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Legende: Video Aus dem Archiv: leere Tankstellen, vermiestes Weihnachtsgeschäft abspielen. Laufzeit 01:45 Minuten.
Aus Tagesschau vom 03.12.2018.
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«Gilets-Jaunes»-Krawalle Millionenschäden für Frankreichs Wirtschaft

Die Tränengasschwaden in den Pariser Strassen haben sich verflüchtigt, was bleibt ist ein Scherbenhaufen – vor allem für Gewerbe und Tourismus.

Nach den «Gilets Jaunes» melden sich nun der Detailhandel und die Tourismusbranche. Sie beklagen sich nicht über Steuerlast und längst fällige Reformen, sie reklamieren massive Umsatzeinbussen von 15 bis 25 Prozent wegen der Protestaktionen der Gelbwesten. Die Behörden sprechen von einem Sachschaden in Millionenhöhe.

Eine Katastrophe für den Handel und unsere Wirtschaft.
Autor: Bruno Le MaireWirtschaftsminister Frankreich

Nun schaltet sich auch der französische Wirtschaftsminister in die laufende Debatte ein. Die Gewalt vor allem in Paris sei eine «Katastrophe für den Handel, sie ist eine Katastrophe für unsere Wirtschaft», sagte Bruno Le Maire bei einem Besuch von Ladenbesitzern in der französischen Hauptstadt.

Legende: Video Aufräumarbeiten nach den Protesten in Paris abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
Aus News-Clip vom 09.12.2018.

Gleichzeitig sprach er von einer «sozialen Krise» sowie von einer Krise der Demokratie und der Nation.

Auch Aussenminister Jean-Yves Le Drian zeigte sich besorgt. «Ich weiss, wie zerbrechlich die Demokratie ist», sagte er am Sonntag den Sendern RTL und LCI. Es sei gefährlich, wenn «unsere Institutionen, unser Zusammenleben in Frage gestellt» würden. Dass einige Demonstranten zu einem «Aufstand» aufrufen, beunruhige ihn.

Hunderte Festnahmen am Samstag

Am Samstag hatte es bei landesweiten Protesten der Gelbwesten erneut Ausschreitungen gegeben. Besonders brisant war die Lage in Paris. Dort zündeten Demonstranten Barrikaden und Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Touristen-Attraktionen wie Eiffelturm und Louvre sowie zahlreiche Geschäfte blieben aus Furcht vor Chaos und Plünderungen geschlossen. Landesweit wurden über 1700 Personen verhaftet.

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