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Internationales Atomabkommen Chamenei stellt Forderungen für Verbleib

  • Iran hat mehrere Bedingungen gestellt, um das internationale Atomabkommen am Leben zu erhalten.
  • So müsse Europa garantieren, dass Iran sein Öl verkaufen könne.
  • Das teilte Irans geistliches Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei mit.
Ajatollah Ali Chamenei
Legende: Ajatollah Ali Chamenei hat mehrere Bedingungen, damit Iran im internationalen Atomabkommen verbleibt. Keystone/Archiv

Sollten die USA dem iranischen Öl-Absatz schaden, müssten dies die Europäer ausgleichen, indem sie mehr iranisches Öl kauften, hiess es weiter.

Auch müssten europäische Banken den Handel mit Iran sicherstellen. Und: Die Europäer müssten versprechen, keine neuen Verhandlungen über das ballistische Raketenprogramm des Landes und die Rolle Irans im Nahen Osten anzustreben.

Chamenei drohte zugleich, sollten die Europäer diese Forderungen nicht erfüllen, werde Iran wieder damit beginnen, Uran anzureichern.

Maas: Weit weg von Kompromiss

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Der deutsche Aussenminister Heiko Maas und US-Aussenminister Mike Pompeo.
Legende:Der deutsche Aussenminister Heiko Maas (links) und US-Aussenminister Mike Pompeo.Keystone

Im Streit um das Atomabkommen mit Iran bleiben die USA offenbar hart: Man sei noch weit weg von einem Kompromiss, sagte der deutsche Aussenminister Heiko Maas nach seinem Besuch beim US-Aussenminister Mike Pompeo. Die beiden einigten sich dennoch auf weitere Gespräche. Maas betonte erneut, dass sich die EU geschlossen hinter das Abkommen mit Iran stelle. Die EU-Staaten würden nun weiter versuchen, das Abkommen zu retten.

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Friedrich Straubinger (Friedrich)
    Wenn der Profit im Vordergrund steht, wird der Europäer viel zu Blauäugig. Über 70 Jahre Frieden in Europa lassen viele unvorsichtig werden, aber die Handlungen des Mullah Regime, auch in Hinblick der militärischen Präsenz in Syrien und beste Kontakte zur Hisbollah, machen den Weg zum Mittelmeer und somit zu Europa auf.
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  • Kommentar von Stefan von Känel (Trottel der feinen Gesellschaft)
    Lasst uns auf gesunden Menschenverstand und grosse Gedanken von Kooperation und Entwicklung der eigenen Spezies verzichten. Statt gemeinsam die akuten ökologischen, sozialen und demografischen Probleme anzupacken, lasst unsere wichtigsten Entscheidungen weiterhin auf chauvinistischer Ideologie und rückständigem Abgerglauben gründen. Lasst uns weiterhin so tun, als wären selbst erdachte Grenzen auf unserem Planeten Naturgesetz, als wäre Kultur eine Konstante. Lasst uns beschränkt bleiben. Amen.
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  • Kommentar von Beatrice Fiechter (thea)
    Wir verstehen die arabische/asiatische oder sagen wir südlichere Kultur/Mentalität viel zu wenig. Bei uns ist (meistens) Frau/Mann ein Wort, "Ja ist Ja, Nein ist Nein". Andere Länder, andere Sitten - da wird immer verhandelt! Verhandeln ist dort Kultur! Also sollte Europa verhandeln u.sich viel Zeit dafür nehmen,bei vielen Tassen Tee! Dann würde man mehr "hören u. verstehen", "Freunde" gewinnen u.nicht nur wirtschaftliche Deals herausholen. Es geht immer um gegenseitigen Respekt u. Anerkennung!
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