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Kubas Ex-Präsident USA erklären Raúl Castro zur Persona non grata

  • Die USA haben gegen den früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro und seine Kinder Einreiseverbote verhängt.
  • Castro sei an «groben Menschenrechtsverletzungen» beteiligt gewesen, begründete das US-Aussenministerium das Vorgehen in einer Mitteilung.
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Aus dem Archiv: Raúl Castro – eine Ära geht zu Ende
Aus 10 vor 10 vom 17.04.2018.
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Als Chef der Kommunistischen Partei des Karibikstaats stehe er einem System vor, in dem tausende Kubaner willkürlich festgenommen würden und es mehr als 100 politische Gefangene gebe, so das Aussenministerium weiter.

Als Vorsitzender der Streitkräfte sei der Bruder des verstorbenen Revolutionsführers Fidel Castro zudem an den Menschenrechtsverletzungen in Venezuela mitschuldig, da er den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro stütze.

«Die Missachtung der Menschenrechte und der Gebrauch von Gewalt durch das kubanische Regime, um das frühere Maduro-Regime zu stützen, sind für die andauernden Krisen auf Kuba und in Venezuela verantwortlich», twitterte US-Aussenminister Mike Pompeo.

Sanktionen gegen Venezuela

US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch Einreiseverbote unter anderen gegen Angehörige der venezolanischen Regierung und des Militärs ausgesprochen. In Venezuela tobt seit Monaten ein Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition.

Die USA haben eine ganze Reihe von Sanktionen gegen Maduros Regierung verhängt, um ihn in die Knie zu zwingen und dem selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó zur Macht zu verhelfen. Kuba gilt als einer der engsten Verbündeten Maduros.

Raúl Castro und Nicolás Maduro
Legende: Raúl Castro und Nicolás Maduro – Brüder im Geiste. Reuters

Die sozialistische Karibikinsel erhält von Venezuela Öl im Austausch für die Dienste entsandter Ärzte. Nach Einschätzung der USA und der venezolanischen Opposition hat Kuba zudem zahlreiche Geheimdienstagenten nach Venezuela entsandt, um der Regierung bei der Unterdrückung von Regierungsgegnern zu helfen.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Basler  (Bebbi 1)
    Das stabile Genie zerstört bewusst sämtliche Ansätze für friedliche Lösungen.
  • Kommentar von Peter Müller  (PeRoMu)
    Es ist Wahlkampf in den USA. Und da überlegen sich die KandidatInnen fürs Amt des POTUS logischerweise auch, wie die grosse Zahl der Exil-Kubaner/-innen für sich gewonnen werden kann ...
  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Menschenrechte und politische Gefangene... aber mit Saudiarabien hat die USA beste freundschaftliche Beziehungen. Das ist ja wohl der Witz des Jahrzehnts.
    1. Antwort von Juha Stump  (Juha Stump)
      Ein Witz ist ebenfalls, dass Kuba noch heute so umjubelt wird, obwohl es dort seit dem 1. Januar 1959, also seit der Machtübernahme durch die Castro-Brüder, noch bis heute (!) keine freien Wahlen gegeben hat und die KP immer noch die allein bestimmende Partei ist. Natürlich war es vorher unter Batista auch nicht besser, aber eben auch nicht nachher, was den Bereich der Menschenrechte und politischen Gefangenen betrifft. Wenigstens wird jetzt durch dieses Verbot wieder einmal daran erinnert.