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Nach Brückeneinsturz in Genua Rom will 400 Millionen Euro vom Autobahn-Betreiber

  • 400 Millionen Euro soll die Betreibergesellschaft Autostrade per l'Italia für den Wiederaufbau der eingestürzten Autobahnbrücke in Genua zahlen.
  • Der Neubau soll laut dem Genueser Bürgermeister Marco Bucci 202 Millionen Euro kosten und innert zwölf Monaten fertig sein.
  • Inwieweit die Rückversicherungsfirma SwissRe für den Schaden aufkommt, ist offen.
Legende: Video Aus dem Archiv: Stararchitekt Piano soll die neue Brücke bauen abspielen. Laufzeit 00:44 Minuten.
Aus News-Clip vom 19.12.2018.

Mit dem Geld sollen der Neubau der Morandi-Brücke und der Kauf leerstehender Gebäude unterhalb der Brücke finanziert werden. Die Betreibergesellschaft für 3000 Kilometer Maut-Autobahnen in Italien, die mehrheitlich dem Infrastruktur-Konzern Atlantia gehört, beklagt, dass sie zwar zahlen soll, aber von dem Wiederaufbau-Projekt ausgeschlossen wird.

Verantwortliche für den Brückenbau sind der italienische Baukonzern Salini Impreglio und die Werft Fincantieri. Stararchitekt Renzo Piano leitet den Wiederaufbau der Unglücksbrücke.

Die Brücke war Mitte August zusammengebrochen. Dabei kamen 43 Menschen ums Leben.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    In den meisten Bergthäler dieser Welt stehen Lärchenholz-Häuser, die Jahrhunderte alt sind. Zum Ärger der Autofahrer und zur Freude des Tiefbaugewerbes gibt es praktisch kein einziges modernes Infrasturkurbauwerk, das länger als drei oder vier Jahrzehnte hält. Dann beginnt die Sanierung. ( Aus Lärchenholz und Gletschergold) Die Walliser haben der Lärche ein Buch gewidmet. Im Wallis stehen die grössten Lärchen der Welt. Der andere Beton und das andere Holzbauen, die Zukunft.
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  • Kommentar von M. Keller (MK)
    Dass die Brücke rasch möglichst wieder aufgebaut rsp. eine neue erstellt wird, steht ausser Frage. Dass dabei die Betreibergesellschaft den grössten Teil bezahlen soll, finde ich soweit auch in Ordnung. Dass man aber die Brückenbauer von damals nicht zur Kasse bittet verstehe ich nicht. Ein solches Bauwerk kann, wenn alles richtig berechnet und dann auch so gebaut wurde, nicht einfach einstürzen. Und hier müssten, anstelle der Versicherung, die Verantwortlichen von damals dafür gerade stehen.
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    1. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      Nichts kann für die Ewigkeit gebaut werden und jedes Bauwerk stürzt ein, wenn es nicht unterhalten wird. Insofern liegt die Verantwortung nicht beim Erbauer, sondern beim Unterhalt. Übrigens gewusst? Bei der Golden Gate Bridge in San Francisco ist abgesehen vom Tragseil kein einziges Teil mehr das Original.... Bei der Brücke in Genua wurden die Seile 1990 komplett ersetzt, leider liess der erneute Ersatz auf sich warten....
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    2. Antwort von M. Keller (MK)
      @Ducrey - Ihre Aussage bezüglich der 'Ewigkeit' mag ja stimmen. Nur habe ich um das Jahr 1995 etliche Jahre im Stahlhandel gearbeitet. Ich weiss daher auch, dass dazumal in der Berechnung vom Armierungsstahl immer Differenzen zwischen Soll-und Ist beim Einlegen vom Armierungsstahl gab. Und zwar wurde nicht mehr sondern weniger eingelegt. Haben Sie dies auch gewusst?
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Ein direkt günstiger Deal. Man sollte darauf einsteigen....
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