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Biden besucht das Katastrophengebiet im Süden der USA
Aus Newsflash vom 03.09.2021.
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Nach Hurrikan Ida Biden besucht das Katastrophengebiet im Süden der USA

  • Nach dem verheerenden Hurrikan «Ida» besuchte der US-Präsident das Katastrophengebiet im Süden der USA.
  • Biden landete in New Orleans im Bundesstaat Louisiana, um sich ein Bild von den schweren Schäden zu machen.
  • Den Betroffenen sicherte er finanzielle Hilfen der Bundesregierung zu.

«Ich weiss, dass Sie leiden», sagte Biden in LaPlace bei New Orleans . «Ich möchte, dass Sie wissen: Wir werden für Sie da sein.» Bei der Katastrophenhilfe und dem Wiederaufbau dürften politische Motive keine Rolle spielen. «Hier geht es nicht darum, ob man Demokrat oder Republikaner ist. Wir sind Amerikaner, und wir werden das gemeinsam durchstehen.»

In Louisiana und dem benachbarten Bundesstaat Mississippi waren bei dem Hurrikan mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Weissen Hauses hatten zuletzt 800'000 Haushalte in der Katastrophenregion noch immer keinen Strom.

Biden traf John Bel Edwards, den demokratischen Gouverneur von Louisiana, sowie weitere Politiker aus der Region. Er versicherte ihnen, dass die Regierung Tag und Nacht arbeite, um die betroffenen Haushalte schnellstmöglich wieder mit Strom zu versorgen. Gemäss dem zuständigen Energieunternehmen sollte mindestens die Region um New Orleans bis Mitte nächster Woche wieder Strom haben.

Viele Tote und grosse Schäden

«Ida» war am Sonntag als Hurrikan der Stärke vier (von fünf) südwestlich von New Orleans auf die Küste getroffen und hatte schwere Verwüstung angerichtet. Dann schwächte sich der Sturm über Land ab und zog nach Nordosten weiter. Dort kam es in der Metropole New York und in mehreren Bundesstaaten zu heftigen Regenfällen und katastrophalen Überschwemmungen.

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Sturm richtet schwere Schäden an
Aus Tagesschau vom 03.09.2021.
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Mindestens 48 Menschen starben, die weitaus meisten davon in New Jersey sowie der Stadt New York und deren Umland. Auch in dieser Katastrophenregion hatten am Freitag weiterhin Zehntausende Menschen keinen Strom. Dort waren bei dem Unwetter am Mittwochabend innerhalb kürzester Zeit Strassen zu reissenden Flüssen geworden, Menschen wurden in ihren Autos von den todbringenden Wassermassen eingeschlossen, Krankenhäuser, Regierungsgebäude und Wohnhäuser von den Einsatzkräften leergepumpt.

Biden wirbt für bessere Infrastruktur

Biden wertet den Hurrikan im Süden, die Überflutungen im Nordosten und die aktuellen Waldbrände im Westen der USA als weitere Belege dafür, dass die Klimakrise begonnen hat. Er warnte, Stürme würden künftig noch heftiger und häufiger werden. Die in den USA vielerorts marode Infrastruktur müsse dieser Entwicklung angepasst werden. Biden rief den Kongress dazu auf, entsprechende Gesetze zu verabschieden und Mittel für den Infrastruktur-Ausbau zur Verfügung zu stellen. Der Demokrat hat den Kampf gegen den Klimawandel zu einem seiner wichtigsten Ziele erklärt.

Tagesschau vom 03.09.2021, 19.30 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Arthur Lienhard  (lieni)
    Vor 50 Jahren und zuletzt vor 10 Jahren war ich geschäftlich in den USA.
    Und die elektrische Infrastruktur ist immer noch die selbe.
    Alles Freiluft und bei jedem Hurrikan liegt es darnieder.
    Bei uns ist fast alles unter dem Boden und kann nicht beschädigt werden.
  • Kommentar von harald keller  (pragmatiker)
    ...nachher sollte er gleich weiter nach NY. Dies, nachdem er schon im Nordwesten (Rekordhitze) und Südwesten (Brände) hätte sein sollen. Es ist aber auch ein "Chrotte-Zügs" mit diesem Wetter und hoffentlich hat das nichts mit dem Klimawandel zu tun, sonst müssten wir ja was ändern und das würde evt. die Bürger einschränken und könnte etwas kosten.