Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Porsche zahlt happige Busse im Dieselskandal abspielen. Laufzeit 00:55 Minuten.
Aus Tagesschau vom 07.05.2019.
Inhalt

Nach Dieselskandal Porsche muss 535 Millionen Euro Busse bezahlen

  • Auch die Volkswagen-Tochter Porsche muss eine hohe Summe für den Dieselskandal bezahlen.
  • Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat gegen den Sportwagenbauer eine Busse in der Höhe von 535 Millionen Euro verhängt.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart teilte mit, die Ermittler hätten im Hinblick auf Diesel-Emissionen ab 2009 eine fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht in einer Entwicklungsabteilung von Porsche festgestellt. Dies habe dazu geführt, dass Porsche-Fahrzeuge mit V6- und V8-Diesel-Motoren nicht den Abgasvorgaben entsprochen hätten.

Porsche selbst stellt keine Dieselmotoren her, sondern bezieht diese von der Schwestermarke Audi. Audi selbst war bereits zu einem Bussgeld von 800 Millionen Euro verdonnert worden. Gegen Volkswagen wurde wegen der Dieselmanipulation vor einiger Zeit bereits ein Bussgeld von einer Milliarde Euro verhängt. Ein Verfahren läuft derzeit auch gegen den Zulieferer Bosch.

Dieselskandal nicht abgeschlossen

Die Strafe gegen Porsche setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Den grösseren Teil von 531 Millionen muss Porsche bezahlen, damit wirtschaftliche Vorteile im Zusammenhang mit der Abgasmanipulation abgeschöpft werden. Die kleinere Summe von vier Millionen Euro entfällt auf die Ahndung der Ordnungswidrigkeit.

Porsche hat keine Rechtsmittel gegen den Entscheid eingelegt. Damit ist der Bussgeldbescheid wirksam. Abgeschlossen ist der Dieselskandal für Porsche damit aber nicht. Das im Juli 2017 angestossene Ermittlungsverfahren gegen einzelne Mitarbeiter der Porsche AG läuft weiter.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

24 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Der Vorteil der Geldbussen dieser kriminellen, superreichen Auto-Lobby - damit bleibt alles beim "Alten"!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hansruedi Elsener  (Haru)
    @ joMey
    Genau, als langer, treuer Kunde deutscher Autos habe ich die Flagge gewechselt und bereue dies keinen Moment
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jo Meyer  (JoMey)
      Ich werde keine Fahrzeuge mehr aus DE fahren, nicht nur weil sie betrogen haben, sondern weil mir die Arroganz und Überheblichkeit zu wieder ist.
      Aber wie heisst es so schön, Hochmut kommt vor dem Fall.
      VW das Weltauto
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Wolfgang Nivard Wolfsgruber  (Nivi)
    Und wo sind die Bussen für die amerikanischen, französischen, etc... Automarken. Die haben nachweislich viel grössere Abweichungen in ihren Abgaswerten! Die Deutschen verbieten regional den grössten Verkaufsschlager im eigenen Land. Sie konnten beim Dieselmotor in den letzten 20 Jahren 95% der Stickoxyde eliminieren-BRAVO! Man muss sich nur mehr wundern. In D gelten am Arbeitsplatz zum Teil die 20 Fach höhere Grenzwerte für Stickoxyde als auf der Strasse. Wer regiert denn da in Deutschland?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jo Meyer  (JoMey)
      Hätte diese Marken betrogen wie sie es sagen, dann würden sie ganz sicher von den USA angeklagt, ist das nicht der Fall, dann konnte man nichts beweisen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Walter Zaugg  (Saturn)
      Alles Quatsch. Selber Schuld wer in eine Firma investiert welche nachweislich betrügt. Bei den französischen Auto Herstellern wurde nichts gefunden. Keine Schummel Software wie beim VW Konzern. Wie reden hier nicht über die Verbrauchsangaben sondern ob Manipulation im Spiel war. Wie viel ein Auto wirklich verbraucht und was hinten rauskommt dafür sind wir Auto Fahrer massgeblich mitverantwortlich. Wer sein Hirn einschaltet beim Autofahren kann einiges an Spritt einsparen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen