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John McCain ist tot Die amerikanische Polit-Elite trauert

John McCain zählte zu den prominentesten Mitgliedern des US-Kongresses. Der Republikaner war über die Parteigrenzen hinweg respektiert. Das zeigen auch die Reaktionen auf seinen Tod

Legende: Video Viele Menschen trauern um McCain abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
Aus Tagesschau vom 26.08.2018.

«Manche Menschenleben sind so strahlend, dass es schwerfällt sich vorzustellen, sie könnten enden», schreibt der ehemalige US-Präsident George W. Bush in einer auf Twitter veröffentlichten Mitteilung. John McCain sie ein Mann von tiefer Überzeugung und ein Patriot höchsten Ranges gewesen.

Der Kontrahent von John McCain im Präsidentschaftswahlkamp von 2008 schrieb in einer Stellungnahme: «Wenige von uns wurden so herausgefordert, wie John es einst wurde, oder mussten den Mut zeigen, den er gezeigt hat. Aber wir alle können den Mut haben, das Wohl der Allgemeinheit über unser eigenes zu stellen.»

Der amtierenden, und von John McCain oft kritisierte, US-Präsident sprach McCains Angehörigen in einer kurzen Mitteilung sein Beileid aus.

Auch der aktuelle US-Verteidigungsminister James Mattis äusserte sich nach dem Tod McCains: «John McCain war ein ehrenwerter Mann, ein wahrer Patriot im besten Sinne des Wortes.»

«Mein Herz ist gebrochen»

Auch John McCains Ehefrau Cindy hat auf Twitter eine kurze Mitteilung veröffentlicht: «Mein Herz ist gebrochen. (...) Er ist gegangen, wie er gelebt hat, zu seinen eigenen Bedingungen, umgeben von den Menschen, die er liebte, an dem Ort, den er am meisten liebte.»

Der ehemalige Vizepräsident und Demokrat Joe Biden bezeichnet ihn in einer auf Twitter veröffentlichten Stellungnahme als Freund.

Die Republikanerin Sarah Palin, die 2008 als McCains Vizekandidatin zu den Präsidentschaftswahlen angetreten, war, schreibt auf Twitter: «Heute haben wir ein amerikanisches Original verloren. Senator John McCain war ein Maverick und ein Kämpfer, der nie Angst hatte, für seine Überzeugungen einzustehen.»

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Na ja, ein Republikaner und nicht gerade als Friedenstaube bekannt, mit eigentlich strenger konservativer Ausrichtung bekommt plötzlich so viel Aufmerksamkeit in den Medien. Da muss man ja nun wirklich sehr hellhörig werden.
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    1. Antwort von Klaus Kreuter (KallePalle)
      Was Sie schreiben halte ich für unverschämt. John McCain war ein Kämpfer und ein Patriot at its best. Er hat für sein Land sehr viel geleistet und er hat seine Meinung immer über Parteinintressen gestellt Alle Menschen machen Fehler, wer ohne Tadel ist der werfe den ersten Stein. John McCain RIP.
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  • Kommentar von James Klausner (Harder11)
    Die Schlagzeile des Artikels ist sehr befremdlich. Welche "Elite" soll denn das sein die da trauert? Man erlebte Senator McCain eher als unabhängigen Geist, der sich eher für wohldurchdachte Überzeugungen als für Kongruenz mit einer Partei-Elite interessierte. Es wäre ohnehin angebracht, das Wort "Elite" im Zusammenhang mit der US-Politik, mit Zurückhaltung anzuwenden, da es zur Zeit als Totschläger gegen jede Sorte Menschen und Meinungen eingesetzt wird und bald keine Bedeutung mehr hat.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Viel Anteilnahme für seine Geschichte und seinen traumatischen Erlebnissen. Möge diese Anteilnahme allen Menschen gelten, egal von welchem Land, von welcher Armee. Ja, dann hatte das Leiden eines McCain einen übergeordneten Sinn. Ob sich all die US-Politiker, die jetzt McCain loben, sich solchen Gedanken anschliessen werden und sie beherzigen werden bei ihren nächsten Entscheiden über Krieg oder Frieden und wofür so viel Geld ausgegeben wird?
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