Die Hoffnung noch Überlebende zu finden schwindet in Nepal von Tag zu Tag. Dennoch gelang es französischen und nepalesischen Rettungskräften einen 28-jährigen Mann lebend aus den Trümmern zu bergen.
82 Stunden lag Rishi Khanal unter den Trümmern eines eingestürzten Hotels in Kathmandus Stadtteil Gongabu. Zehn Stunden dauerte die Rettungsaktion der Helfer. «Es war totenstill, kein Lärm drang von aussen herein. Ich schlug und schlug gegen das Geröll, und endlich antwortete jemand und kam mir zu Hilfe. Ich hatte nichts zu essen und nichts zu trinken. So trank ich meinen eigenen Urin», sagte Khanal nach seiner Rettung im Spital von Kathmandu. Ausser einem gebrochenen Bein, fehlt Rishi Khanal nichts.
Ein zweiter Mann habe es nicht geschafft. «Wir hatten gehofft, er kommt lebend raus, weil er noch mit uns gesprochen und uns seinen Namen gesagt hat», sagte ein Helfer der Zeitung «Nepali Times» online. Nach UNO-Angaben wurden bis Dienstagabend 14 Menschen von professionellen Hilfstrupps aus dem Schutt geholt.