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Steigende Corona-Fallzahlen in den Nachbarländern der Schweiz
Aus 10 vor 10 vom 07.10.2020.
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Korrespondenten-Einschätzung Corona-Massnahmen: Wie es bei den Nachbarn der Schweiz aussieht

Die steigenden Corona-Fallzahlen haben unsere Nachbarländer auf den Plan gerufen. Sie verschärfen die Massnahmen, um die Covid-19-Infektionen zu senken.

Angesichts steigender Fallzahlen verhängen die Behörden der Schweizer Nachbarländer neue Corona-Massnahmen. Die neuen Auflagen werden unterschiedlich aufgenommen, wie die SRF-Korrespondentinnen und Korrespondenten in unseren Nachbarländern aufzeigen.

Deutschland

In Deutschland hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus einen neuen Höchstwert seit der zweiten Aprilhälfte erreicht. Innerhalb eines Tages wurden laut Robert Koch-Institut 2828 Fälle registriert. In dem föderalistischen Land gelten unterschiedliche Massnahmen – je nach Infektionslage. Einheitlich müssen aber in allen Bundesländern in Geschäften und im Nahverkehr Masken getragen werden. Berlin ist ein Corona-Hotspot. Neu gilt für Bars, Restaurants und Geschäfte ab Samstag eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr. Zu reden gibt nicht nur diese Massnahme, sagt SRF-Korrespondentin Bettina Ramseier.

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Bettina Ramseier: «Die Sperrstunde wird eine Herausforderung»
Aus News-Clip vom 07.10.2020.
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Frankreich

In die Höhe schnellen die Corona-Fallzahlen auch in Frankreich. Angespannt ist die Lage im Grossraum Paris. Dort gibt es täglich mehr als 3500 Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2 Virus. Zugenommen haben die schweren Verläufe. Mehr als ein Drittel der Betten auf der Intensivstationen sind mit Covid-19 Patienten belegt. Die Behörden haben deshalb die Bremse gezogen. Bars und Cafés sind seit vorgestern geschlossen. Trotz Sympathie für diesen Beschluss fühlen sich viele Menschen verunsichert, sagt SRF-Korrespondentin Alexandra Gubser.

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Alexandra Gubser: «Für viele agiert die Regierung kopflos»
Aus News-Clip vom 07.10.2020.
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Italien

Italien verzeichnete in den jüngsten Wochen einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen. Trotzdem gilt die Pandemie bisher als unter Kontrolle. Einzelne Gebiete wie die Region Latium verpflichten die Menschen, ausser Haus überall eine Maske zu tragen. Mit sofortiger Wirkung hat die Regierung heute eine Maskenpflicht im Freien für das ganze Land verfügt. SRF-Italien-Korrespondent Philip Zahn beobachtet, dass die Italienerinnen und Italiener diese Massnahme sehr gelassen aufnehmen.

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Philip Zahn: «Die Menschen fügen sich den Massnahmen ohne Murren»
Aus News-Clip vom 07.10.2020.
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Österreich

Unser Nachbarland hat gestern erstmals mehr Neuinfektionen gemeldet als im April. Am stärksten betroffen sind Wien, Vorarlberg und Tirol. Landesweit müssen Mund und Nase in Geschäften, Bussen und der Bahn bedeckt sein. Seit Ende September müssen Lokale in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg schon um 22 Uhr schliessen. Dies beunruhigt vor allem die Wirtschaft, meint SRF-Korrespondent Peter Balzli.

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Peter Balzli: «80 Prozent der Bevölkerung befürworten die Maskenpflicht»
Aus News-Clip vom 07.10.2020.
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10v10, 7. Oktober 2020, 21:50 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Borer  (Lux)
    Immerhin wissen wir jetzt, dass das Virus in Deutschland nur zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ansteckende ist, wieder ein Beispiel für die behördliche Unfähigkeit. Würde die Lage eine Schliessung der Lokale und Geschäfte erfordern müsste dies ja sofort und von 00 Uhr bis 24 Uhr geschehen.
  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Es regiert das Prinzip Hoffung, und mit verbesserter Medikation und mehr Wiessen über den Verlauf ect. lässt sich eine akkute Infektion mittlerweile auch besser behandeln. Trotzdem tragisch, ich denke viele der Fälle sind importiert und erhöhen die Ansteckungszahlen, wenn man es auf Mai und Juni zurückrechnet. Anders ist das nicht zu erklären, aber halt der Preis für die Bewegungfreiheit und die Wirtschaft. Dann müssen wir halt damit leben, aufzuhalten ist die 2. Welle sowieso nicht mehr.
  • Kommentar von Ernst von Allmen  (MEVA)
    Und was macht die Schweiz?
    Sie erlaubt Menschenansammlungen in Stadions Demonstrationen, und lässt die Grenzen unbeschränkt offen, und das obwohl auch bei uns einen Sprunghaften Anstieg gibt