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Legende: Video Goodbye, Theresa May – Hello, Boris Johnson abspielen. Laufzeit 03:31 Minuten.
Aus Tagesschau vom 24.07.2019.
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Machtwechsel in London Johnson bestückt sein Kabinett mit Brexit-Hardlinern

  • Der Brexit-Hardliner Boris Johnson ist von Königin Elizabeth II. zum Premierminister ernannt worden.
  • Johnson bildet das Regierungsteam stark um und umgibt sich vor allem mit Brexit-Hardlinern.
  • Der 55-Jährige kündigte nach seiner Ernennung an, das Land «ohne Wenn und Aber» aus der EU führen zu wollen.

Er werde einen neuen und besseren Deal mit Brüssel ausfechten, sagte Johnson unmittelbar nach seiner Ernennung durch Königin Elizabeth II. Notfalls werde sich Grossbritannien auch ohne Abkommen zum 31. Oktober aus der Europäischen Union verabschieden. Nachverhandlungen lehnt Brüssel allerdings strikt ab.

Johnson, der vor dem Brexit-Referendum 2016 an vorderster Front für den Austritt aus dem Staatenbund gekämpft hatte, sagte den Gegnern des EU-Austritts zugleich den Kampf an. «Die Zweifler, Schwarzmaler und Pessimisten werden wieder falsch liegen», sagte er in seiner ersten Rede als Premier in der Londoner Downing Street. Nach drei Jahren «unbegründeter Selbstzweifel» sei es Zeit für einen Wechsel. «Ich sage: Unterschätzt dieses Land nicht!»

Legende: Video Boris Johnson: «Wir werden im Oktober die EU verlassen – ohne Wenn und Aber» abspielen. Laufzeit 01:15 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.07.2019.

Brexit-Hardliner und Weggefährten

Johnson bildete sein Kabinett stark um und umgibt sich vor allem mit Brexit-Hardlinern und Weggefährten: So wechselt der bisherige Innenminister ins Finanzministerium.

Der einstige Brexit-Minister Dominic Raab übernimmt das Aussenministerium vom scheidenden Jeremy Hunt. Neuer Vize-Premierminister wird Michael Gove. Die frühere Entwicklungsministerin Priti Patel wird Innenministerin. Die starke Brexit-Befürworterin war 2017 zurückgetreten, nachdem bekannt geworden war, dass sie sich ohne Absprache im Israel-Urlaub mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu getroffen hatte.

Brexit-Minister bleibt Steve Barclay. Etliche EU-freundliche Minister und Staatssekretäre waren einem Rauswurf durch Johnson zuvorgekommen und hatten ihre Ämter selbst aufgegeben.

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53 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Zuber  (Hä nuuh)
    Bitte einfach noch mal lesen und vielleicht noch einmal und dann noch einmal:
    "Nachverhandlungen lehnt Brüssel allerdings strikt ab"
    Liebe Leser, lassen Sie das doch einmal sinken. Nachdem es schon dutzendmal wiederholt wurde, sollte doch etwas hängenbleiben.
    Zum Beispiel die Erkenntnis wer hier stur und arrogant ist.
    Der braven May wurde ein Abkommen aufgezwungen. Das Gleiche geschieht mit der Schweiz und dem Rahmenabkommen.
    Vielleicht lernen wir was und wählen im Herbst die Höseler ab.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Warum das ganze Gezänke hier? In GB interessiert sich kein Mensch über die Meinung eines Schweizers. Egal welcher couleur. Einfluss auf einen Entscheid hat man auch keinen. Also Piano, die Energie auf unser Land richten und drum "prüfe, wer sich ewig bindet". Man hat ja nun ein gutes Beispiel...
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    1. Antwort von M. Roe  (M. Roe)
      Heute braucht es weltweit Sympathisanten, sonst kann ein Land einpacken!
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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Es ist schon fast amüsant, wie sich nun zum Trump-Bashing auch noch das Johnson-Bashing gesellt.Immer wenn ein Politiker lieber die Wahrheit sagt, als aus Anstand "lügt" drehen die "Braven" durch.Die meisten Menschen scheinen die Wahrheit nicht mehr zu ertragen, da sie schon zu Hause, von ihren Eltern, vor der Wahrheit verschont blieben.Man wollte sie als Kind nicht verletzen, obwohl man weiss, dass gerade dies der "Untergang" des starken Selbstvertrauens ist. +nun fürchten sie starke Menschen!
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    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Selbstbewusst ist Johnson auf alle Fälle, n ur das eigene Selbstbewusstsein muss nicht das des Volkes sein. Auf alle Fälle die gleichen Schuhe wie Trump und dazu noch ein Schuss von Intelligenz. Warten Sie doch mit Ihren Lorbeeren erst einmal ab.
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    2. Antwort von Tobias Widmer  (Tobiw)
      Ja genau Trump und Johnson sind grundehrliche Politiker und sagen die Wahrheit :D
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    3. Antwort von Verena Eberhard  (Verena Eberhard)
      wie wahr . Eigentlich bin ich enttäuscht, dass sich in diesem Forum schon wieder so viel von Medien beeinflusste Menschen tummeln.
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