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Meldung der WHO Erster Ebola-Fall in der Elfenbeinküste seit 1994

  • In der Elfenbeinküste ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO ein Ebola-Fall registriert worden.
  • Es handelt sich im westafrikanischen Staat um den ersten Fall der lebensgefährlichen Krankheit seit mehr als einem Vierteljahrhundert.
  • Der Patient sei aus Guinea auf dem Landweg eingereist und am 12. August in der Wirtschaftsmetropole Abidjan angekommen.
Audio
Aus dem Archiv: Neues Medikament im Kampf gegen Ebola
05:34 min, aus HeuteMorgen vom 13.08.2019.
abspielen. Laufzeit 05:34 Minuten.

Die betroffene Person sei mit Fieber in ein Krankenhaus gebracht worden und werde dort behandelt. Dies sei der erste Ebola-Fall in der Elfenbeinküste seit 1994, twitterte die WHO in der Nacht auf Sonntag. Eine Ebola-Infektion führt meist zu hohem Fieber und inneren Blutungen.

Wie WHO weiter mitteilt, gebe es keinen Hinweis darauf, dass dieser Fall mit einem früheren Ausbruch in diesem Jahr im benachbarten Guinea in Verbindung stehe. Am 19. Juni hatte Guinea mitgeteilt, wieder Ebola-frei zu sein. Insgesamt waren hier laut WHO seit dem 14. Februar nachweislich zwölf Menschen am Ebola-Virus gestorben.

Erschwert wurde die Eindämmung des Ausbruchs durch den gleichzeitigen Kampf gegen das Coronavirus.

Voriger Ausbruch – mehr als 11 000 Tote

Die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, twitterte derweil, die Regierung der Elfenbeinküste werde unterstützt. In Kürze werde ein Team von WHO-Experten eintreffen, um bei der Kontaktverfolgung und Behandlung zu helfen.

Bei einem Ausbruch in Westafrika infizierten sich zwischen 2014 und 2016 in Guinea, Liberia und Sierra Leone 28'000 Menschen, mehr als 11'000 starben. Im Osten Kongos war ein Ausbruch mit etwa 2300 Toten im Juni 2020 nach fast zwei Jahren für beendet erklärt worden. Die Elfenbeinküste mit ihren rund 25 Millionen Einwohnern war bis 1960 eine französische Kolonie.

SRF4 News, 15.8.2021, 5 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Gerry Hess  (Hegard)
    Sind 4,36 Millionen Corona Tote Harmlos.?????
    1. Antwort von Mark R. Koller  (Mareko)
      An G. Hess: Wer behauptet denn, die mittlerweile "4,36 Mio. Toten wären harmlos? Ich jedenfalls nicht. Nur sollten wir das Ebola-Virus nicht mit dem Covid-19-Virus gleichsetzen, da die Übertragungswege Mensch zu Mensch unterschiedlich sind. Wäre dem nicht so, es wäre eine wirkliche Katastrophe. Viele Staaten sind anfangs lasch mit der Corona-Pandemie umgegangen, mit den bekannten Folgen. Bei einem Ebola-Ausbruch sendet die WHO umgehend Fachleute vorort, um das Schlimmste zu verhindern.
  • Kommentar von kurt trionfini  (kt)
    Meldung vor einer Woche: Marburg Virus in Guinea nachgewiesen. Sofort auf Zack und vor Ort: Fachleute der WHO. Heute die Meldung: Ein Fall von Ebola in der Elfenbeinküste: Sofort auf Zack und bald vor Ort: Fachleute der WHO.

    Kaum war Covid- 19 in unserem Land forderten manche Kommentarschreiber die Auflösung der WHO. Einverstanden, natürlich hat dieser "Apparat" seine Mängel.

    Nur: Wer, wenn nicht die WHO könnte so schnell und gezielt vor Ort das nötige tun?
  • Kommentar von Pascal Giger  (PIGI)
    Beim harmloseren Corona Virus werden Städte abgeriegelt und es gibt Lockdown bei nur einem Fall, z.B. in Aus/Neu, aber bei Ebola, einen sehr tödlichen Erreger mit einer Sterberate bis zu 50% läuft alles wie gehabt weiter. Versteht jemand dies noch?
    1. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      Ja, Ebola überträgt sich nur durch direkten Kontakt und über Schmierinfektionen. Mit den gängigen Hygienemassnahmen kann man sich fast 100%ig vor einer Ansteckung schützen. Das ist bei Covid nicht möglich. Zudem gibt es eine Impfung gegen Ebola und in Risikogebieten ist das Gesundheitspersonal geimpft. Ein Ausbruch findet so immer nur sehr lokal und begrenzt statt.
    2. Antwort von Marcel Benjamin  (Benny)
      Ein wichtiger Unterschied ist, dass einer der sich mit Ebola ansteckt, ziemlich schnell am Bett gebunden ist, und somit nicht mit vielen Leuten in Kontakt kommt. Anders ist es beim Coronavirus, wo infizierte Leute unbemerkt Leute anstecken können.