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Keine Gnade für Ex-Präsidenten Twitter sperrt Trump für immer

  • Twitter sieht für den von der Plattform verbannten Ex-Präsidenten der USA, Donald Trump, keinen Weg zurück.
  • Wer wie Trump zu Gewalt aufrufe, bleibt gemäss dem Kurznachrichtendienst dauerhaft gesperrt.
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Aus dem Archiv: Twitter sperrt Trump «dauerhaft»
Aus Tagesschau vom 09.01.2021.
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«Unsere Regeln sollen dafür sorgen, dass niemand zur Gewalt anstiftet. Wenn jemand das tut, entfernen wir ihn von der Plattform – und unsere Regeln erlauben es Leuten nicht zurückzukommen», sagte Finanzchef Ned Segal am dem TV-Sender CNBC.

Twitter hatte Trump Anfang Januar kurz vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt. Auslöser für die Sperrung war die Erstürmung des US-Kapitols durch seine Anhänger – und dass der Präsident Sympathie für sie bekundet hatte.

Nutzerzahlen von Twitter legen nach Trump-Rauswurf zu

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Twitter will die Welt wissen lassen, dass der Dienst auch ohne Ex-Präsident Donald Trump bestens klarkommt. In diesem Januar sei die Nutzerzahl schneller gewachsen als im Durchschnitt der vergangenen vier Jahre, teilt der Kurznachrichtendienst mit. Trumps Account war nach der Attacke seiner Anhänger auf das US-Kapitol Anfang Januar gesperrt worden.

Es ist untypisch, dass Twitter Informationen über die Entwicklung in einem einzelnen Monat preisgibt – aber der Dienst verwies auf die ungewöhnlichen Umstände. Trump galt als ein Publikumsmagnet für Twitter. Er hatte in den vergangenen Jahren mit seinen oft kontroversen Tweets immer wieder für grosse Aufmerksamkeit gesorgt, zuletzt rund um die US-Präsidentenwahl.

Twitter entscheidet eigenhändig

Auch Facebook blockierte Trump daraufhin, lässt den Schritt jetzt aber von einem unabhängigen Gremium prüfen, das Entscheidungen des Unternehmens kippen kann. Twitter hat kein solches Gremium.

Der Twitter-Account mit mehr als 80 Millionen Abonnenten war für Trump über Jahre der wichtigste Kommunikationskanal. Nach kontroversen Tweets des Präsidenten wurde vom Kurznachrichtendienst immer wieder gefordert, ihn zumindest zeitweise zu sperren.

SRF 4 News, 10.02.2020, 19:00 Uhr;

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25 Kommentare

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  • Kommentar von Dani Keller  (¯\_(ツ)_/¯ ____)
    Mit solchen Ausschlüssen treibt man viele gemässigte republikanische Wähler in "falsche" Kanäle.
    Glauben Twitter und die Demokraten wirklich, dass man mit solcher Zensur Trumpismus/Republikaner bodigt? Könnte ein ziemlicher Bumerang werden...
  • Kommentar von Charles Grossrieder  (View)
    Abgesehen von DT, scheint dies eher eine ungesunde Entwicklung. Es dürfte zu politisierten Social Sites für Anhänger führen usw. Welche man damit hinters hinters Licht führen- und mit fake News gegen die andere(n) manipulieren kann.
    So gesehen können Social Sites die Platform einer neuen Art von Politisierung werden und herkömmlichen Medien diesbezüglich ausschalten. Menschen könnte die Übersicht zur realen Welt verloren gehen, was jetzt schon teils der Fall ist.
    Event. gar so gewollt?
  • Kommentar von Dani Keller  (¯\_(ツ)_/¯ ____)
    Wer weiss, vielleicht ist das der Anfang von einer Konkurrenz zu Twitter.
    Geradezu eine Einladung für ein neues Unternehmen, welches über 40% der US-Wähler abholt und Meinungsvielfalt (Basis einer jeden Demokratie) zulässt. Twitter ist technisch ziemlich simpel aufgebaut und daher gut zu kopieren.
    1. Antwort von Maciek Luczynski  (Steine)
      Genau so sehe ich es auch.
      All die Politiker die sich so darüber entrüsten, dass ein Unternehmer wie Twitter nicht selbstständig darüber entscheiden dürfe, wenn er zu sich reinlasse, und wen nicht, sollte sich besser stark dafür machen, dass in den europäischen Ländern eigene Plattformen entstehen, und dann diese als Konkurenz zu Twitter propagieren und auch SELBER NUTZEN !.