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Legende: Audio Der unübersehbare Einfluss Kubas auf Venezuela abspielen. Laufzeit 07:11 Minuten.
07:11 min, aus SRF 4 News aktuell vom 02.05.2019.
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Machtkampf in Caracas Konflikt belastet Verhältnis zwischen USA und Russland

  • Der von der venezolanischen Opposition geplante Umsturz mit Hilfe des Militärs ist schiefgegangen.
  • Jetzt versucht der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó Staatschef Nicolás Maduro mit Streiks in die Knie zwingen.
  • Der Konflikt belastet das Verhältnis zwischen den USA und Russland.

US-Aussenminister Mike Pompeo forderte nach Angaben des Weissen Hauses in einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow ein Ende der russischen Unterstützung für den venezolanischen Präsidenten Maduro.

Die Einmischung Russlands und Kubas in den Konflikt berge das Risiko einer Destabilisierung Venezuelas und belaste die Beziehungen zwischen Russland und den USA.

Lawrow indes erklärte, weitere «aggressive Schritte» in Venezuela könnten
gravierendste Konsequenzen zur Folge haben. Russland hatte zuvor
US-Angaben dementiert, es habe Maduro überredet, nicht aus Venezuela zu fliehen.

Hunderte Verletzte an Protesten

Am Mittwoch war es erneut zu Massendemonstrationen in Venezuela gekommen. Nach Angaben von Guaidó gab es dabei ein Todesopfer. Der selbsternannte Interimspräsident bezog sich auf Angaben der Beobachtungsstelle für soziale Konflikte. Die Nichtregierungsorganisation Foro Penal ihrerseits registrierte 119 Festnahmen im ganzen Land. 109 Menschen seien verletzt worden.

Bereits am Dienstag waren bei Protesten mehr als 100 Menschen verletzt worden. Eine 27-Jährige wurde von Kugeln im Kopf getroffen und starb. Für die Todesfälle macht Guaidó regierungstreue Kräfte verantwortlich.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Haller Hans (H.Haller)
    Das Verhältnis USA - Russland ist auch ohne dies schon sehr angespannt und problematisch.
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    1. Antwort von Stefan Renevey (weissdassichnichtsweiss)
      Ok, diese Aussage hätten wir schon mal. Kann so stehen gelassen werden, denke ich.
      Nun wär`s halt cool, wenn Sie uns an Ihrer Optik Teil haben lassen...?
      Worauf gründet das?
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  • Kommentar von Daniel Schmidlin (Queren life)
    Europa steht still und lässt reinlaufen. China weitet aus. Putinrussland umzingelt übrig gebiebenen Diktaturen-Schrott. Die USA besinnen sich auf sich selbst. In dieser Weltlage soll nun der aufstrebende Juan Guaidó Nicolás eine neue Zukunft für sein Land finden. Ich halte ihm die Daumen.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Viele Länder sind gezwungen, auf die stetigen Aktionen der USA zu reagieren. Dass dabei mit allen Mitteln agiert wird, liegt in der Natur der Sache. Um ihre Macht zu erhalten, destabilsieren die USA viele Länder, um sie zu kontrollieren und verteidigen diese Kontrolle mit aller Macht. Für die USA zwar gut, für die meisten anderen Länder ein unhaltbarer Zustand. China versucht, diese Dominanz zu brechen. Der Lauf des Lebens.
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    1. Antwort von Haller Hans (H.Haller)
      Also Venenzuela bzw. Maduro destabilisiert sich eigentlich selber am meisten. Und die Freunde Maduros wollen offensichtlich die Lücken auch nicht kompensieren und abdecken, die durch die Sanktionen entstanden sind. Was mich übrigens nicht besonders verwundert.
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    2. Antwort von Lukas Schaub (Lukas M. Schaub)
      Die Welt ist sowieso eine Scheibe. Also so muss man es verstehen, wenn Sie behaupten, die USA sind schuld in Venezuela. Bemerkenswert, alle Länder welche unter sozialistischem oder kommunistischem Einfluss in Lateinamerika geführt werden, sind praktisch alles Armenhäuser. Die Situation mit der Marktwirtschaft ist sicher nicht unbedingt viel besser, jedoch realistischer. Deshalb aber diese Destabilisierung von Maduros Bluthänden den USA unterzuschieben ist ziemlich respektlos.
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