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International Kein Wasser mehr in der Ostukraine

Durch die Kämpfe in der Ostukraine ist die Bevölkerung in weiten Teilen der von Rebellen kontrollierten Gebiete ohne Wasser. Offenbar wurde eine Hauptversorgungsleitung bei den Kämpfen beschädigt.

In fast allen Dörfern und Städten der betroffenen Region fliesst derzeit kein Wasser mehr. Dies sagte heute Sonntag der Kiew-treue Gouverneur der Region Lugansk, Gennadij Moskal.

Eine konkrete Zahl der betroffenen Menschen nannte Moskal nicht. Auch machte er keine Angaben dazu, wer für die Zerstörung der Wasserleitung verantwortlich ist. Der Gouverneur teilte über Facebook mit, dass die ukrainischen Behörden die zerstörte Hauptleitung nicht reparieren wollten. «Sie werden aber einem Reparaturteam der Separatisten den Zugang erlauben.»

Während der vor gut einem Jahr begonnenen Kämpfe in der Ostukraine kam es immer wieder zu Beschädigungen an Wasserleitungen, wodurch die Versorgung der Bevölkerung erschwert oder ganz gestoppt wurde. Bei den Kämpfen wurden mehr als 6300 Menschen getötet, mehr als eine Million Menschen mussten ihr Zuhause verlassen.

