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Leck in russischem Kraftwerk 20'000 Tonnen Diesel ausgelaufen

  • Wegen eines Lecks in einem Kraftwerk in Russland am Nordpolarmeer ist eine grosse Menge Diesel in die Umwelt gelangt.
  • Der russische Präsident Putin hat den Zivilschutz angewiesen, umgehend Massnahmen zu erarbeiten.
  • Putin stufte den zuvor für die sibirische Industriestadt Norilsk ausgerufenen Notstand zu einem Fall von nationalem Ausmass hoch.

Rund 20'000 Tonnen Diesel sind aus dem Wärmekraftwerk nahe Norilsk mit rund 175'000 Einwohnern in die Flüsse Daldykan und Ambarnaja ausgelaufen. Das Leck war bereits Ende Mai entstanden. Putin kritisierte die Behörden scharf, zu langsam reagiert zu haben und nicht umgehend informiert worden zu sein.

Das Kraftwerk gehört zu einem der weltgrössten Nickelhersteller, Norilsk Nickel (Nornickel). Das Unternehmen betonte, die Lage sei unter Kontrolle. Das Leck sei entstanden, weil ein Tank beschädigt worden sei. Dieser sei von Stützen gehalten worden, die jedoch im Boden absackten. Dutzende Mitarbeiter und Spezialisten seien bereits an der Reinigung der Flüsse und Wege beteiligt.

Die Behörden leiteten zudem eine Untersuchung wegen Verletzung der Sicherheitsbestimmungen, Zerstörung des Bodens und Wasserverschmutzung ein, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Ein Leiter des Kraftwerks sei festgenommen worden, hiess es Agenturen zufolge. Man war nach Angaben des Ermittlungskomitees erst auf das Leck aufmerksam geworden, als in der Nähe des Kraftwerks Öl auf der Fahrbahn entdeckt wurde. Zudem habe ein vorbeifahrendes Auto Feuer gefangen.

SRF 4 News, 7.00 Uhr;

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Russland wird an diesem Desaster noch gewaltig zu beissen haben und das OekoSystem in diesem Teil Sibiriens wird auf sehr lange Sicht gewaltgen Schaden zugefügt. Es sind zuviel Kopfnicker in Russlands Partei und wahrscheinlich ist niemand fähig das Problem schnell zu lösen. Es werden eher Köpfe rollen, als schnell zu handeln, Herr Putin wird wird es bald erfahren, wie lange die Geduld der Russischen Bevölkerung anhält. .
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  • Kommentar von O. Raiski  (O.R.)
    Was gesehen ist, ist ganz schlimme Sache aber kann es sein dass es ein Tank gibt der 270x270x270 m gross ist ?
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    1. Antwort von O. Raiski  (O.R.)
      Ich habe Absicht ein Berechnungsfehler gemacht einfach zu prüfen ob jemand etwas studiert hat..
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  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Nornickel ist ein riesiges Schwerindustriekombinat aus der Sowjetzeit. In seiner Umgebung ist der eine oder andere Fluss schon mal tiefpurpurrot oder so. Das bisschen Diesel ist sozusagen das Sahnehäubchen auf dem Kuchen dieser Rohstoffökonomie, die viele hier ja so toll finden!
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    1. Antwort von Peter Mueller  (Elbrus)
      Ich empfehle Ihnen mal den Umweltreport zu lesen. Dann werden Sie begreifen, dass dort Mio. von Tonnen von Ausstoss eingespart wurden in den letzten 20 Jahren. Dass ist übrigens der Grund warum die Russische Regierung Nornickel mit dem Ausbau von WAN und Gesundheitszentrum beauftragt hat. Es geht viel schneller als über das Budget von Krasnojarsk.
      Schwerindustriekombinat wird dieser Firma nicht gerecht.
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