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Militär schwört Maduro die Treue
Aus Tagesschau vom 02.05.2019.
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Nach Putschversuch in Caracas Spanien schützt venezolanischen Oppositionspolitiker

  • Spanien will den venezolanischen Oppositionspolitiker Leopoldo López nicht ausliefern.
  • Die spanische Regierung in Madrid vetraut laut Medien darauf, dass die Unantastbarkeit der diplomatischen Vertretung respektiert wird.
  • Der Oberste Gerichtshof Venezuelas hat einen Haftbefehl gegen ihn erlassen.

Leopoldo López war nach Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften zuerst in die chilenische und danach in die spanische Botschaft von Caracas geflüchtet.

López war am Dienstag vom selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó aus seinem Hausarrest befreit worden. Zusammen riefen sie daraufhin zum Sturz von Staatspräsident Nicolás Maduro auf.

Der geplante Umsturzversuch gegen die Regierung von Nicolás Maduro scheiterte allerdings zunächst. López suchte daraufhin Schutz in der spanischen Botschaft in Caracas.

Verurteilt wegen Anstachelung zur Gewalt

López sass seit 2014 in Haft. Damals waren bei Protesten gegen die Regierung mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Ein Gericht verurteilte López wegen Anstachelung zur Gewalt zu fast 14 Jahren Haft.

Zuletzt sass der Oppositionsführer im Hausarrest. Zahlreiche Regierungen und Menschenrechtsorganisationen sahen in López einen politischen Gefangenen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Manuel Pestalozzi  (M. Pestalozzi)
    Schön, der Kameraschwenk über die versammelten Militärkader. An Hunger denkt man da wirklich nicht ...
  • Kommentar von Hans Eichner  (juanjo123)
    In Spanien sitzen politische Gefangene seit über einem Jahr im Gefängnis und es wird noch kaum darüber berichtet. Die spanische Justiz verlangt 20 Jahre Haft weil sie eine Wahl in Katalonien durchgeführt haben! 20 Jahre Haft für eine Volksabstimmung!!!
    Als schweizer Bürger wäre ich dankbar wenn unser Staatssender mehr darüber berichten würde was in Europa und z. B. Spanien zur Zeit passiert als über diesen erneuten Militärputchversuch in Südamerika. Die Geschichte mit USA und Erdöl kennen wir.
    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Habe ich mir auch gedacht: Ausgerechnet Spanien schützt einen Politiker der einen gewählten Staatschef stürzen will! Manchmal spielt die Geschichte seltsahme Rollen.
  • Kommentar von Jana Vilim  (Jana Vilim)
    Alte Liebe? Venezuela wurde im 16. und 17. Jahrhundert von den Spaniern eher vernachlässigt, da sie sich auf das Gold aus anderen Teilen Amerikas konzentrierten. Der Anbau von Kakao, Zucker, Tabak, Kaffee und Baumwolle führte dazu, dass eine große Anzahl an Sklaven nach Venezuela gebracht wurde, die, nachdem die einheimische Kultur zu einem Großteil zerstört worden war, die Kultur in Venezuela beeinflussten. Im 17. und 18. Jahrhundert begann die Christianisierung indianischer Stämme.
    1. Antwort von A. Gasser  (Alga)
      Es ist schon einfach mit Copy Paste einen Text von Wikipedia 1:1 zu übernehmen. Man nennt dies auch Plagiat!
    2. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      was soll daran falsch sein A. Gasser? Ich gehe stark davon aus, dass ihre Meinung aus bereits Gelesenem entstammt.
    3. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Jana Vilim: Ja und? Was hat das jetzt mit den aktuellen Problemen mit Maduro zu tun? Bevor Hugo Chavez mit seinen marxistischen Experimenten anfing, war Venezuela das reichste Land Südamerikas.