37 Kommentare

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  • Kommentar von HPDietrich, Gümligen
    Ist nicht kürzlich ein ganzer Konvoi Schweizer Lastwagen medienträchtig aufgebrochen um die Wasserversorgung in dieser Region zu verbessern. Was machen diese Leute nun mit all dem teuren Material. Ist wiedermal ein Flob produziert worden?
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    1. Antwort von S.Petrovic, Luzern
      Geliefert sind chemische Substanzen für Wasseraufbereitung. Mit dem beschädigten Wasserleitungen hat das nichts gemeinsam.
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  • Kommentar von Felix Buchmann, Bättwil
    Sehr aufschlussreich der Vergleich mit dem hoffnungsvoll stimmenden Artikel vom 15.5.: http://www.srf.ch/news/international/schweizer-hilfskonvoi-sorgt-fuer-sauberes-wasser-in-donezk – Jede noch so gut gemeinte Hilfe kann jederzeit wieder zunichte gemacht werden, solange die Kämpfe trotz Waffenstillstand andauern :-( Warum ist es so schwer, mit diesem Irrsinn endlich aufzuhören? Keine Seite kann eine militärische Entscheidung herbeiführen, warum die armen Menschen noch weiter leiden lassen?
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    1. Antwort von m.mitulla, wil
      @F.Buchmann. Im Prinzip unterstütze ich ja Ihre Meinung; es ist wirklich ein Fortschritt, wenn Hilfe im kriegsversehrten Donbass ankommt. Wenn allerdings die Armee weiter gegen den Donbass und seine Bevölkerung inkl. deren Infrastruktur weiter vorgeht, dann ist die URSACHE der Zerstörung, nämlich DER KRIEG immer noch da. - Oder glauben Sie etwa, Putin wirft Bomben und Raketen ab im Donbass???
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    2. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      m.mitulla, geschossen wird von BEIDEN Seiten, und auch die Waffen der Separatisten richten grosse Zerstörungen an, z.B. in Debalzewe, oder erinnern Sie sich an den Raketenangriff auf Mariupol? Man kann auch sagen, dass die Separatisten die Bevölkerung als Geisel genommen haben, indem sie sich in den Städten zwischen Wohnblocks und in der Nähe von Spitälern verschanzen. BEIDE Seiten müssen zur Vernunft kommen, d.h., sich vom Gedanken verabschieden, der Konflikt lasse sich militärisch lösen.
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    3. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      P.S. So lange Putin derart grosszügig Waffen und Mannschaften an seine Separatisten liefert (und das tut er, eine spontane einheimische Miliz mit ein paar erbeuteten Waffen könnte niemals so effizient agieren!), haben diese Leute keinen Anlass, vernünftig zu werden. Ausserdem besteht ihr Auftrag darin, diesen Krieg weiter köcheln zu lassen, denn so lange es keinen Frieden gibt, kann sich die Ukraine nicht erholen, und auch eine Annäherung an die EU bleibt auf Jahrzehnte hinaus blockiert....
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    4. Antwort von M. Reichts, 8000
      @Hr. Buchmann: Solange sie ihre Informationen nur aus einer Quelle beziehen, werden Sie die Wahrheit nicht sehen können. Stichwort: Monsanto Ukraine
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    5. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      M.Reichts, oder wie Sie auch immer heissen mögen :-) Ich verstehe russisch und schaue regelmässig die Nachrichten und Diskussionen am Putin-Staats-TV. Ich kann also vergleichen! Was dort verbreitet wird, überzeugt mich entschieden weniger als die Nachrichten und kontroversen Diskussionen in unseren oft beschimpften "Mainstream-Medien"!
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  • Kommentar von m.mitulla, wil
    Da findet eine "ethnische Säuberung" statt - und die internationale Gemeinschaft unterstützt die "Säuberer"... Nicht nur Geld und Waffen, sondern auch Propaganda wird eifrig eingesetzt in der Ukraine. . Demnach hätten die Menschen im Donbass ihre eigene Infrastruktur zerstört???? - wie verlogen ist denn das???
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    1. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      m.mitulla, "die Menschen" haben sicher nicht "ihre eigene Infrastruktur zerstört"! Aber wo man sich täglich routinemässig beschiesst, gehen Geschosse an vielen Orten nieder und treffen dann z.B. Strom- und Wasserleitungen usw. "Ethnische Säuberungen": Nehmen Sie nicht gleich solche Worte in den Mund! In der ganzen UA leben viele Russischstämmige, sie werden nirgends "gesäubert"! Und der regierungstreue Gouverneur bietet ausdrücklich an, einem Reparaturteam der Gegenseite Zugang zu gewähren!
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    2. Antwort von N.Belg, Luzern
      m.mitulla Danke!!! "ethnische Säuberung" sie haben auf den Punkt gebracht! Und jetzt hat Kiew ein Gesetz, dass dort keine Menschenrechte geachtet werden müssen. "Mache was es wolle" mit den armen Donbass Menschen. Diese faschistische Genozid muss gestoppt werden!!!
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    3. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      Auch Frau Belg meldet sich wieder einmal zu Wort :-) Und natürlich muss auch sie das grosse Wort von den "ethnischen Säuberungen" in den Mund nehmen, und auch der "Faschismus" darf nicht fehlen :-) Wie soll es jemals Frieden geben, wenn so unermüdlich und penetrant Hass und Vorurteile geschürt werden?? Fast könnte man meinen, das Terrain müsse propagandistisch geebnet werden, damit Putin bald die ganze Ukraine "befreien" kann....
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    4. Antwort von N.Belg, Luzern
      F.B. "Wie soll es jemals Frieden geben", beginnen sie einmal mindestens das neue menschenmissachtende Gesetz in Donbass von Kiew zu beurteilen... Oder Junta Militär, die Donbass nicht in Ruhe lassen und jeden Tag abschiessen. Wenn die Gewalt nicht gestoppt wird, gibt es ja kein Frieden leider.
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    5. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      Frau Belg, zum Streiten braucht es immer zwei, und Ihre Separatisten sind wahrlich keine "Engel"! Das von Ihnen erwähnte Gesetz, wonach die Menschenrechte im Donbass angeblich nicht mehr gelten sollen, existiert in dieser Form nicht! Aber die hochgerüstete Armee, welche immer noch Ambitionen hat, das magere Separatisten-Territorium zu erweitern, einen Landweg zur Krim freizuschiessen und eine Verbindung nach Transnistrien herzustellen – sie ist eine bedrohliche Realität!
