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Italienische Küste Drei Tote nach Explosion auf Migrantenboot vor Kalabrien

  • Bei einer Explosion auf einem Boot mit Migranten im Mittelmeer nahe der italienischen Küste sind drei Menschen ums Leben gekommen.
  • Nach dem Unglück werde noch mindestens ein Flüchtling vermisst, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet.
  • Fünf weitere Menschen seien verletzt worden- darunter zwei Zollbeamte, teilte die Polizei mit.
Video
Aus dem Archiv: Hilfe für Rettungsschiff «Louise Michel»
Aus Tagesschau vom 29.08.2020.
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Zuvor war von vier Toten und zwei Vermissten die Rede gewesen; nun gibt es neue Informationen des Innenministeriums. Das Flüchtlingsboot wurde gerade von einem Schiff des italienischen Zolls in Richtung des Küstenorts Crotone geschleppt, als es aus zunächst ungeklärter Ursache Feuer fing.

Fünf Menschen kamen verletzt ins Krankenhaus, darunter zwei Zollbeamte. Unter den Todesopfern ist eine Frau. Zwölf Migranten wurden in ein Aufnahmelager in Crotone gebracht.

Meer und Rauchsauele
Legende: Vom Strand aus war eine schwarze Rauchsäule zu sehen, als es zur Explosion kam. Reuters

Auch Minderjährige

Nach Angaben von Überlebenden beförderte das Segelboot Migranten aus Sri Lanka, Ägypten, Somalia und Pakistan. Zehn der Geretteten seien minderjährig gewesen, teilte das Büro des Präfekten mit.

In Italien sind seit Jahresbeginn bis zum 20. August nach Angeben des Innenministeriums 16'914 Migranten registriert worden, die über das Meer eingereist sind - viermal so viele wie im Vorjahreszeitraum.

SRF 4 News; 30.8.20; 21 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Arme Menschen auf dem Mittelmeer! Und vom „offiziellen“ Europa ist (jeweils)kaum praktisches Mitleid zu spüren, eher reflexartige Abwehr - meist ohne Not. Ich hoffe, die humanitäre Ausrichtung der EU und ganz Europa verstärke sich wieder.
    1. Antwort von Michael Eichhorn  (MichaEichhorn)
      Tun Sie etwas dagegen. Vom Wohnzimmer aus mit genug Essen und Trinken ist es einfach, Flüchtlinge zu bejammern und andere zu verurteilen. Das Leben besteht aus mehr, als nur jeden SRF-Artikel zu kommentieren!
    2. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Migration kann nie ein Mittel gegen Armut sein. Das Geld für Hilfe und vor allem Regimechanges war eigentlich vorhanden. Europa gibt aber lieber tausende Milliarden Euro aus um die völlig überrissenen Corona Massnahmen zu lindern. Mit diesen mittlerweile gut 2 billionen hätte man viele Probleme auch in Europa in Angriff nehmen können. Tja jetzt ist es verpulvert.
    3. Antwort von Astrid Meier  (Swissmiss)
      In dieser Zeit zeigt sich wie nie zuvor, dass einige Leben wertvoller sind als andere.
    4. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Ja, Herr Eichhorn, ich bin an einem guten Integrationsprojekt von Migranten und an den dazugehörigen Spenden beteiligt. Da liegen Sie ganz falsch, mit Ihrer Unterstellung bezüglich "Wohnzimmer". Ich rede nicht nur, ich handle mit. Und: Würden Sie dasselbe schreiben wegen des "das Leben besteht nicht aus mehr, als nur jeden SRF-Artikel zu kommentieren", wenn ich hier kritisch gegen Migration geschrieben hätte?