Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Krise in Myanmar Drei Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe

  • Myanmar steht wegen des Militärputschs und der Coronakrise vor einer schweren humanitären Krise.
  • Drei Millionen Menschen benötigten humanitäre Hilfe, teilte das UNO-Nothilfebüro mit.
  • Seit dem Putsch Anfang Februar sind mehr als 220'000 Menschen in Myanmar vertrieben worden.
Audio
Aus dem Archiv: Gewalt in Myanmars Grenzregionen nimmt zu
04:51 min, aus SRF 4 News aktuell vom 09.06.2021.
abspielen. Laufzeit 04:51 Minuten.

Von der humanitären Krise seien besonders Familien in Grossstädten sowie Menschen in Konfliktregionen im Südosten und Westen des Landes betroffen. Zudem wurden seit dem Militärputsch Anfang Februar über 220'000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Viele lebten unter prekären Bedingungen in selbstgebauten Notunterkünften in abgelegenen Gebieten oder im Dschungel. Dort hätten sie jedoch keinen Zugang zu einer Grundversorgung.

In einigen Regionen würden Lebensmittel knapp werden und es sei schwer, die Menschen zu erreichen. Auch behinderten bürokratische Hürden die Helfer, berichtete das UNO-Nothilfebüro weiter.

Coronakrise und instabile politische Lage

Auch die Corona-Pandemie bereitet der UNO grosse Sorge. Die Behörden hätten bisher 455'000 Infektionen und 17'000 Tote in Verbindung mit Covid-19 gemeldet. «Jedoch sind die Zahlen wahrscheinlich höher, aber es gibt nicht genug Testmöglichkeiten im Land», so das UNO-Nothilfebüro.

Video
Archiv: Militärputsch in Myanmar – Aung San Suu Kyi verhaftet
Aus Tagesschau vom 01.02.2021.
abspielen

Infolge des Militärputschs in Myanmar wurde Regierungschefin Aung San Suu Kyi verhaftet und unter Hausarrest gestellt. Die 76-Jährige muss sich derzeit vor Gericht verantworten. Das Militär greift hart gegen jeglichen Widerstand durch, tausende Gegner wurden bereits festgenommen oder getötet.

Legende: Demonstranten bei einem Protest gegen den Militärputsch im März 2021. Keystone

SRF 4 News, 28.09.2021, 10:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.