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Missbrauchsskandal Nassar Opfer des Sportarztes erhalten millionenschwere Entschädigung

  • Im Missbrauchsskandal um den US-Sportarzt Larry Nassar hat die Universität Michigan eine millionenschwere «umfassende Einigung» mit hunderten Opfern erzielt.
  • Konkret willigte die Hochschule, an der Nassar früher tätig war, in die Zahlung von insgesamt 500 Millionen Dollar an 332 Opfer ein.
  • Nassar wurde unter anderem bereits zu bis zu 175 Jahren Haft verurteilt.
Larry Nassar.
Legende: Der ehemalige Sportarzt Larry Nassar muss jetzt für seine Taten geradestehen. Keystone

Nicht beigelegt sind mit der Einigung Klagen gegen den US-Gymnastikverband, das Olympische Komitee der USA sowie die Gymnastiktrainer Bela und Marta Karolyi und weitere Beklagte.

Auch strafrechtliche Ermittlungen gegen die Universität im Zusammenhang mit Nassars kriminellem Verhalten werden durch die Einigung nicht aufgehoben.

Der 54-Jährige ist im Januar zu bis zu 175 Jahren Haft verurteilt worden. Im Februar wurde er in einem weiteren Prozess zu bis zu 125 Jahren Gefängnis verurteilt. Zuvor war im Dezember wegen Besitzes von Kinderpornografie eine Gefängnisstrafe von bis zu 60 Jahren gegen ihn verhängt worden.

Unter seinen Opfern waren mehrere Olympia-Teilnehmerinnen, darunter auch die Goldmedaillengewinnerinnen Simone Biles und Gabby Douglas.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von D. Becker (Die andere Sicht der Dinge)
    Augen auf bei der Berufswahl! Als Priester hätte er seine Untaten, ohne Angst vor Konsequenzen, so durchziehen und seinen Lebensabend unbehelligt geniessen können (jaja, ich weiss, kath. Priester sind nicht alle pädophil). Die einzige Herausforderung war da ja nur das Zügeln in andere Gemeinden und neue Opfer suchen... Trotz der Absurdität der Höhen der Strafen stellt sich bei mir aber doch ein höheres Gerechtigkeitsgefühl ein bei diesem Urteil als bei anderen, ähnlichen Fällen bei uns.
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  • Kommentar von Mirco Schmid (Mirco Schmid)
    An der Genugtun sollte sich die Schweiz orientieren, was die Haft angeht, hoffe ich, dass eine Verwahrung ausgesprochen würde, die sicherstellt, dass er nicht mehr freikommt. Aber gemessen an der Anzahl Opfer, kam er immer noch gut weg.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Von Schweizer Exverdingkinsklaven von 4 bis 20 Jahren wird gar noch ein Danke erwartet, wenn sie kurz vor der Bahre mit weniger als einem Fraenkli pro Zwangsarbeitsstunde bealmost werden, wofuer sie gar auch noch ebenso dicke wie indiskrete Frageboegen ausfuellen muessen....
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