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Iran: IAEA wurde Zugang zu Nuklearwerkstatt verweigert
Aus SRF 4 News aktuell vom 27.09.2021.
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IAEA besorgt über Uranreinheit Iran verweigert Atomenergiebehörde den Zugang zu Nuklearwerkstatt

  • Der Iran blockiert entgegen jüngster Zusagen die vollständige Überwachung seines Atomprogrammes.
  • Das meldete Rafael Grossi in einem Sonderbericht in Wien. Er ist der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).
  • Laut einem IAEA-Sprecher verweigert der Iran dem Inspektionsteam den Zugang zu einer Werkstatt, in der Teile für Zentrifugen zur Urananreicherung hergestellt werden.
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Aus dem Archiv: Atomabkommen mit Iran: Wiederbelebungsversuch
Aus Tagesschau vom 06.04.2021.
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Der Ausbau der iranischen Anreicherungsanlagen mit immer leistungsfähigeren Zentrifugen bereitet der IAEA und der internationalen Gemeinschaft Sorgen. Das verarbeitete Uran hat einen so hohen Reinheitsgrad, dass es relativ schnell zu waffenfähigem Material weiterverarbeitet werden könnte.

Legende: Grossi (rechts) hatte am 12. September eine Einigung mit Teheran erzielt, wonach die IAEA wieder ihre Überwachungsgeräte warten und Speichermedien austauschen darf, um die lückenlose Kontrolle des umstrittenen Atomprogrammes zu gewährleisten. Keystone/Archiv

Laut Grossis Bericht wurde die Übereinkunft überall ausser in der Zentrifugenwerkstatt in Karadsch umgesetzt. Im Juni war es dort zu einem Zwischenfall gekommen, bei dem auch IAEA-Kameras schwer beschädigt worden. Iranische Medien sprachen damals von einem missglückten Sabotageakt.

Als Reaktion auf den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen von 2015 ignoriert der Iran seit 2019 die vereinbarten nuklearen Beschränkungen, die die Entwicklung von Atomwaffen erschweren sollten. Die Verhandlungen zur Rettung des Paktes, an denen auch Deutschland beteiligt sind, sind seit Juni unterbrochen.

SRF 4 News aktuell, 27.09.2021, 04:00 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Janssens  (patrickjanssens)
    Eine Frage als Kommentar:
    Erlauben alle Atommächte die vollständige Kontrolle Ihres Atomprogramms durch die IAEA? Inklusive der Länder die unbestätigt im Besitz von Atomwaffen sind?
    1. Antwort von Monika Mitulla  (momi)
      Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) kontrolliert die Einhaltung des "Atomwaffensperrvertrags". Wer diesen nicht unterschrieben hat (Nordkorea, Israel, Indien; Pakistan und Südsudan), oder wer Mitglied im Sicherheitsrat (Vetorecht) ist, wird nicht oder nur marginal kontrolliert. Das sind auch die Hauptkritikpunkte des Vertrags. Es ist auch fraglich mit welcher moralischen Berechtigung Länder, die schon Atomkriege geführt haben, andern dieses verbieten wollen.
  • Kommentar von Urs Heinimann  (uh4000)
    Die Welt braucht keine neuen Atommächte, sondern Abrüstung. Jede Atommacht ist für die Erde weit meht gefährlich als ein heutiges AKW.
  • Kommentar von Erich Deiss  (Erich Deiss)
    Iran hat das Recht auf Selbstverteidigung.
    1. Antwort von Christoph Stauffer  (Dum spiro spero)
      Selbstverteidigung, das ist eine Sache...

      Ayatollah Ali Chamenei (Religions-&Revolutionsführer iran, sowie Oberbefehlshaber der Armee)
      - "Iran wird jedem helfen, der das zionistische Regime bekämpft, so wie es schon in der Vergangenheit Hisbollah und Hamas geholfen hat.“
      - Er fordert: „Die Endlösung. Widerstand bis zu einem Referendum“
      -„Bald wird sich die Welt vom zionistischen Regime, diesem Krebsgeschwür, befreien."

      Denken Sie allen Ernstes, Iran sollte die Atombombe besitzen?