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International Maduro legt den Amtseid ab

Nicolas Maduro ist neuer Staatspräsident von Venezuela. Der Sozialist – ein politischer Ziehsohn des verstorbenen Hugo Chávez – legte im Parlament seinen Amtseid ab. Anwesend waren zahlreiche Staatsgäste aus dem verbündeten Ausland.

Der Sozialist Nicolas Maduro hat seinen Amtseid als Staatspräsident Venezuelas und Nachfolger des verstorbenen Hugo Chávez abgelegt. Bei der Zeremonie vor dem Parlament in Caracas waren zahlreiche Staatsgäste aus dem Ausland anwesend, unter ihnen Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff, Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad und Kubas Präsident Raúl Castro. Oppositionsabgeordnete blieben der Vereidigung aus Protest fern.
 
Maduro hatte die Wahl am vergangenen Sonntag mit hauchdünnem Vorsprung vor dem Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski gewonnen. Capriles will Maduro erst nach einer Neuauszählung aller Stimmen anerkennen. Die nationale Wahlbehörde CNE hat dies zugesichert. Maduros Amtszeit dauert bis 2019.

Zuschauer stürmt die Bühne

Während der Vereidigung Maduros hat ein Zuschauer die Bühne gestürmt und damit für eine kurze Unterbrechung gesorgt. Ein in Rot gekleideter Mann rannte auf den neuen Präsidenten zu, griff sich das Mikrofon und schob ihn zur Seite. «Nicolas, mein Name ist Jenry», konnte der Mann sagen, bevor ihn Sicherheitskräfte von allen Seiten umringten. 

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Vogt, Zürich
    Ja, wird interessant zu sehen sein wie die Wahlen in Argentinien verlaufen werden, welches ja unter ähnlichen Problemen wie Venezuela leidet. (Hohe Inflation, Devisenkontrollen, höhre Kriminalität). Demokratie in Lateinamerika ist leider auch im 21. Jahrhundert noch nicht gesichert!
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  • Kommentar von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
    Die Unasur hat mit intern. Problemen zu kämpfen. Die Partei D. Rouseff ist paralisiert in Bezug auf die Korruptionsvorwürfe gegen heutige wie ehem. Regierungsvertr. wie Lula. In Arg. war am 18.4. eine riesiege Manifestation gegen C. Kirchner - man spricht von 1 Mio. Teilnehmern nur in Bs. As. Fotos und Filme darüber unter clarin.com.ar od. lanacion.com.ar. in Europa kein Wort darüber..??!! Der Betrug wird so gut als möglich vertuscht u. hofft so über die Runden zu kommen.
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  • Kommentar von Bruno Vogt, Zürich
    Besser gesagt hat die Unasur Maduro nur anerkannt nachdem dieser gestern zähneknirschend einer 100% Auszählung aller Stimmen zugesichert hatte. Falls dabei der Betrug aufgedeckt werden sollte, wird seine Amtszeit wesentlich vor 2019 beendet sein.
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