Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Klimadebatte in Spanien Regierung in Madrid ruft Klimanotstand aus

  • Die neue Regierung von Pedro Sánchez hat ein Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht.
  • Bis 2050 will das Land im Einklang mit den Plänen der EU klimaneutral werden.
Video
Aus dem Archiv: Sánchez bleibt Ministerpräsident Spaniens
Aus Tagesschau vom 07.01.2020.
abspielen

Mit der Erklärung machte das Kabinett des kürzlich gewählten Ministerpräsidenten den ersten formellen Schritt, um Massnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung umzusetzen. Innerhalb von 100 Tagen wird die Regierung ihren Entwurf für ein Klimaschutzgesetz an das Parlament übergeben.

Darüber hinaus soll der nationale Aktionsplan zur Bekämpfung des Klimawandels aktualisiert werden, wie Ministerpräsident Pedro Sánchez nach der wöchentlichen Kabinettssitzung in Madrid erklärte.

Regierungsziel Energiewende

Die Regierung habe entschieden, dass der Klimawandel und die Energiewende die «Eckpfeiler für alle Ministerien und alles Regierungshandeln» sein müssten, sagte Regierungssprecherin María Jesús Montero vor Journalisten.

Umweltministerin Teresa Ribera sagte, die Regierung habe sich von der Entscheidung der französischen Regierung zur Bildung eines öffentlichen Beratungsgremiums für Klimafragen inspirieren lassen.

Ende November hatte das EU-Parlament in einem symbolischen Schritt den «Klima- und Umweltnotstand» für die Europäische Union erklärt. Die Abgeordneten verbanden damit die Forderung an die neue EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten, mehr für den Klimaschutz zu tun.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Martin Müller  (Nonaeol)
    Im Nordwesten Spaniens ist man schon lange an der Energiewende dran. Augenfällig sind die unzähligen Windräder auf den meisten Hügeln, überall Mais-Monokulturen für Tank, Teller oder Trog, und überall trostlose Eukalyptus-Monokulturen. In grossen Eukalyptuswäldern ist keinerlei Vogelgezwitscher zu hören. Und Eukalyptus ist Europas Pest in Baumgestalt. Giftig, brandresistent, brutal schnell wachsend, bei einem Wasserbedarf von 500 Litern pro Tag. Schöne neue Energiewende-Welt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Der Eukalyptus wird hauptsächlich in der Zellstoffindustrie verarbeitet. Welche an den Haaren herbeigezogenen „Argumente“ gegen die Wende haben Sie sonst noch? Wollen Sie uns als nächstes erklären, welch ein Segen für die Natur Fracking ist oder die Erschliessung arktischer Rohstoffe sein wird?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Nonaeol. Stimmt Eukalyptus ist eine Pest. Er ist invasiv und lässt kaum mehr Raum für andere Bäume. Typisches Beispiel ist Madeire. Dort wurden auch Eukalyptus angepflanzt. Schon ein paar Mal hatten sie Brände, und der Eukalyptus hat den einheimischen Wald total verdrängt. Eine ökologische Katastrophe.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Schwere Verbrechen gegen die Umwelt. Erdbeeren, Gurken, Salat oder Sellerie – jede Menge Obst und Gemüse in unseren Supermärkten stammt aus Spanien. Die Region Murcia gilt sogar als „Gemüsegarten“ Europas. Und das obwohl sie eine der trockensten Gegenden Europas ist. Die Auswirkungen sind fatal: 2016 ist das Ökosystem von Mar Menor gekippt. Im vergangenen Oktober starben Fische, Muscheln, Seepferdchen sowie Krebse. Algen zersetzten sich und sonderten Giftstoffe ab. Die Regierung tut nichts.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Habe die Reportage gesehen. Sehr niederschmetternd.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Verseuchte Umwelt! Der Obst- und Gemüsegarten Europas, so nennt sich die südspanische Region rund um die Stadt Murcia. Wenn Nordeuropa noch friert, gedeihen dort dank des milden mediterranen Klimas Salate, Früchte und Gemüse. Folgen: Die riesigen Mengen lassen sich nur anbauen, wenn der Boden kräftig gewässert, gedüngt und gespritzt wird. So fliessen Nitrate und Pestizide in das Mar Menor, eine riesige Lagune am Rande der Felder und Europas grösstes salzhaltiges Binnengewässer.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen

Mehr aus InternationalLandingpage öffnen

Nach links scrollen Nach rechts scrollen