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Nach Asyl Russland: Dauerhaftes Aufenthaltsrecht für Whistleblower Snowden

  • Der US-amerikanische Whistlerblower Edward Snowden hat das dauerhafte Aufenthaltsrecht in Russland zugesprochen bekommen, teilt sein Anwalt mit.
  • Die entsprechenden Dokumente wurden Snowden vom russischen Migrationsdienst ausgehändigt.
  • Snowden und seiner Frau gehe es gut, sagt sein Anwalt weiter.
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Aus dem Archiv: Trump wolle eine mögliche Begnadigung prüfen
Aus News-Clip vom 16.08.2020.
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Snowden hatte 2013 geheime Informationen und Dokumente zu Ausspäh-Aktivitäten des US-Abhördienstes NSA und seines britischen Gegenparts GCHQ an Journalisten weitergegeben.

Nach eigenen Angaben wollte er über Hongkong nach Ecuador flüchten. Er strandete jedoch am Flughafen von Moskau, nachdem die US-Regierung seinen Reisepass annulliert hatte. Snowden erhielt daraufhin Asyl in Russland.

Bei ihm ist alles in Ordnung. Er arbeitet. Seine Frau ist bei ihm.
Autor: Anatoli KutscherenaAnwalt von Edward Snowden

Nun wurde ihm das dauerhafte Aufenthaltsrecht zugesprochen, wie sein Anwalt Anatoli Kutscherena mitteilte. Es handelt sich jedoch nicht um eine russische Staatsbürgerschaft und die Frage danach stelle sich im Moment auch nicht. Wo genau er sich aufhält, ist nicht bekannt. Es gehe ihm jedoch gut.

SRF 4 News, 22.10.2020, 15:30 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
    Die USA haben systematisch die Menschenrechte gebrochen.
    Die USA haben systematisch die Gesetze ihrer Verbündeten Nationen gebrochen.
    Die USA haben gegen die eigenen Gesetze verstossen.

    Anstatt den eigenen Saustall aufzuräumen, verfolgen die USA den einzigen aufrechten Mitarbeiter ihrer Behörden.
    Die USA verhalten sich sogar schlechter als das menschenverachtende russische Regime.

    Die USA müssen dringend über die Bücher: Snowden begnadigen, CIA ausmisten, Menschen respektieren.
  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Ich wünsche ihm, dass er dort ein zufriedenes Leben führen kann.
  • Kommentar von Jorge Lugar  (Chorche)
    Es hätte mich sehr stolz auf mein Land gemacht, wenn Snowden in der Schweiz Asyl und eine Pass erhalten hätte.
    1. Antwort von Jürg Suter  (Sut)
      Hätte der CH auch gut angestanden.
    2. Antwort von Mark Keller  (mkel)
      Leider ist das sehr riskant und macht die Schweiz erpressbar. Die Beziehungen zu den USA sind insgesamt zwar gut, aber einerseits sind da Leute wie Trump, die nach täglicher Gemütslage Weltpolitik spielen und andererseits traue ich unseren zwar durchaus fähigen Bundesräten keine konsequente Haltung zu, wenns wirklich hart auf hart käme. Da ist Russland doch deutlich verlässlicher, zumindest was das anbelangt.
    3. Antwort von Monika Mitulla  (momi)
      Die Schweiz hätte Snowden vor einem Übergriff aus Washington nicht schützen können. Da scheint mir, Snowden ist in Russland sicherer als in unserem Land.