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Kurz vor Generaldebatte USA weisen zwei kubanische UNO-Diplomaten aus

  • Kurz vor der Generaldebatte am UNO-Sitz in New York haben die USA zwei kubanische UNO-Diplomaten ausgewiesen.
  • Das US-Aussenministerium in Washington begründete die Massnahme mit versuchter «Einflussnahme» der Diplomaten.
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Aus dem Archiv: Trump will strengere Kuba-Politik
Aus Tagesschau vom 16.06.2017.
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Die Aktivitäten der beiden Personen seien gegen die nationale Sicherheit der USA gerichtet gewesen. Was ihnen genau vorgeworfen wird, gab das Aussenministerium in Washington nicht bekannt.

Kuba bezeichnete die Ausweisung seiner Diplomaten als ungerechtfertigt. Der kubanische Aussenminister Bruno Rodríguez sprach von einer «geschmacklosen Verunglimpfung». Die restlichen UNO-Diplomaten Kubas wurden von den USA mit Reisebeschränkungen belegt. Sie dürfen die New Yorker Insel Manhattan bis auf Weiteres nicht verlassen.

Nach der Politik der Annäherung an Kuba unter dem vorherigen US-Präsidenten Barack Obama hat Präsident Donald Trump den Ton gegenüber dem kommunistischen Land wieder verschärft.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn  (Heiner Zumbrunn)
    Klappern gehört zum Geschäft sagte der Storch. Der Storch glaubt, er heisse Donald.
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  • Kommentar von Sandro Hofmann  (S.H)
    Das Verhalten der Amerikaner mit den Visas für Delegationen für Staaten der UNO ist deplatziert. Bei der iranischen Delegation gab es ebenfalls Konflikte. Evtl. Müsste sich die UNO überlegen, ob der Sitz nicht in einem neutralen für alle zugänglichen Land sein sollte.
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  • Kommentar von Daniel Wacek  (TexBomb)
    Bei meiner Kubareise vor vier Jahren fanden sowohl die Einheimischen, als auch die vorwiegend kanadischen Touristen folgendes lustig, und waren voll einverstanden:
    "Wisst ihr warum es in Kuba so schön ist?" - "Weil es hier keine Amis hat!"
    In diesem Sinn: weiter so, Mister President.
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    1. Antwort von Jaro Bels  (Gotod)
      Nach meiner Kubareise vor einem Jahr würde ich eher fragen: „Wisst ihr warum es den Kubaner heutzutage so miserabel geht und das Land nahezu zerstört ist?“ - „Weil es die Sowjets so weit gebracht haben und danach verschwunden sind.“ In diesem Sinn: weiter so, liebe verbleibenden „Kommunisten.“
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    2. Antwort von James Klausner  (Harder11)
      @JaroBells: Bei Ihrer Betrachtungsweise unterschlagen Sie die 63 Jahre Hegmonial-, Besatzungs- und Kolonialpolitik der USA gegenüber Kuba zwischen 1898 und 1961. Sie war ökonomisch und politisch mindestens so verheerend wie die Jahre des Sowjet-Sozialismus. Immerhin hat die Austerität in Kuba Qualitäten bei den Menschen hervorgebracht, die wir erst wieder lernen müssen: Sparsamkeit mit Resourcen und mit dem auskommen, was vorhanden ist (siehe Klima).
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