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    6. Antwort von N.Belg, Luzern
      Ja "sehr bedrohlich" eigenen Territorium zu verteidigen, darum man muss auf Donbass Genozid ausüben und den Leuten dort keinen friedliches Leben gönnen, ihre Haüser zu zerstören. Sie verhungern lassen, ohne Strom und Wasser. Gut noch, dass Russland hilft. Und Westen benutzt dieses Land ihre Spielchen gegen Russland zu führen und die Versuche aus Russland ein Kriegsland zu machen sind gescheitert. Und diese gefährliche Spielchen haben so viel Leben gekostet!!!!!!
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    7. Antwort von David Neuhaus, Winterthur
      Sehr geehrte Frau Belg, es hat doch keinen Sinn, er geht doch gar nicht darauf ein und wenn dann negiert er es einfach....Das einzige was zählt sind die auswendig gelernten Schlagzeilen aus unseren Mainstreammedien. Ich schäme mich für solche Leute die sich in meinen Augen mit ihren Kommentaren indirekt über all die Opfer lustig machen und in Ihrer Arroganz denken Sie seien intelligenter und besser informiert als der Grossteil der Russen und Ostukrainer.
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    8. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @F. Buchmann: Fakt ist, dass sie im Osten Unabhängigkeit von Kiew wollen & sich lieber an Russland binden, weil viele Russen dort leben. Für die Ost-Staaten, welche Unabhängigkeit von Russland wollen & sich lieber an die EU binden wollen zeigen Sie doch auch Verständnis. Aber haben nicht alle die Menschen dieselben Rechte, frei über ihr Leben entscheiden zu dürfen? Weshalb verwehrt man es den Ost-Ukrainern & führt stattdessen diesen grässlichen Krieg gegen die Menschen dort.
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    9. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      Belg&Neuhaus&Waeden, ja, warum muss aus unterschiedlichen Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Landes ein grässlicher Krieg werden? In der Schweiz gibt es ja auch verschiedene Ideen über die wünschbare Nähe zur EU, wenn es nach den Welschen ginge, wären wir schon längst Mitglied. Und trotzdem gehen wir nicht mit Panzern und Raketen aufeinander los! In der UA werden Unterschiede von aussen instrumentalisiert, um ein Land für seine Unabhängigkeit zu bestrafen, das ist offensichtlich!
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    10. Antwort von N.Belg, Luzern
      Sehr geehrter David Neuhaus, herzlichen Dank! Das Problem ist nicht nur "negiert es einfach", sondern unverantwortliche Verbreitung der Lügen. Er sollte Militär Parade auf dem Roten Platz anschauen, wie würde es aussehen wenn Russland (moderne!) Waffen und Truppen liefern würde. Und was auffällig ist, niemand kann das fotografieren in der Ostukraine. Diese Lügenparanoja herrscht auch in der Westukraine, wo sie in ihren allen Verbrechern W.Putin beschuldigen.
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    11. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Werter Herr Buchmann, sehen Sie zurück an den Anfang des Konflikt. Die Gewalt hat in Kiew gegen Pro-Russen angefangen & drohte sich in den Osten der Ukraine & auf die Krim auszuweiten. Daher die Rückführung dieser nach Russland die Bewaffnung der Pro-Russen in der Ost-Ukraine. Hätte Putin je Ambitionen für die Einvernahme der Ost-Ukraine gehabt, hätte er nicht abgewartet, bis sich die ukrainische Armee mobilisieren konnte. Bester Moment es zu tun, wäre damals gewesen.
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    12. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      N.Belg, Beweise für die russische Militärpräsenz gibt es schon längst, man ist kein Lügner, wenn man das Offensichtliche beim Namen nennt! Militärparade: Wie geschmacklos, dass Putin den 70. Jahrestag des Kriegsendes mit einer militärischen Monster-Show feiern lässt! Und wie feige, dass er der Ukraine nicht offen den Krieg erklärt, sondern sie aus dem Hinterhalt kaputt macht!
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    13. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      E.Waeden, ohne Russlands gewalttätige Einmischung wäre es in der Ukraine niemals zu einer derart fürchterlichen Eskalation gekommen. Wie krampfhaft doch versucht wird, diesen Übergriff zu legitimieren! Putin hat die Gelegenheit ergriffen, im Trüben zu fischen und ein Exempel zu statuieren, dadurch ist er zuhause zum "Helden" geworden. Mit diesem heftigem Widerstand hat er offenbar nicht gerechnet, jetzt muss er schauen, wie er rechtzeitig vor der WM 2018 wieder aus der Sache herausfindet....
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    14. Antwort von N.Belg, Luzern
      F.Buchmann hat Beweise, aber OCSE und Nato nicht:)))) Geschmacklos sind ihre Kommentare, die Junta Faschisten immer unterstützen. Ganze Russland hat hungernden Menschen geholfen, Millionen Flüchtlinge aufgenommen, viele Kinder sind gerettet von den Bomben der UA. Und bitte nicht hier noch die Kiew Goebbels Propaganda verbreiten, dass Russland Ukraine angegriffen hat.
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    15. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Werter Herr Buchmann: Wie überall wo es Aufstände gibt, finden sich aus aller Welt Freiwillige, die sich daran beteiligen. Die Krim ohne Tote nach Russland zurückgeholt, weshalb sollte er in der Ost-Ukraine dann Gewalt anwenden? Fakt ist, dass das Regime in Kiew die Armee aufgeboten hatte, um den Aufstand in der Ost-Ukraine zu beenden, weil Kiew den Wunsch nach Unabhängigkeit nicht akzeptierte & die Regierung von den Amis eingesetzt, daraus einen Konflikt mit Russland machen sollten.
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    16. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      Belg&Waeden, natürlich gibt es Beweise für die massgebliche Beteiligung der russischen Armee, und es hat keinen Sinn, mit der ewig gleichen Propaganda die Zusammenhänge zu verschleiern! Die Frage ist jetzt einfach: Wie lange soll es noch so weitergehen? Es ist schwierig, einen Konflikt zu beenden, wenn einer der Hauptakteure steif und fest behauptet, nichts damit zu tun zu haben....
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