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Nach Eklat an Pressekonferenz CNN verklagt das Weisse Haus

Der US-Fernsehsender fordert, dass der Korrespondent im Weissen Haus, Jim Acosta, seine Akkreditierung zurückerhält.

Legende: Video Aus dem Archiv: Trump liefert sich Schlagabtausch mit Reporter abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
Aus SRF News vom 07.11.2018.

Der US-Fernsehsender CNN zieht gegen die Trump-Regierung vor Gericht, um den Entzug der Akkreditierung des Chefkorrespondenten im Weissen Haus, Jim Acosta, rückgängig zu machen.

Acosta hatte vergangene Woche während einer Medienkonferenz Fragen zu den laufenden Russland-Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller gestellt. Da Acosta einer Mitarbeiterin des Weissen Hauses danach angeblich das Mikrofon aus der Hand gerissen und sich mehrfach geweigert hatte, dieses zurückzugeben, wurde ihm die Akkreditierung entzogen. CNN äusserte den Verdacht, Acosta sei die Zulassung wegen seiner kritischen Fragen entzogen worden.

Frau will Mann Mikrofon wegnehmen
Legende: Acosta hatte sich geweigert, nach seinen Fragen an Trump, einer Mitarbeiterin der Regierung das Mikrofon zurückzugeben. Reuters

CNN reichte nun bei einem Bundesgericht in Washington Klage ein. Der Sender forderte, das Gericht solle per einstweiliger Verfügung dafür sorgen, dass dem Journalisten seine Akkreditierung zurückgegeben werde. Andernfalls erzeuge das Weisse Haus «einen gefährlichen Abschreckungseffekt für jeden Journalisten, der über unsere gewählten Politiker berichtet».

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41 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Der CNN-Reporter J. Acosta stellt in den USA kein unbeschriebenes Blatt dar. Er gilt als geltungssüchtiger "Aktivist", der sich gern selber in den Mittelpunkt stellt. D. Trump hat ihn sachlich und unaufgeregt abblitzen lassen. Aber der völlig unbedeutende J. Acosta, der sich erneut in den Mittelpunkt stellen wollte, wollte das Mikrofon partout nicht mehr hergeben. Offenbar ein äusserst unhöflicher Mensch.
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  • Kommentar von Charles Grossrieder (View)
    Denke das ist ein reiner Machtkampf, wenn in welchem es CNN um ihre mediale Macht geht, welche nicht zu interschaetzen ist. Ohne Medien sind Politiker machtlos und CNN hat da eine Vorrangstellung, welche DT sehr bewusst ist. CNN innerstaatlich (nicht intern), mischt politisch gewaltig mit indem man sich aufs negative der Rep. konzentriert. Wem gibt wohl das Gericht mehr Recht (power) in diesem Fall? Am besten man schaut auch Aljazeera, RT, Asia News etc um sich ein besseres Weltbild zu machen
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  • Kommentar von Remo Häuselmann (justanopinion)
    Ich lese oft das Wort Gutmenschen gerade auch hier in diesem Forum. Hier sogar noch mit dem Adjektiv liberal versehen. Meist wird es im abwertenden Sinne verwendet. Frage und Gedankenexperiment: Was ist eigentlich der scheinbar/offenbar bessere Gegensatz zu den liberalen Gutmenschen? Ein totalitärer Schlechtmensch? Hmm, ist der wirklich die bessere Alternative?
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    1. Antwort von Marti Müller (marchman)
      Beschreibung google ergebniss: naiver] Mensch, der sich in einer als unkritisch, übertrieben, nervtötend o. ä. empfundenen Weise im Sinne der Political Correctness verhält, sich für die Political Correctness einsetzt
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    2. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      @justanopinion. Ein "Gutmensch" ist m.E. einer, der denkt, dass er besser sei als andere... ist er aber nicht. Spinnt man den Faden weiter, so ist ein "Gutmensch" nicht ehrlich. Ich finde doch, Wahrhaftigkeit ist ein höherer Wert als "political correctness" - und Sie?
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