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Konflikt eskaliert Vier Tote bei Protesten in Venezuela

  • Bei den jüngsten Protesten gegen die venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro hat es nach Angaben der Opposition mindestens vier Tote gegeben.
  • Über 100 Personen wurden bislang bei Zusammenstössen mit Sicherheitskräfte verletzt.
  • Am Mittwoch waren erneut zahlreiche Anhänger des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó auf die Strasse gegangen. Dabei war es zu Ausschreitungen gekommen.
Legende: Video Maduro bleibt an der Macht – vorerst abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.05.2019.

Bei den jüngsten Protesten gegen die venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro hat es nach Angaben der Opposition mindestens vier Tote gegeben. Ein 14-Jähriger sei seinen Verletzungen erlegen, teilte die Beobachtungsstelle für soziale Konflikte (OVCS) am Donnerstag mit. Er sei am Mittwoch in der Hauptstadt Caracas von einer Kugel getroffen worden.

Ein 16-Jähriger sei gestorben, nachdem er am Dienstag bei einer Demonstration in Victoria im Bundesstaat Aragua angeschossen worden sei. Bereits zuvor waren ein 24-Jähriger im Bundesstaat Aragua und eine 27-Jährige in der Hauptstadt Caracas ums Leben gekommen.

Streikaufruf von Guaidó

Der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó hatte am Dienstag die Venezolaner aufgerufen, seine «Operation Freiheit» zu unterstützen und Staatschef Nicolás Maduro aus dem Amt zu jagen. In vielen Städten waren Tausende auf die Strassen gegangen. Guaidó kündigte am Mittwoch an, ab Donnerstag solle mit abgestuften Arbeitsniederlegungen begonnen werden. Dies solle zu einem Generalstreik ausgeweitet werden.

Staatschef Nicolás Maduro versammelte am Mittwoch ebenfalls tausende Unterstützer nahe des Präsidentenpalastes Miraflores. Er drohte den Soldaten, die sich am Dienstag gegen ihn gestellten hatten, dabei harte Konsequenzen an. Er werde nicht zögern, verurteilte Anführer des «kriminellen Putsches» hinter Gitter zu bringen, sagte der Linksnationalist.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Haller Hans (H.Haller)
    Man gönne doch Venezuela und Maduro den real existierenden Sozialismus. Das tut uns nicht weh, braucht uns vorerst nicht zu kümmern und seine Freunde sind doch Freunde und werden sicherlich auch sehr gerne in die Sanktions-Lücken einspringen. Also gönnt denen, was sie wollen. Wenn jeder dort bekommt was er verdient, ist das doch kaum ein Problem. Und schon gar kein Problem von uns.
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Und warum verurteilt hier niemand die USA, welche sich in Venezuela einmischen und diesen Putschversuch unterstützen und finanzieren. Man stelle sich vor, Russland würde etwas ähnliches in Kolumbien versuchen..
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    1. Antwort von Udo Gerschler (UG)
      Was in der Ukraine ging wird nun wiederholt.Egal was an Kollateralschäden für die Bevölkerung entstehen wird.
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  • Kommentar von Peter Jürg Ern (Pattaya)
    Venezuela ist ein grossartiges Land mit grossartigen Menschen. Es kann und darf nicht sein, dass eine "Opposition" mit imperialer, ausländischer Hilfe ein Regime stürzt. Schon die Wirtschaftssanktionen waren und sind ein kriegerischer Angriff auf die Souveränität Venezuelas. Nur die gesamte Bevölkerung Venezuelas ist legitimiert Aenderungen der Regierung und des Regimes zu verlangen und durchzusetzen das gilt auch für den jungen und charismatischen Oppositionsführer.
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