio Trump ordnet neue Strafmassnahmen gegen den Iran an und droht anderen Staaten abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
Aus HeuteMorgen vom 09.05.2019.
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Gescheiterter Iran-Deal USA verhängen neue Sanktionen gegen Iran

Der US-Präsident will sich gegenüber Iran durchsetzen. Doch Frankreich lässt sich davon nicht beeindrucken.

  • Die USA haben neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Diesmal zielen sie auf die iranische Metallindustrie ab.
  • US-Präsident Donald Trump will den anderen Staaten ebenfalls verbieten, mit Iran im Geschäft zu bleiben, anderenfalls werden sie auch sanktioniert.
  • Die Wirkung seiner Drohung ist noch offen. Frankreich beispielsweise hat bereits erklärt, es wolle weiterhin mit Iran geschäften.

Das Dekret von US-Präsident Donald Trump ist unmissverständlich: Es werde nicht mehr toleriert, wenn Länder Stahl und andere Metalle aus dem Iran in ihre Häfen liessen.

Ziel sei es, den entsprechenden Umsatz zu stoppen, damit kein Geld mehr in die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, zur Unterstützung von Terrorgruppen und militärische Operationen investiert werden kann.

Es handle sich um eine Kampagne des maximalen Drucks, heisst es in der Mitteilung aus dem Weissen Haus. US-Präsident Trump prangert die iranische Führung regelmässig als weltweit grössten Förderer des Terrorismus an.

Frankreich unbeeindruckt

Bereits auf das Dekret reagiert hat man in Paris. Das französische Aussenministerium erklärte, man werde weiterhin daran arbeiten, dass die Finanzkanäle mit Iran offen blieben und Exporte möglich seien.

Zugleich rief Frankreich die iranische Regierung auf, alle ihre Verpflichtungen aus dem Atomvertrag einzuhalten. Teheran hatte zuvor einen teilweisen Ausstieg aus dem Abkommen angekündigt.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Mit dieser Politik, stärken die USA die Mullah's und fördern weltweit den Anti-Amerikanismus. Wirtschaftlich bekommen die USA im Iran nicht einen Fuss auf den Boden, also setzen sie alles auf einen Krieg und hoffen auf einen Regimewechsel. Mit dem Schah ging das schonmal in die Hose.
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  • Kommentar von R. Raphael  (R.Raphael)
    @Kirchhoff. Da haben Sie absolut Recht!
    Besten Dank
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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Wie schon einige Male erwähnt. Die Demokratien (primär der Westen) müssen aufhören, mit menschenverachentenden, zentralistisch und totalitär geführten Staaten Geschäfte zu machen. Dadurch können sich die Diktatoren an der Macht halten. Trump hat das erkannt und gibt nun Gegensteuer. Und Frankreich muss sich halt anstrengen und sich aus der Abhängigkeit vom Iran lösen. Gibt natürlich Arbeit Monsieur Macron. Aus den Fehlern mit Sadam, Gaddafi und den Saudis sollte man lernen.
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    1. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      Aber Herr Häberli, die Saudis gehören doch gemäss Trump zu den Guten mit denen man Geschäften soll - im speziellen wenn es um Öl- und Waffengeschäfte geht.
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