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Legende: Video Venezolaner strömen nach Kolumbien abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
Aus News-Clip vom 09.06.2019.
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Nach Teilöffnung der Grenze Tausende Venezolaner strömen nach Kolumbien

  • Bis am Samstagmittag überquerten laut den kolumbianischen Behörden 18'000 Menschen von Venezuela aus und 8000 Menschen aus der entgegengesetzten Richtung Kolumbiens Grenze.
  • Tausende Menschen hatten sich bereits am Morgen an den Grenzbrücken, die beide Länder verbinden, versammelt.
  • Viele Venezolaner hofften, in Kolumbien Nahrung und Medikamente zu erhalten.
Karte
Legende: Auf der Brücke Simón Bolívar nahe der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta bildeten sich lange Schlangen. Die Menschen wollten in dem Nachbarland Lebensmittel und Medikamente einkaufen. SRF

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hatte am Freitag angekündigt, dass die Grenzübergänge im Bundesstaat Tachira am Samstag wieder geöffnet würden. Vor der Grenzschliessung im Februar hatten nach kolumbianischen Behördenangaben rund 30'000 Menschen täglich die Simón-Bolívar-Brücke überquert.

Containerblockade blieb bestehen

Hintergrund der Grenzschliessung war der Versuch des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó, gegen den Willen der Regierung in Caracas Hilfsgüter vor allem aus den USA über die kolumbianische und die brasilianische Grenze ins Land zu bringen.

Maduro fürchtete einen Vorwand für eine ausländische Militärinvasion. Eine Containerblockade zur Verhinderung von Transporten über die Grenze blieb auch am Samstag bestehen.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    Ätzend wie gewisse Kommentatoren auch hier noch versuchen, die ganze Situation nur den USA in die Schuhe zu schieben und Maduro von allem reinzuwachsen. Er ist ein übler Diktator, der das Parlament ausgehobelt, Millionen für sich auf die Seite geschaufelt, die Wirtschaft des Landes in den Ruin getrieben und sein Volk in den Hunger und Armut getrieben hat. Aber es gibt solche, die trotz vielen Fakten das alles abstreiten und hierfür dem Westen die ganze Schuld geben.
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    1. Antwort von Willy Schuell  (Willy Schuell)
      Ich muss Ihnen widersprechen. Es sind nicht Millionen, die er für sich und seine Entourage auf die Seite geschaufelt hat. Es sind Milliarden !
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    2. Antwort von David Neuhaus  (Um Neutralität bemüht)
      Seltsam Herr Imber, ihre Behauptung das Kommentatoren hier Maduro von allem reinwaschen entspringt einzig ihrer Fantasie und ist somit eine plumpe Unterstellung. Ist ihnen dies nicht bewusst? Lesen sie die Kommentare nochmals durch. Ich habe keinen einzigen gefunden der Maduro in Schutz nimmt. Um ihre Interpretationsweise zu verstehen muss ich im Umkehrschluss also annehmen; wenn jemand Maduro beschuldigt will er damit die USA reinwaschen?
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Was da in Mittel und Südamerika abläuft sollte eigentlich "Mister Präsident" zu denken geben, aber das scheint ihn nicht gross zu berühren!
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    1. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      @heusser: Tja... diese ewige US-Basherei... nichts besseres zu tun? Venezuela ist ein souveräner Staat und selbst dafür verantwortlich, was mit seiner Bevölkerung passiert. Denke, dass die USA genug haben, immer die Feuerwehr spielen zu müssen, wenn die Sozis oder andere Feinde der Freiheit mal wieder was verbockt haben.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Ein weiteres Beispiel, wie Diktatoren (hier Maduro) mit der eigenen Bevölkerung umgehen. Mit dem scheinheiligen Vorwand einer militärischen Invasion, verhinderte der Alleinherrscher tagelang den Transport von Hilfsgütern (mehrheitlich wie immer von den USA) an die hungernden Venezolaner. Kein Wunder, dass diese zu 1000enden nach Kolumbien flüchten. Die russische Unterstützung ist wohl nur militärische??!
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    1. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Nein, es gibt keine nennenswerte militärische Präsenz der Russen in Venezuela. Die Kubaner haben da aber Truppen stationiert. Diese werden gezielt gegen die Bevölkerung Venezuelas eingesetzt, da sich viele Soldaten der heimischen Truppen weigern, brutal und ungerechtfertigterweise gegen ihre Landsleute vorzugehen. Diese kubanischen Militärs sind in der Bevölkerung wegen ihrer brutalen Vorgehensweise gefürchtet.
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    2. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      @Häberli: Überall wo die Sozis an der Macht sind, leidet die Bevölkerung. Sowjetunion, DDR, Kambodscha, Vietnam, etc. etc. Ausser Hunger und Elend hat Links-Grün noch kie was zustande gebracht. Und hier in der Schweiz wählt man diese Typen dann auch noch....
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    3. Antwort von Willy Schuell  (Willy Schuell)
      Die Russen, die Maduro zwecks Propaganda samt zwei modernen Bomber einfliegen liess, sind unterdessen wieder zurückgekehrt. Die beiden Flugzeuge befinden sich schon längere Zeit nicht mehr in VZ.
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