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Medienberichte bestätigt Seehofer tritt als CSU-Vorsitzender zurück

Legende: Video Seehofer: «Der Wechsel gehört zum Leben» abspielen. Laufzeit 00:42 Minuten.
Aus News-Clip vom 12.11.2018.
  • Horst Seehofer hat seinen Rücktritt als CSU-Vorsitzender angekündigt: «Ich werde das Amt niederlegen».
  • Er präzisierte in der Stellungnahme, dass er Innenminister in Merkels Regierung bleiben wolle.

Horst Seehofer hat nach eigenen Worten vorerst nicht vor, das Amt des deutschen Innenministers aufzugeben. «Ich bin Bundesinnenminister und werde das Amt weiter ausüben», sagte er bei einem Besuch im sächsischen Bautzen.

Das Amt des CSU-Vorsitzenden werde er niederlegen. Über den genauen Zeitpunkt gebe es aber noch einige Gespräche. «Das Amt des Bundesinnenministers ist von dieser Entscheidung in keiner Weise berührt.» Die Ankündigung Seehofers, Innenminister bleiben zu wollen, kommt überraschend.

Kein Zusammenhang mit CSU-Wahldebakel

Mit den herben Verlusten der CSU in der bayrischen Landtagswahl habe sein Rücktritt nichts zu tun, betonte Seehofer. Die CSU verlor am 14. Oktober mehr als zehn Prozentpunkte und erreichte noch 37,2 Prozent. So fuhr die Schwesterpartei der CDU von Bundeskanzlerin Merkel das schlechteste Wahlergebnis seit 1950 ein.

Seehofer hatte am Sonntag mit der engsten CSU-Führung über seine persönliche Zukunft beraten. Im Anschluss hiess es von Teilnehmern, er wolle zu Jahresbeginn als CSU-Chef und zu einem nicht genannten Zeitpunkt im weiteren Jahresverlauf auch als Bundesinnenminister abtreten.

Söder erneut in den Startlöchern

Als aussichtsreichster Nachfolge-Kandidat für den CSU-Chefposten gilt der Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Der 51-Jährige würde Seehofer dann schon zum zweiten Mal beerben, nachdem er im März schon den Posten des Regierungschefs übernommen hatte.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch (a2b3c4d5)
    Eine Ergänzung zum vorangesendetem Kommentar : Gewissen “MITGLIEDERN DER MENSCHLICHEN GESELLSCHAFT“ ist ja nichts zu blöd ! Wer weiß : Vielleicht fällt es jemandem ein , HORST SEEHOFER wegen seines Rücktritts wegen BETRUGES anzuzeigen !
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  • Kommentar von Hans Vetsch (Psan)
    Wer soll denn eine Regierung bilden wenn nicht die 2 grössten Parteien? Von dem her hat das Volk genau diese Koalition gewollt.
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  • Kommentar von Roland Burkhardt (Mikosch)
    Seehofer hat sich mit seinem Einlenken in den Koalitionsverhandlungen "sein Grab selbst geschaufelt". Er hat sich selbst, seine Politik und seine Glaubwürdigkeit verraten, indem er die von den deutschen Stimmbürgern nicht gewollte schwarz-rote Koalition Mass gebend ermöglicht hatte. Schlimmer hätte er es wirklich nicht machen können und die Quittung dafür kommt nun auf breiter Front
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Sie mögen Recht haben, doch es bleibt die Wahrheit, das es innerhalb der CSU wie man heute weiß einige Meuchelmörder gibt, die Seehofer zu seinem Handel ermuntern haben und nun abgetaucht sind oder ich von ihm abwenden, an Vorderster Front nenne ich da Dobrens und Söde, zwei aus meiner Sicht sehr Unappetitliche Typen!
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