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Hackergruppe REvil legt IT-Systeme lahm
Aus Tagesschau vom 05.07.2021.
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Nach riesigem Hackerangriff Hacker fordern nach Attacke in den USA 70 Millionen Dollar

  • Die mutmasslich hinter dem Hackerangriff auf eine IT-Firma in den USA stehende Gruppe «REvil» fordert ein Lösegeld von 70 Millionen Dollar.
  • Nach der Zahlung würden die Daten wieder freigegeben werden, so «REvil» in ihrem Blog.
  • Ein Experte der Cybersicherheitsfirma Recorded Future schätzte den Eintrag der Gruppe als «echt» ein.

Bei einem der grössten erpresserischen Hackerangriffe waren seit Freitagnachmittag weltweit möglicherweise Tausende Firmen lahmgelegt worden. Die Hackergruppe namens «REvil» steht im Verdacht, das Desktop-Management-Tool VSA des in Miami ansässigen Anbieters Kaseya gekapert und ein schadhaftes Update aufgespielt zu haben, das Tausende Kunden des Tech-Management-Anbieters infiziert.

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Aus News-Clip vom 04.07.2021.
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Bei diesen können wie im Fall eines Finanzdienstleisters für die schwedische Lebensmittelkette Coop dann auch ganze Abrechnungssysteme durch die Verschlüsselung der Hacker betroffen und blockiert sein. Der US-Sicherheitsdienstleister Huntress sprach von rund 200 betroffenen US-Unternehmen.

Keine Schweizer Firmen betroffen

Von Schweizer Firmen unter den Opfern war zunächst nichts bekannt. Die Schweizer Cybersicherheitsbehörden seien mit dem betroffenen IT-Dienstleister Kaseya in Kontakt, teilte eine Sprecherin des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntagabend auf Anfrage mit.

Es sei aber gut möglich, dass ein Angriff erst mit dem Beginn der Arbeitswoche am Montag bemerkt und gemeldet werde. Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit überwache die Situation und stehe mit Kaseya in Kontakt, erklärte die Sprecherin weiter.

SRF 4 News, 05.07.2021; 5:00 Uhr;

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Gerbrand Ronsmans  (GRo)
    Cybersicherheit gibt es nicht, durch verschiedene Layer kann man Abschreckung und Zeit zum reagieren gewinne, aber Sicherheit ist dass nicht. Vielleicht ist der FAX beim BAG gar nicht so schlecht.... Aber die Bevölkerung ist aufgewühlt und schreit nach mehr Digitalisierung. Auch dort wo es sie nicht wirklich braucht, und enorme Risiken mit sich bringt. Aber es hat sicher eine Beratungsfirma die mit Powerpoint behauptet: "Mann kan die Risiken managen".. so war es auch bei Kaseya... bis...
  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Wie steht es mit der Cybersicherheit in den USA? Das ist doch jetzt schon der zweite Fall innert kurzer Zeit. Sind die Systeme in den zum Kauf vorgesehen US-Flugzeugen allenfalls auch so leicht zu hacken?
  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Würde mich schon definitiv interessieren wer schlussendlich hinter "REvil" steckt. Staatliche Institution zur Aufbesserung des eigenen Staatshaushalts, private Hacker oder Mafiaorganisationen aus Russisch sprechenden Regionen. Doch eines scheint massgebend zu sein. Die "Fachleute" müssen exzellent sein, sonst könnten sie die Schwachstellen renommierter?? Firmen nicht so einfach aufspüren. Zumindest müssen sie eindeutig besser sein als Mitarbeiter*innen von Kaseya und anderen IT Dienstleistern.
    1. Antwort von Peter Mueller  (Elbrus)
      B-Liga Software. Kaseya macht noch Werbung für Ihr Malware Tool. Remote Management gibt es seit Ewigkeiten. Nehmen Sie kein solches Tool mit Plugins. Nehmen Sie ein Tool, dass es seit 20 Jahren gibt. Erfahrung reduziert die Fehlerzahl. Wenn Sie nur ein Remote Tool benötigen ist NXMachine eine super Alternative.