- Das atlantische Sturmtief «Leonardo» hat in Portugal schwere Schäden verursacht.
- Davor hatte bereits der Sturm «Kristin» gewütet.
- Insgesamt elf Personen sind verstorben.
Portugal wurde erneut von einem heftigen Sturmtief getroffen. «Leonardo» sorgte für Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern und Starkregen. Dabei ist ein Mensch gestorben. Ein 70-Jähriger wurde tot in seinem Auto gefunden, welches sich in einem Fluss befand, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Lusa.
«Kristin» und «Leonardo»: Sturmschäden in Portugal
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Bild 1 von 6. Eine Frau verlässt ein Rettungsboot in den überfluteten Gassen von Alcácer do Sal, südlich von Lissabon. Bildquelle: Reuters/Pedro Nunes.
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Bild 2 von 6. Die portugiesische Regierung hat den Notstand ausgerufen. Durch den Sturm führen fast alle Flüsse des Landes Hochwasser. Bildquelle: Keystone/EPA/Nuno Veiga.
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Bild 3 von 6. Ein Mann watet durch das Wasser, um sein Haus zu erreichen. Bildquelle: Reuters/Pedro Nunes.
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Bild 4 von 6. Bei den Aufräumarbeiten nach dem ersten Sturm «Kristin» sind fünf Personen gestorben. Bildquelle: Reuters/Pedro Nunes.
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Bild 5 von 6. Die Strassen in der Ortschaft Lourinha nördlich von Lissabon wurden überschwemmt. Neben den Todesfällen wurden hunderte Leute verletzt und haben ihr Zuhause verloren. Bildquelle: Reuters/Pedro Nunes.
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Bild 6 von 6. Die Windgeschwindigkeiten von teilweise über 200 Stundenkilometer haben massive Schäden verursacht. Bildquelle: keystone/epa/Pedro Castanheira e Cunha.
Damit steigt die Zahl der Sturmtoten seit der vergangenen Woche auf elf. Bereits durch den Sturm «Kristin» sind in Portugal fünf Menschen gestorben, fünf weitere sind in den Tagen darauf durch Unfälle bei den Aufräumarbeiten dazugekommen.
Die Schäden sind enorm: Wirtschaftsminister Manuel Castro Almeida schätzte den Schaden auf mehr als vier Milliarden Euro (3.7 Milliarden Franken), wie der staatliche Sender RTP berichtete. Einen Grossteil der Schäden habe der besonders schwere Sturm «Kristin» angerichtet.