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Legende: Video Trump: Gespräche mit den Taliban sind «tot» abspielen. Laufzeit 00:29 Minuten.
Aus News-Clip vom 10.09.2019.
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Nach Anschlag in Afghanistan Trump erklärt Gespräche mit Taliban für «tot»

  • US-Präsident Donald Trump hat nach der Absage seines geplanten Treffens mit hochrangigen Taliban-Vertretern die Friedensgespräche für «tot» erklärt.
  • Trotzdem strebe er weiterhin den Abzug der rund 14'000 US-Soldaten aus Afghanistan an, sagte Trump vor Medienvertretern im Weissen Haus.

«Sie sind tot, was mich angeht», sagte Trump am Montag. Der Präsident machte deutlich, dass er weiter einen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan anstrebt, nannte aber keinen Zeitplan. «Wir würden gerne gehen, aber wir werden zur richtigen Zeit gehen.»

Trump sagte, die USA hätten die Taliban in Afghanistan in den vergangenen vier Tagen stärker angegriffen als in den vergangenen zehn Jahren. Der Präsident kritisierte, die USA seien seit langer Zeit die «Polizisten» in Afghanistan. Die dortige Regierung müsse mehr Verantwortung übernehmen. Trump betonte, die Idee des geplanten Treffens sei seine gewesen. «Und es war meine Idee, es abzusagen.»

US-Soldat bei Anschlag getötet

Trump hatte am Samstagabend auf Twitter mitgeteilt, er habe ursprünglich für Sonntag in Camp David geheime Treffen mit den Taliban und – getrennt davon – mit Afghanistans Präsident Aschraf Ghani geplant. Wegen eines tödlichen Anschlags der Taliban in der afghanischen Hauptstadt Kabul habe er die Treffen und die «Friedensverhandlungen» abgesagt. Bei dem Anschlag war auch ein US-Soldat getötet worden.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Wenn Trump wirklich die Tötung von US-Soldaten will, dann soll er sein Militär aus Afghanistan vollständig abziehen. Jede Armee, die gegen ein anderes Land Krieg führt, riskiert das Leben seiner Soldaten. Dieser Krieg gegen Afghanistan war, ist und wird auch künftig illegal sein. Die Nato, als Verbündete der USA, ist nach 9/11 durch den Solidarpakt in den "Krieg gegen den Terror" eingetreten - ohne Uno-Mandat. Genauso kämpfen Europäische Soldaten im Hindukusch - ja, für was denn eigentlich???
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    1. Antwort von Daniel Bucher  (DE)
      Trump will ja seine Soldaten aus Afghanistan abziehen. Es liegt aber nicht im Interesse der Afhanen, wenn die Amerikaner abziehen und das dadurch entstehende Vakuum durch die Taliban aufgefüllt wird. Afghanistan sollte mittlerweile selber in der Lage sein ihr Land zu führen und auch für Sicherheit zu sorgen.
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  • Kommentar von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
    Eine Scheinheiligkeit mehr der US-Regierungen (nicht nur Trumps).
    Am Sonntag sagte Mike Pompeo in "Meet the Press" auf MSNBC, dass die USA letzte Woche über tausend Talibans getötet haben. Brachen diese die Gespräche deswegen ab? Offenbar nicht.
    Umgekehrt führt aber ein einziger toter US-Soldat zum vollkommenen Abbruch der Gespräche? Einer ist zuviel, nach all den toten US- und Nato-Soldaten der letzten fast 20 Jahren?
    Also, was ist der wahre Grund, dass die Gespräche abgebrochen wurden?
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  • Kommentar von Jos Peperkamp  (Peptalk)
    Afghanistan, seit mehr dann 30 Jahren probieren die Supermächten da gegen die Taliban zu gewinnen. Wie kann es sein dass eine solche Gruppe noch an Waffen kommen kann? Dieser Krieg endet nur wenn alle das wollen, Supermächten, waffenlobby und erst dann die lokale Patriarchale Herrscher.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Korrektur, da herrscht krieg seit 120 Jahren. Angefangen hat es mit den Engländern.
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