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Nach Anschlag auf Bus Ägyptische Polizei tötet 40 Personen

  • Einen Tag nach einem tödlichen Anschlag auf einen Bus in Gizeh haben ägyptische Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben 40 Terroristen getötet.
  • Die Verdächtigen seien in Gizeh und im Norden der Sinai-Halbinsel getötet worden, teilt das Innenministerium mit.
  • Die Getöteten hätten eine Serie von Anschlägen gegen staatliche Institutionen, Tourismuseinrichtungen und Kirchen geplant.
Legende: Video Anschlag auf Touristenbus in Gizeh abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus Newsflash vom 29.12.2018.

Am Freitagabend waren bei einer Bombenexplosion nahe der Pyramiden von Gizeh im Süden der Hauptstadt Kairo drei vietnamesische Touristen und ihr ägyptischer Reiseführer getötet worden.

Zwölf weitere Menschen wurden bei dem Anschlag auf den Touristenbus nach staatlichen Angaben verletzt.

Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch das Militär 2013 ist die Sicherheitslage in Ägypten fragil. Immer wieder kommt es zu Anschlägen. Häufig sind Sicherheitskräfte oder Kopten das Ziel. Aber auch Touristen waren bereits Ziel von Angriffen. Im Juli vergangenen Jahres wurden zwei deutsche Frauen bei einer Messerattacke in Hurghada ermordet.

Polizist vor Bus.
Legende: Am Freitagabend sind in Gizeh drei vietnamesiche Touristen getötet worden. Keystone

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Theres Schmid (Theres Schmid)
    Die machen da einen kurzen Prozess. Das ist auch verständlich, es ist sozusagen ein Kriegszustand da.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Wir können nicht beurteilen, ob diese 40 Leute schuldig waren oder nicht. Aber angenommen sie waren es, u.sie hätten diesen Anschlag in der CH verübt, was würde sie hierzulande erwarten? Viele Jahre Gerichtsverhandlungen, Gefängnis lebenslänglich 15J, bei guter Führung 10J, psychologische Betreuung, muslimische Seelsorge, Abschiebung unmöglich, weil ihnen dort droht, was sie unschuldigen Menschen in unserem Land angetan haben. Wäre das denn gerechter und für wen?
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Oberflächlich gesehen ist die Demokratie weniger effizient und mehr auf der Seite der Opfer als die Diktatur. Jedoch die Geschichte lernte uns: Diktaturen hatten keinen Bestand. So wird es auch in Ägypten sein werden.
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    2. Antwort von Peter Holzer (Peter Holzer)
      Sie sind also dafür, dass der Staat „verdächtige“ in der Nacht erschiessen darf? Den Staat freuts, denn es ist die einfachste Variante unbequeme Bürger loszuwerden. Ich dachte immer, dass man gerade als Schweizer stolz auf Rechtsstaat und Demokratie wäre?
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    3. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      P.Holzer, lesen u.überlegen! Vor 2 Tg erschien ein Artikel über FR: "In den Brutstätten des Terrors brodelt es weiter"...wieso? Aktionen u.Vereine radikaler Muslime werden in Europa nicht ebenso geächtet u.unterbunden wie die Rechtsradikaler. Wir sind schon regelrecht zu einem Sammelbecken von Islamisten geworden, nicht imstande, Schwerstkriminellen die 2.Staatsbürgerschaft zu entziehen u.sie dann abzuschieben, nehmen gar Dhihadisten zurück. Das Leben anständiger Bürger müsste mE Vorrang haben.
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  • Kommentar von Jeanôt Cohen (Jeanot)
    Charles Dupond ich staune immer wieder wie sie Wahrheiten verdrehen, Tatsache selber zurecht basteln, und das irgendwie die USA und Israël die böse sind.
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