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Nach gescheiterten Putsch Erdogan entlässt weitere 2700 Staatsdiener

  • In der Türkei sind weitere rund 2700 Personen aus dem Staatsdienst entfernt worden.
  • Entlassen wurden unter anderen Soldaten, Lehrer und Mitarbeiter von Ministerien.
  • Es handelt sich laut einem Eintrag im Amtsblatt um Personen mit Verbindungen zu Terrorgruppen, die sich gegen die nationale Sicherheit in der Türkei richteten.
  • Im kommenden Jahr sollen insgesamt 110'000 neue Beamte eingestellt werden.

Seit dem Putschversuch vom Juli 2016 wurden in der Türkei mehr als 50'000 Menschen wegen des Vorwurfs von Verbindungen zum Prediger Fethullah Gülen festgenommen. Rund 150'000 Mitarbeiter des Militärs sowie des öffentlichen und privaten Sektors wurden entlassen. Die Türkei wirft dem seit 1999 in den USA lebenden Prediger vor, Drahtzieher des gescheiterten Militärputsches zu sein.

Nächstes Jahr sollen 10'000 neue Beamte eingestellt werden, kündigte der türkische Regierungschef Binali Yildirim inzwischen an. Darunter sollen Lehrer und Angestellte für den Gesundheitsbereich sein. Damit solle verhindert werden, dass die Arbeit im Staatsdienst auf Grund von Personalnot ins Stocken gerate, sagte Yildirim laut der Nachrichtenagentur Anadolu in der türkischen Stadt Kilis.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Einer der weis wie man sich Freunde schafft..,...
  • Kommentar von Michael Niederle  (Castaneda)
    irgendwann wird man merken das im Grunde nieman mehr mit Gülen zu tun hatte als Erdogan selbst und dann hätte grosses Glück wenn er nur entlassen würde. Im Sinne von „die Geister die ich rief“ werden sich bestimmt seiner annehmen... Da würde ich drauf wetten...
  • Kommentar von Edwin Schaltegger  (Edwin Schaltegger)
    Die EU verhängt über Russland Wirtschaftssanktionen. Einen Tyrannen, der jegliche demokratischen und Menschenrechte mit Füssen tritt lässt man gewähren. Nur weil man davor zittert, dass Erdogan seine syrischen und afghanischen Flüchtlinge nach Westeuropa losschicken könnte. Dies ist einfach eine erbärmliches politisches Verhalten der EU und ihren Landesregierungen.
    1. Antwort von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
      ...und der CH!