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Machtkampf in Venezuela Erneuter Vermittlungsversuch zwischen Guaidó und Maduro

  • Im seit Monaten andauernden Machtkampf in Venezuela haben sich die verfeindeten Lager auf einen neuen Vermittlungsversuch eingelassen.
  • Vertreter der Regierung und der Opposition wollen sich zu Gesprächen auf der Karibikinsel Barbados treffen, wie das norwegische Aussenministerium mitteilte.
  • Die Regierung in Oslo tritt in dem Konflikt als Vermittler auf.

Bei dem Treffen solle über einen «Ausweg aus der Diktatur» gesprochen werden, sagte der selbsternannte Interimspräsident Juan Guaidó. Ziel seien ein Abgang von Präsident Nicolás Maduro und die Bildung einer Übergangsregierung, die freie Wahlen unter internationaler Beobachtung organisiere, führte der Parlamentspräsident aus.

Das Treffen auf Barbados soll in dieser Woche stattfinden, teilt das norwegische Aussenministerium mit. Im Mai waren erste Verhandlungen zwischen Vertretern der venezolanischen Regierung und der Opposition in Norwegen ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen.

Juan Guaidó schwenkt eine venezolanische Fahne
Legende: Juan Guaidó ruft seinen Rivalen Maduro zum Dialog auf. Reuters

Monatelanger Machtkampf

Venezuela befindet sich seit Jahren in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Seit Monaten liefern sich Präsident Maduro und Oppositionsführer Guaidó einen erbitterten Machtkampf.

Guaidó wird von mehr als 50 Staaten als rechtmässiger Übergangspräsident des Krisenstaates anerkannt, unter ihnen Deutschland und die USA. Maduro hat dagegen den Rückhalt von Ländern wie Russland – und weiss die venezolanische Militärführung hinter sich.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Sebastian Mallmann  (mallmann)
    Um der Schlagseite in diesem Artikel etwas entgegenzuwirken: Etwa 150 Staaten erkennen den Übergangspräsidenten nicht an. Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages in Deutschland sind im Feb. dieses Jahres zum Schluss gekommen, dass die Anerkennung Guaidos durch andere Staaten aus völkerrechtlicher Sicht fragwürdig ist (Verstoss gegen das Prinzip der Nichteinmischung).
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  • Kommentar von Willi Fetzer  (wi)
    Etwas einseitig ist gut! Man findet die einseitige Sicht des "Werte - Westens " unter Führung der AMI's und seines Vasallens Deutschland! Und wie eine Destabillisierung und Sturz einer Regierung von statten geht, weiß ja die USA, da schon oft erprobt und umgesetzt!
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  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Man liest hier also nur was Guaido zu dem Treffen sat. Etwas einseitig, findet ihr nicht?
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